Inkompetent und unbelehrbar: SPD-Chefin und Arbeitsministerin Bärbel Bas (Foto:Imago)
[html5_ad]

„Bullshit-Bas“ bekommt Gegenwind von ihren eigenen Jobcenter-Untergebenen

Die Empörung über die ungeheuerliche Behauptung von SPD-Arbeitsministerin Bärbel Bas vom vergangenen Mittwoch, „niemand“ wandere in die deutschen Sozialsysteme ein, hält weiterhin an. Mitarbeiter von Jobentern, die es vorzogen, anonym zu bleiben, stellten gegenüber „Bild“ klar, wie die Realität aussieht, von der Bas sich offensichtlich völlig verabschiedet hat. „Wenn ich so etwas höre, frage ich mich, wann die Ministerin zuletzt in einem Jobcenter war“, kritisierte ein Sachbearbeiter. Andere berichten, dass der Zusammenhang zwischen Zuwanderung und Leistungsbezug im Alltag allgegenwärtig. Ein großer Teil der neuen Fälle habe einen Migrationshintergrund. „Viele kommen ohne Job, ohne Deutschkenntnisse – und landen bei uns“. Bei anerkannten Flüchtlingen gebe es regelmäßig Fälle, bei denen „seit Jahren kein einziger Tag gearbeitet“ worden sei.

„Familien mit mehreren Kindern, keine Erwerbstätigkeit, kaum Perspektive – das sind keine Einzelfälle. Das ist Alltag“, berichtet ein weiterer Mitarbeiter. Manche kämen „mit einer Anspruchshaltung rein, die uns sprachlos macht“. Es gebe Kollegen, die sagen: „Uns wird hier auf der Nase herumgetanzt“. Viele empfinden Bas` hanebüchene Aussage als „Schlag ins Gesicht“, wurde aus mehreren Jobcentern mitgeteilt.

Bestätigt, was jeder weiß – bloß nicht Bas

„Wir müssen jeden Tag die Folgen dieser Politik ausbaden und in Berlin wird so getan, als gäbe es das Problem nicht“, so eine Quelle. Die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) bestätigen, welchen Unsinn Bas von sich gab: Während die Quote der Bürgergeld-Empfänger in Deutschland insgesamt bei 8,1 Prozent liegt, beträgt sie bei Ausländern 19,1 Prozent, ist also mehr als doppelt so hoch. Bei Zuwanderern aus Asylländern beträgt sie sogar 39,6 Prozent, fast das Fünffache. Im Januar waren 2,41 Millionen von 5,18 Millionen Regelleistungsberechtigten -und damit 46,5 Prozent- Ausländer. Dabei müssen die blitzeingebürgerten Migranten immer noch mitbedacht werden.

Dies bestätigt, was jeder weiß – nämlich, dass die Einwanderung vor allem in die Sozialsysteme erfolgt. Ob Bas dies nicht wahrhaben will oder ob sie diese Tatsache absichtlich leugnet, ist irrelevant. Jedenfalls hat sie sich mit ihrer grotesken Behauptung nicht nur lächerlich gemacht, sondern auch ein weiteres Mal als Ministerin disqualifiziert. (TPL)

7f031864d643409db271e2c050b31436
image_printGerne ausdrucken

Themen