Als Haseloff-Nachfolger kaum einem bekannt, aber die CDU-Schizophrenie beherrscht er schon ganz gut: Sachsen Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (Foto:Imago)
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Es wird immer lächerlicher: Sachsen-Anhalts CDU-Ministerpräsident Schulze droht jetzt mit “Schulsterben” im Falle eines AfD-Wahlsiegs

Rund vier Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, wo die AfD inzwischen auf einen Rekordumfragewert von 41 Prozent
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/landespolitik/landtagswahl-sonntagsfrage-umfrage-trend-104.html
kommt, liegen bei der (noch) regierenden CDU die Nerven endgültig blank. Nachdem der ehemalige CDU-Ministerpräsident Reiner Haseloff vor wenigen Tagen im „Spiegel“ verkündete, bei einer AfD-Landesregierung sei es möglich, dass „etwa Abiturzeugnisse und andere Qualifikationen aus einem solchen Bundesland von Hochschulen anderswo nicht mehr wie selbstverständlich akzeptiert“ würden, legte nun sein Nachfolger und Parteifreund Sven Schulze nach und verbreitete die Mär, die Umsetzung des AfD-Wahlversprechens, die Schulpflicht abzuschaffen, werde „gerade auf dem Land ein Schulsterben auslösen, wie wir es noch nie erlebt haben“.

In Dörfern brauche es bei der Einschulung 15 Kinder pro Klasse. Wenn beispielsweise zwei Kinder von den Eltern nicht mehr in die Schule geschickt würden, müssten die Klassen dichtmachen. Die AfD will eine Wahlfreiheit zwischen Schulunterricht und Unterricht zu Hause einführen, sofern im Hausunterricht die gleichen Qualitätsstandards erfüllt werden. Dies soll halbjährlich geprüft werden. Zudem will sie eine Quote von 25 Prozent eines Jahrgangs für den Zugang zum Gymnasium einführen. Beides sind absolut sinnvolle Maßnahmen, um das Erziehungsrecht der Eltern zu stärken, Kinder vor staatlicher Indoktrinierung an Schulen zu schützen, die immer extremere Formen annimmt und das Überlaufen von Gymnasien mit unqualifizierten Schülern einzudämmen. Doch auch dagegen wehrt Schulze sich vehement: „Ich werde es nicht zulassen, dass nicht mehr wie bisher die Leistung, sondern eine von der AfD vorgegebene Quote darüber entscheidet, welche Schule unsere Kinder besuchen“, tönte er.

Keine politischen Argumente mehr

Außerdem erklärte er weiter: „Ich selbst wäre unter solchen Bedingungen übrigens heute nicht Ministerpräsident geworden, weil ich in der Grundschule trotz guter Noten nicht zu den besten 25 Prozent gehörte.“ Dies dürfte in den Augen der meisten Wähler aber wohl kaum ein tragfähiges Argument sein, da fast niemand dem farblosen Parteiapparatschik Schulze nachtrauern und seine Abwahl als Verlust für das Land betrachten wird. AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund kommentierte Schulzes absurde Panikmache mit den Worten, daraus spreche „einfach die absolute Panik“. Man sehe, dass man es nicht mit politischen Inhalten schaffe. Also versuche man es mit solchen Märchen, das sei aber „natürlich völliger Blödsinn“. Mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen.

Es ist mit Händen zu greifen, dass Haseloff und Schulze keinerlei politische Argumente haben und ihnen nichts mehr zu peinlich ist, um Angst vor der AfD zu schüren. Wenn es in Deutschland ein Schulsterben gibt, dann wegen deren Überflutung mit Migranten, die einen geregelten Schulbetrieb zunehmend unmöglich machen. Hinzu kommen die oft miserable Ausstattung und der stetige Abbau des Leistungsprinzips, der Schulzeugnisse ohnehin entwertet. Viele Eltern wären sicherlich dankbar, wenn sie ihre Kinder aus diesen interkulturellen Verwahranstalten herausholen und sie selbst oder durch von ihnen ausgewählte Lehrer unterrichten könnten. Der stetige Anstieg der AfD in den Umfragen zeigt jedenfalls, dass die Bürger auf den offenkundigen Schwachsinn, die Haseloff, Schulze und andere absondern. nicht mehr hereinfallen.

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