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Frau Esken und ihr Faschismus

Schade eigentlich, dass so viele Grüne und Linke vor der offenen Debatte auf X geflohen sind und sich nun hinter Sozialen Brandmauer von Blue.sky verkriechen, um ja unter sich zu bleiben und wenigstens dort ein paar „Likes“ abgreifen zu können.

Wären sie auf X geblieben, sie könnten sogar noch etwas lernen. Die tapfere Saskia Esken hält derweil noch durch und stellt sich der Kritik an ihren verschwurbelten Aussagen und ist nun stinksauer, dass man ihr „Faschismus“ vorwirft, weil sie zum Werbeboykott gegen ben.ungeskriptet aufgerufen hat – nur, weil Ben Berndt den Falschen ausreden hat lassen.

Natürlich gibt es mächtig Zunder gegen ihre hinterfotzige Nummer und vor allen Dingen machen sich die Leute lustig über ihre lächerlichen Rechtfertigungsversuche:

„Viele Kommentatoren verdrehen meinen Faschismus-Vorwurf an Höcke und werfen mir im Gegenzug ebenfalls Faschismus vor.“

Sie hat sogar überlegt, Anzeige zu erstatten, schließlich dürfen ja nur Linke in diesem Land von der Meinungsfreiheit Gebrauch machen.

Auf X wird sie nun aber aufgeklärt.

Gerd Buurmann schreibt:

Da Saskia Esken hier erklärt, was sie unter Faschismus versteht, erkläre ich mal, was ich darunter verstehe:

Der Faschismus ist eine Ideologie, die das Kollektiv verherrlicht, das alle anderen persönlichen Loyalitäten übersteigen soll.

Der Faschist will die Welt retten, indem er den Individualismus bekämpft.

Der Faschist zielt darauf ab, das in seinen Augen gute und gesunde Kollektiv zu schaffen. Dafür muss die Gesellschaft von andersartigen Kräften und Gruppen gereinigt werden, die als Bedrohung der Gemeinschaft angesehen werden. Der Faschismus wirft allen Kräften, die sich der kollektiven Unterwerfung widersetzen, vor, zersetzend zu sein.

Der Faschismus setzt auf starke staatliche Führungsautorität. Der Faschist baut auf Nation, Staat, Bürokratie und Militär als die tragenden Instrumente, um seine Ordnung durchzusetzen und das Kollektiv zu formen.

Für Faschisten sind Menschen mit einer anderen Meinung eine Bedrohung und werden zu einer Gefahr für die ganze Welt erklärt.

Der Faschist negiert das Recht auf freie, persönliche Entscheidungen und tendiert dazu, das Individuum durch Zwang und Gewalt zur Teilnahme an der Erschaffung einer besseren und gesünderen Welt zu verpflichten. Diesen Zwang nennt der Faschist Solidarität.

Der Faschist versteht sich als Opfer, das sich sein Recht holt. Um den vermeintlichen Status des Opfers zu verlassen und zu einer neuen Stärke zu gelangen, erschafft der Faschist eine Gemeinschaft, in der durch kompensatorische Kulte der Einheit, Stärke und Reinheit ein Gefühl der Überlegenheit generiert wird. Oft bedient sich der Faschist dazu einer neuen Sprache, die stets darauf abzielt, zu betonen, wie schmutzig und schlecht das Vergangene war, wie gut und rein man selbst ist und wie schön die kommende neue Welt sein wird.

Der Faschist ändert die Sprache, damit man überall an den Krieg erinnert wird, den der Faschist sich gezwungen sieht, mit allen Mitteln zu gewinnen.

Emotionale Bilder, bebende Stimmen sowie die Verbreitung von Angst und Schrecken gehören zum Standardrepertoire des Faschisten. Der Faschist lässt keine Alternativen zu. Es muss entweder sein Weg sein oder gar kein Weg. Alle, die einen anderen Weg versuchen möchten, werden als gemeingefährlich verurteilt.

Mit Hilfe einer politischen Mehrheit und in Zusammenarbeit mit entschlossenen Aktivisten und einflussreichen Organisationen werden demokratische Freiheiten aufgegeben und durch eine als erlösend verklärte Gewalt und Pflicht ersetzt, um eine innere Säuberung zu erreichen.

Der Faschist bedient sich einer Bekenntnispflicht. Menschen, die sich unterworfen haben, zeigen dies durch kultische Abzeichen.

Für den Faschisten ist alles immer nur zum Besten des Kollektivs. Der Faschismus erklärt jedes Individuum, das sich nicht der Ideologie unterwirft, zum Abweichler, der Millionen Menschen in Gefahr bringt. Alles Schlechte der Welt wird dem politischen Gegner vorgeworfen.

Der Faschismus ist die Bündelung aller gesellschaftlichen Ressourcen auf eine einzige Ideologie. Die Faschisten sind apokalyptische Reiter, die die alte Welt vollkommen zerstören wollen, um eine komplett neue und vermeintlich bessere Welt zu schaffen. Wie viele ideologische Diktaturen reiten die Faschisten dabei auf den drei ehemals freien Pferden der Aufklärung, die sie nun aber mit Gewalt gefügig gemacht haben. Die drei Pferde heißen: Kultur, Akademie und Medien.

Für den Faschisten hat der Gegner nicht Unrecht, sondern er ist böse. Der Faschist hingegen sieht sich selbst als gut. Er gibt vor, für den Frieden, die Gesundheit, die richtige Wissenschaft und das Wahre zu sein, um den Gegner zum kranken, falschen, wahnsinnigen Kriegshetzer zu erklären, der zur Not eugenisch entfernt werden muss.

Der Faschist ist fest davon überzeugt, auf der richtigen und vor allem guten Seite der Geschichte zu stehen.

Demonstrationen von Faschisten werden von staatlichen Institutionen unterstützt. Propaganda ist die Form faschistischer Kommunikation.

Mathias Priebe schreibt:

Kein Gericht in Deutschland kann darüber befinden, ob jemand Faschist ist. Denn es gibt keine Gesinnungsurteile. Auch keine solche Einschätzung durch Richter.

Bei Höcke ging es lediglich darum, ob es ein Werturteil – also eine zulässige Meinungsäußerung ist – ihn so zu nennen. Ob er dahingehende Merkmale trägt, ist für diese rechtsstaatliche Einordnung(!) unerheblich. Das wird seit dem Urteil immer wieder falsch dargestellt.

Also: Jeder darf auch Saskia Esken einen Faschisten nennen. Selbst die Verwendung des Maskulinums ist eine Frage des persönlichen Blickwinkels.

Ehrverletzend wäre es nach gängiger Rechtsprechung lediglich, wenn man irgendeine Politikerin „dumme Pute“ nennen würde. In so einem Fall hätte jede ehrliche Pute das Recht zur gerichtlichen Beschwerde wegen Beleidgung/Verleumdung. Klar soweit?

Meiner Meinung nach ist Esken eine der übelsten #Irrationalsozialisten, also eine Neobolschewistin. Das sind Faschisten, die den Nationalismus durch Internationalismus, also ein weltumspannendes System der Menschenverachtung ersetzen wollen. Ihr Verständnis von Medien- und Meinungsfreiheit belegt das.

Der Medienfuzzi schreibt:

Die beinharte Vollzeit-Faschistin Ens Esken macht es immer schlimmer.

Und sie merkt es nicht einmal. Den Faschismus-Begriff muss sie aus dem Internet vorlesen und das Urteil gegen Höcke gibt sie falsch wieder. Es ist von der Meinungsfreiheit gedeckt Herrn Höcke „Faschist“ zu nennen und Ens Esken kann ja vor Gericht gerne mal austesten, ob das bei ihr nicht genauso ist. Sie grenzt aus, sie hetzt, sie ist gefangen in einem antidemokratischen Fanatismus und einfach nur zu behaupten man sei kein Faschist ist ein wenig billig, wenn man sich dermaßen dem Diskurs verweigert. Abgesehen davon hat sie weder die Kompetenz noch die Lebenserfahrung um einen Herrn Höcke zu kritisieren.

Angie B. schreibt:

Das ist der Punkt, an dem die Maske endgültig fällt.

#Saskia_Esken, eine der höchsten Repräsentantinnen der #SPD, ruft öffentlich zum wirtschaftlichen Boykott eines Podcasts auf, weil dort ein politischer Gegner, den sie reflexhaft als „Faschisten“ etikettiert, vier Stunden lang ungefiltert sprechen durfte.

Kein Skandal, keine Gewaltaufrufe, keine Verletzung von Gesetzen, einfach nur ein langes, ungeskriptetes Gespräch, und dafür soll die Plattform ökonomisch stranguliert werden.

Das ist keine Verteidigung der Demokratie mehr, sondern klassische ekelerregende Habitus autoritärer Kontrollfantasien.
Wer nicht unserer Deutungshoheit folgt, dem wird die Sauerstoffzufuhr abgedreht.
Meinungsfreiheit gilt offenbar nur noch für die eigene Blase, alles andere ist „gefährlich“ und muss mit privaten Boykott-Aufrufen aus dem öffentlichen Diskurs gekickt werden.

Merkt ihr überhaupt nicht, dass das exakt die Logik ist, die früher Diktaturen und später Cancel-Culture-Kader benutzt haben um Plattformverweigerung als Ersatz für Argumente zu installieren?

Was hier wirklich für mich extrem erschreckend ist:
Eine Spitzenpolitikerin verwechselt Meinungsfreiheit mit „nur die richtige Meinung darf gehört werden“.
Sie behandelt Wähler und Zuhörer wie unmündige Kinder, denen man unliebsame Stimmen vorenthalten muss, damit sie nicht „verführt“ werden.
Sie instrumentalisiert wirtschaftliche Macht (Werbekunden), um politische Gegner zum Schweigen zu bringen, ein Instrument, das in funktionierenden Demokratien eigentlich nur gegen echte Extremisten und Volksverhetzer zum Einsatz kommt, nicht gegen einen gewählten Landtagsfraktionschef, der einfach nur reden darf.

Verflixter Axt, das hat aber mit liberaler Demokratie ungefähr noch so viel zu tun wie eine Zensurbehörde mit Aufklärung.

Das ist der intellektuelle Offenbarungseid einer politischen Klasse, die spürt, dass sie die Deutungshoheit verliert, und statt sich argumentativ zu stellen, zum administrativen und ökonomischen Würgegriff greift.
Wer so agiert, hat das Grundverständnis einer offenen Gesellschaft entweder nie besessen oder längst verraten, und deshalb solche Haltungen gehören nicht ins Zentrum der Macht, sondern in die geschlossene Abteilung politischer Pathologie, wo Realitätsverlust gepaart mit Allmachtsfantasien ist.

Deutschland verdient Besseres als Führungsfiguren, die bei jeder unangenehmen Stimme sofort nach dem digitalen Maulkorb rufen, denn das ist nicht „antifaschistisch“, es ist selbstzerstörerisch und zutiefst undemokratisch.

Rocco Burggraf schreibt:

„Abrechnung mit Kritik“ scheint ja Ihr Spezialgebiet zu werden. Öffentlich finanzierte Aufrufe zu Zensur, zur Existenzvernichtung und zum Oppositionsverbot sind aber keine „Haltung“, sondern lupenreiner Faschismus! Diese sehr spezielle Auffassung von „Humanismus“ springt Genossin Esken Gott sei Dank direkt aus dem Gesicht. Ein Fall für den Verfassungsschutz.

Man sollte im Fall Saskia Esken aber bitteschön Milde walten lassen. Schließlich ist sie eine linke Politikerin und macht freiwillig Werbung für eine rechte Partei.

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