Ein Linksradikaler bei der Arbeit (Foto: JouWatch)
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Erneuter Sabotageaufruf gegen Berlins Stromversorgung – doch Senat ignoriert linke Gewalt weiterhin

Der Berliner Staatsschutz ermittelt derzeit gegen einen offenen linksextremistischen Aufruf zur Sabotage der Stromversorgung. Wie der rbb berichtet, wurde auf der linken Plattform Indymedia ein Plakat mit der Überschrift „Cut the Power, so we can see the stars“ („Schaltet den Strom ab, damit wir die Sterne sehen können“) veröffentlicht. Darunter prangt in großen Buchstaben „SA-BO-TAGE“. Der Text solidarisiert sich mit mutmaßlichen Tätern von Anschlägen und preist Anarchisten, die „gegen jeden Staat und jede Autorität“ kämpfen. Er bezieht sich explizit auf eine Sabotage am 9. September 2025 im Technologiepark Adlershof sowie auf Hausdurchsuchungen im März 2026 in der linksextremen Szene. Der Vorfall ist kein Einzelfall. Bereits im September 2025 legten Brandanschläge auf Hochspannungsleitungen in Adlershof Tausende Haushalte und Betriebe tagelang lahm. Im Januar 2026 sorgte ein weiterer Anschlag in Lichterfelde für einen Blackout, der 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen traf. Beide Taten wurden von sogenannten „Vulkangruppen“ beansprucht, die sich der linksextremen „Switch-Off“-Kampagne zuordnen. Diese Gruppen fordern gezielte Sabotage an kritischer Infrastruktur, um „Gier nach Energie“ und „Fortschritt der Zerstörung“ zu bekämpfen.

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Thorsten Weiß, sieht darin die bittere Frucht jahrelanger politischer Ignoranz: „Die jahrelange Ignoranz der Politik gegenüber linker Gewalt trägt Früchte. Wenn Linksextremisten ganz offen per Plakat zu Anschlägen auf Berlins Stromversorgung aufrufen, zeigt das, wie sicher sie sich hier fühlen.“ Der Vorfall stehe auch auf der Agenda der Tagung der AfD-Innenpolitiker aus Bund, Ländern und Europa. Mit Blick auf mögliche Regierungsbeteiligungen der AfD kündigte Weiß an, dass die Bekämpfung linksextremistischer Kriminalität „vorrangige Aufgabe jedes von der AfD gestellten Innenministers“ sein werde.

Warnung vor weiteren Anschlägen auf kritische Infrastruktur

Experten sollen konkrete Handlungsoptionen für mehr Innere Sicherheit erarbeiten.Die Zahlen des Verfassungsschutzes untermauern die Kritik. 2024 stiegen linksextremistisch motivierte Straftaten um 37,9 Prozent auf 5.857 Delikte. Zwar gingen Gewalttaten leicht zurück (532 Fälle), doch Sabotage, Brandstiftung und Angriffe auf Infrastruktur verursachen jährlich Schäden in mehrstelliger Millionenhöhe. Betroffen sind nicht nur Unternehmen, sondern zunehmend die Bevölkerung – durch Strom- und Telekom-Ausfälle oder Verkehrschaos. Der Verfassungsschutz warnt vor weiteren Anschlägen auf kritische Infrastruktur („KRITIS“).

Kritiker werfen der Ampel-Regierung und rot-grünen Senaten völlig zu recht vor, linke Gewalt zu verharmlosen, während rechte Bedrohungen stärker im Fokus stehen. Tatsächlich dokumentiert der Verfassungsschutz seit Jahren systematische Angriffe linker Milieus auf Polizei, politische Gegner und nun vermehrt auf Energie- und Verkehrsnetze. Die „Vulkangruppe“ und „Switch Off“ sind nur die Spitze eines Netzwerks, das Sabotage als legitimes Mittel propagiert. Der aktuelle Plakat-Aufruf zeigt: Linksextremisten fühlen sich in Berlin offenbar unantastbar. Ob der Staatsschutz diesmal schnell Ermittlungserfolge erzielt, bleibt abzuwarten. (JS)

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