Bei den Kommunalwahlen in Großbritannien hat die Labour-Partei mit ihrem Premierminister Keir Starmer eine vernichtende Niederlage erlitten, die sich bereits nach der Auszählung von rund einem Drittel der 134 Gemeinderäte eindeutig abzeichnete. Labor verlor 202 Ratsmitglieder, die konservativen Tories 61. Das Gesamtergebnis wird noch viel schlimmer ausfallen. Großer Gewinner ist die junge Partei Reform UK von Nigel Farage, die einen Erdrutschsieg errang und bereits am Freitagmorgen 270 neue Ratsmitglieder hinzugewonnen hatte, wobei auch hier noch weit höhere Zahlen zu erwarten sind.
Selbst in bisherigen Hochburgen wurde Labour teilweise geradezu ausgelöscht, während Reform sämtliche Sitze gewann. Ein Labour-Politiker sprach von einem „verdammten Blutbad“. Starmer, der innenpolitisch so angeschlagen ist, dass selbst Friedrich Merz dagegen stabil wirkt, sieht sich nun erst recht neuen Rücktrittsforderungen aus den eigenen Reihen ausgesetzt. „Ich denke nicht, dass Keir Starmer diese Ergebnisse überleben dürfte“, erklärte der Labour-Abgeordnete Jonathan Brash, der mit dieser Meinung wahrlich nicht alleinsteht. Starmer selbst verweigert sich jedoch einem Rücktritt und kündigte sogar an, bei der nächsten Parlamentswahl 2029 erneut als Premierminister zu kandidieren! „Tage wie diese schwächen meine Entschlossenheit nicht, den Wandel herbeizuführen, den ich versprochen habe“, verkündete er.
Starmer als “Lahme Ente” auf Abruf
Es ist jedoch nahezu ausgeschlossen, dass Labour mit ihm noch einmal antreten und damit in eine sichere Wahlkatastrophe laufen wird. Starmer ist eine “lame duck”, eine “lahme Ente” auf Abruf – und wird diesem Druck nicht mehr lange standhalten können. Die gestrigen Wahlen markieren aber nicht nur das faktische Ende seiner Regierung nach weniger als zwei Jahren Amtszeit, sondern auch das Ende des britischen Zwei-Parteiensystems aus Tories und Labour, das die Politik 100 Jahre lang bestimmt hat. Denn genau wie die CDU in Deutschland, haben sich auch die Tories als falsche Konservative erwiesen, die dem linken Gender, Klima- und Migrationswahnsinn entweder tatenlos zusahen oder ihn sogar exekutierten.
Damit haben sie das Vertrauen der Wähler endgültig verloren, und die rechte Reform-Partei löst sie ab. Zudem haben auch die Liberalen und die Grünen Sitze hinzugewonnen, wenn auch nicht so viele, wie zunächst gedacht. Lange vor der Auszählung aller Stimmen stand die katastrophale Niederlage für Starmer und der Triumph für Farage bereits fest. Eher früher als später wird Farage vermutlich auch in die Downing Street einziehen und dem linken Wahnsinn in Europa einen weiteren Sargnagel einschlagen. (TPL)























