Antidemokratisch, verbotsfetischistisch, totalitär: Verleger und Autor Jörg Bong vergisst sich in der SZ völlig (Foto:Imago)
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Die AfD endlich verbieten und alles wird gut: Bolschewistische Hetzphantasien in der “Süddeutschen”

Die Vernichtungsstrategie des politisch-medialen Kartells gegen die AfD ist auf ganzer Linie gescheitert. In Wahlen und Umfragen eilt die Partei von einem Rekordergebnis zum nächsten. In Sachsen-Anhalt liegt sie derzeit bei 41 Prozent und schickt sich an, nach der Landtagwahl im September erstmals eine Landesregierung zu bilden. Beim taumelden Establishment brennen deshalb auch noch die allerletzten Sicherungen durch. Die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) bot nun Jörg Bong, einem früheren Verleger des S. Fischer Verlages und unter dem Alias-Namen Jean-Luc Bannalec Bestsellerautor, das Forum für einen ungeheuerlichen Beitrag, mit dem sie ihrem inoffiziellen Beinamen „Alpen-Prawda“ wieder einmal alle Ehre machte. Unter der Überschrift „Lasst sie uns endlich verbieten“ feuert Bong (der Name ist mit Blick auf die mutmaßlich vor Verfassen eines solches Beitrags verwendeten Hilfsutensils anscheinend Programm) eine abenteuerliche Kanonade aus Lügen und Verleumdungen gegen die AfD ab, die selbst für das Hassklima in diesem Land außergewöhnlich ist. „Alle wissen, was gespielt wird, keiner will eingreifen“, ereifert sich Bong. Angesichts der Stärke der AfD gelte es nun, “die Demokratie zu schützen”, bevor diese „von der Tyrannei verschluckt“ werde. Schon allein mit diesem Satz entlarvt sich die Logik der Vertreter „unserer Demokratie™“ von selbst: Sie wollen die angeblich drohende „Tyrannei“ verhindern, indem sie einfach eine Partei wegverbieten, die bundesweit mehr als zehn Millionen Wähler hinter sich hat.

So etwas kann nur jemand verfassen, der entweder nicht bei Trost ist oder – in vollkommener Missachtung jeglicher publizistischer und journalistischer Berufsstandards – überhaupt keine Ahnung hat, von welcher Partei er hier eigentlich schreibt, sprich: sich weder mit dem Programm, mit den erklärten Zielen noch dem, was die verantwortlichen Politiker der ersten und zweiten Reihe in der AfD bekennen und wofür sie eintreten. Doch die  Psychose kickt so hart, dass Bong vermutlich selbst dann nicht von seiner paranoiden Projektion lassen könnte; das eingebrannte Feindbild wird obsessiv beschworen und ist keiner rationalen Argumentation mehr zugänglich. „Die AfD hält uns zum Narren“, schwadroniert er; sie sei „Meister der jeweils aktuellen propagandistischen Inhalte und Technologien“ und nutze die Meinungsfreiheit „als perfides Kampfmittel zur Zerstörung der freien, pluralen, demokratischen Gesellschaft“. Die freiheitlichen Prinzipien der Demokratie würde sie gegen diese wenden.

Die wahren Faschisten

Bong orakelt zudem faktenfrei, dass die AfD bei einer Regierungsbeteiligung sofort Grundrechte einschränken würde – etwa durch die „Kontrolle der Medien, Beschneidung der freien Lehre und Forschung, die Kürzungen bei unliebsamer Kultur und Kunst, durch Verfassungsbrüche und schwere Eingriffe in die Gewaltenteilung“ – als ob dies nicht auf den Punkt genau das wäre, was derzeit von den regierenden Kartellparteien und vor allem von deren linken Rändern und deren staatsbestallten Komplizen im NGO-Moloch betrieben würde. Denn genau diese sogenannten “Demokraten” und “Vertreter der Mitte” sind es, die unter hanebüchenen Vorwänden und undefinierbaren Pseudo-Straftaten wie „Hass und Hetze“ (übrigens eine Nazi-Sentenz) oder „Desinformation“ überall Grundrechte einschränken und Lehre und Forschung mit ihrem ideologischen Irrsinn tyrannisieren. Was Bong der AfD unterstellt, ist seit Jahren traurige Realität in Deutschland, und der stetig wachsende Zuspruch für die AfD ist eine Reaktion darauf.

Für Bong, der selbst Teil dieser autoritär-repressiven linksgrünen Klasse ist, erschließt sich dies freilich nicht; wer einen Politikwechsel will, ist für ihn Anhänger von Diktatur und Tyrannei und ein übler Faschist; drunter macht man’s nicht mehr. Und weil sich immer mehr Wähler diesem von ihm vorsätzlich bösartig missverstandenen Oppositionslager zuwenden, sieht er  nun endgültig die Zeit gekommen, in der man sich von der AfD nicht weiter vorführen lassen dürfe. Deutschland sei ein demokratischer und sozialer Bundesstaat, was die AfD und wesentliche Teile der Wählerschaft aber offenbar inzwischen für eine „verrottete Idee“ halten würden, lügt er dreist und belegfrei zusammen – also ist für ihn klar: „Die Ansicht einer Suprematie des Deutschen ist keine Meinung – sie gehört verboten, genau wie die Partei, die diese Ansicht vertritt. Selbst wenn die offenbar rund 40 Prozent AfD-Wähler in Thüringen so denken.“ “Gehört verboten”, auch ohne Mehrheit, und natürlich von “uns”: Die Selbstanmaßung der Demokratierettung braucht praktischerweise auf demokratische Legitimation keine Rücksicht zu nehmen, denn sie legitimiert sich kurzerhand selbst. Interessanterweise soll nach expliziter Darlegung Bongs dabei nicht nur die Partei, sondern auch die Meinung verboten werden, dass ein Volk die „Suprematie“ im eigenen Land haben sollte. Wie auch mit der Forderung nach der Kriminalisierung einer wohlgemerkt von keinem deutschen Gericht als grundgesetzwidrig oder verfassungsfeindlich eingestuften, demokratisch legitimen Partei, die hier ganz nonchalant hingekritzelt und gedruckt wird, erweisen sich Bong und die SZ hier als reale Feinde der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, als wahre Faschisten und Extremisten.

Totalitärer Hirnmüll

Hetzer Bong bleibt sich damit treu: Ginge es nach ihm, hätte die AfD schon vor Jahren verboten werden müssen – inzwischen sei dies aber „zwingend“ geworden; na klar: bevor die Wählermehrheit noch Geltung erlangt, müssen die selbsternannten Wächter eingreifen! Gönnerhaft gesteht er zwar zu, dass man die Ursachen für den Aufstieg der AfD nachvollziehen und bekämpfen müsse, denn die AfD-Wählerschaft habe ein „stechendes Gefühl für die Gegenwart“; viele Bürger seien in den vergangenen Jahrzehnten deklassiert und marginalisiert worden. Die Angst vor einem „ökonomischen, sozialen, kulturellen Abstieg“ sei real. Die Ursachen dafür sieht er jedoch nicht etwa in der wirtschaftlich und kulturell selbstmörderischen Klima- und Migrationspolitik, sondern, wie alle Linken immer und überall in der ungleichen Vermögensverteilung. Eine immer kleinere Minderheit habe einen „mittlerweile astronomischen Reichtum bei sich konzentriert“. Dies sei der Nährboden der AfD, meint Bong, der sich damit nicht nur methodisch als bolschewistischer Agitator outet, sondern auch als unverbesserlicher Sozialist. Das, was in Deutschland schief läuft, dürfen nach seiner Logik ausschließlich die Parteien erledigen, die die ganze Misere in den letzten 2 Jahren verursacht haben; ein demokratischer Regierungswechsel (der im Fall der AfD dann natürlich “Machtergreifung” heißt)? Kommt nicht in Frage! Demokratie ist das, was die Anständigen darunter verstehen – alle anderen sind Nazis.

Dieser gerade wahnwitzige Beitrag stellt in seiner präpotenten Hassdurchdringung gegen Andersdenkende nicht nur eine intellektuelle Zumutung dar, sondern markiert auch einen erneuten journalistischen Tiefpunkt – selbst für die SZ. Selbst deren verkommenen Maßstäben ist es ein Skandal, dass sie sich für eine solche Ansammlung irrwitziger Tiraden hergibt. Bong fordert hier das Verbot einer demokratischen Partei auf Grundlage völlig haltloser Unterstellungen. Ohne jede Beweisführung unterstellt er ihr, “Grundrechte einschränken” und eine „Tyrannei“ errichten zu wollen – und fordert Gegenmaßnahmen ein, die tatsächliche Grundrechtseinschränkungen und Tyrannei bedeuten. Bongs totalitärer Hirnmüll ist im Ergebnis lupenreine Volksverhetzung und grundgesetzwidrig – und erfüllt tatsächlich die Definition von „Hass und Hetze“. Wenn “Wehret den Anfängen” jemals eine Berechtigung hatte, dann hier und jetzt. Die wahren Totengräber der Demokratie, denen die SZ hier auch noch die Bühne bietet, müssen gestoppt werden. (TPL)

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