Es ist ja allgemein bekannt, dass sich die Parteien Deutschland zur Beute gemacht haben, dass Berufspolitiker sich gerne von den Untertanen für ihr Nichtstun und vor allen Dingen Nichtskönnen fürstlich belohnen lassen (die eigentliche Arbeit, die die Politiker im Auftrag der Bürger eigentlich erledigen müssten, werden – ebenfalls aus Steuergeldern – von anderen entrichtet).
In einer funktionierenden Demokratie müssten Politiker wohl eher dafür bezahlen, dass sie auf Kosten der Allgemeinheit herumwurschteln und herumlabern dürfen.
Aber in Deutschland erhöhen sich die Herrschaften ihren „Judaslohn“ selbst und auch noch automatisch.
Jens Spahn, ein Prachtexemplar eines Berufspolitikers verteidigt diese Unverschämtheit auch noch:
Der CDU/CSU--Fraktionsvorsitzende hat sich jetzt tatsächlich gegen eine Aussetzung der Diäten-Erhöhung für Bundestagsabgeordnete aus: „Wir haben einen guten, funktionierenden Mechanismus, an dem ich grundsätzlich festhalten möchte.“ Die Bezahlung als Abgeordneter müsse „insgesamt auch so sein, dass es attraktiv ist, sich dort auch mit zu engagieren.“
Diese Aussage ist natürlich fatal und der Grund, warum wir in einer Ineptokratie leben, weil eben jeder Hans und Franz nach solchen Posten strebt – ohne jegliche Ausbildung, ohne jegliche Berufserfahrung, ohne jegliche charakterlich notwendige Voraussetzung, ohne jeglichen Bezug zur Realität.
Die Kommentare auf X sind entsprechend:
Sic schreibt:
Man könnte auch argumentieren, dass die Vergütung des politischen Personals schon heute zu gut ist, so dass sie vor allem für jene attraktiv ist, die mit ihrer wirtschaftsfernen Ausbildung und fehlenden Berufserfahrung sonst wenig Chancen auf einen solchen Lebensstandard hätten.
Dr. Axel Koch schreibt:
Widerliche Selbstbedienungsmentalität, die keinem Bürger mehr zu vermitteln ist. Insbesondere dann, wenn der Bundestag regelmäßig leer ist, parallele Einkünfte in signifikantem Umfang erzielt werden UND gleichzeitig verkündet wird, „alle müssten Opfer bringen“.
Yin Yang schreibt:
Das Konzept der attraktiven Vergütung kann man als gescheitert erklären. Ohne Qualifikationsnachweise spült es nur fachfremde, untaugliche und berufsunerfahrende Leute ins Parlament. Das katastrophale Ergebnis sehen wir gerade.
C. Graefe schreibt:
Es ist schlichtweg unfassbar wie Politiker sich mittlerweile den Staat zur Beute gemacht haben und sich schamlos bedienen . Widerlich im Angesicht der wirtschaftlichen Härte mit denen Bürger täglich zu kämpfen haben.
Dr. Cornelia Hegele-Raih schreibt:
Die meisten Abgeordneten würden im normalen Leben keinen Job finden. Und ein Herr Spahn säße in einem Rechtsstaat längst im Gefängnis. Moralisch ist er ohnehin zu verurteilen, da er sich für medizinische Zwangsbehandlungen ausgesprochen hat.
…
Sabine Schellenberger schreibt:
Lächerlich. Abgeordnete orientieren sich mit ihren Bezügen an der ist Inflationsrate. Problem ist: Dem „gewöhnlichen“ Arbeitnehmer wird bei starker Inflation das Gehalt nicht an die Inflation angepasst. Reallohnverluste sind die Konsequenz. Das bleibt dem Politiker erspart.
…
Wie kommt man also aus der Nummer wieder raus? Bürgergeld beantragen, oder Politiker werden. ist eh dasselbe.























