Kämpfer des Politischen Islam; Bild: Shutterstock
Kämpfer des "Politischen Islam": In Deutschland fester Teil des “Vielfaltsinventars" (Symbolbild): Shutterstock
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Islamterror mal wieder nur knapp verhindert: 17-jähriger Syrer plante Bombenanschlag in Hamburg

Erneut ist Deutschland nur knapp einem neuerlichen islamistischen Terroranschlag entgangen. Wie erst gestern bekannt wurde, verhaftete die Hamburger Polizei bereits am Donnerstag einen 17-jährigen Syrer, der -durch eine Explosion, Molotowcocktails oder mit einem Messer- in einem Einkaufszentrum, einer Polizeiwache oder einer Bar eine unbestimmte Zahl von „Ungläubigen“ töten wollte. Bei der Durchsuchung seiner Räume wurden unter anderem Universaldünger, flüssige Grillanzünder, eine Sturmhaube und ein Messer sichergestellt. Wegen des Verdachts der Vorbereitung einer terroristischen Straftat sowie der Terrorismusfinanzierung wurde Haftbefehl erlassen. Nach bisherigem Kenntnisstand soll die Terrororganisation „Islamischer Staat“ als Inspiration für das mutmaßliche Anschlagsvorhaben gedient haben. Laut den Behörden waren Hinweise des Bundesnachrichtendienstes, des Bundesamtes für Verfassungsschutz sowie Ermittlungen von Bundeskriminalamt und Landeskriminalamt Hamburg entscheidend für die Aufdeckung des Plans. Es gebe keine konkreten Erkenntnisse, dass der Beschuldigte Mitglied oder Anhänger des Islamischen Staates ist, sagte Melina Traumann, die Sprecherin der er Hamburger Staatsanwaltschaft. Es sei aber deutlich geworden, „dass er mit dem Islamischen Staat, der Ideologie sympathisiert.“ Wie der 17-Jährige sich radikalisiert habe, sei Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Laut “Norddeutschem Rundfunk” war der Tatverdächtige zuvor in Gruppen des Messenger-Dienstes Telegram aufgefallen. Wegen Verwendung von Symbolen des Islamischen Staates wurde zuvor bereits gegen ihn ermittelt. Zudem hatte Hamburger Generalstaatsanwaltschaft in einem weiteren Ermittlungsverfahren eine psychiatrische Begutachtung veranlasst. Innenminister Alexander Dobrindt lobte die Wachsamkeit der Sicherheitsbehörden.

Tickende Zeitbomben

Nach wie vor gebe es eine „hohe abstrakte Gefährdung“, die durch den Krieg im Iran noch einmal größer geworden sei. Genau deswegen sei man mit allen Sicherheitsbehörden in Europa und darüber hinaus eng vernetzt und habe das Gefährderpotenzial im Blick. „Wir schlagen zu, wenn es konkrete Verdachtsmomente gibt“, sagte er weiter. Tatsächlich gehört dieser zu den wenigen Terroranschlägen auf deutschem Boden, der nicht nur durch Hinweise ausländischer Geheimdienste vereitelt wurde. Es kann jederzeit und überall zu einem Anschlag kommen. In Berlin steht derzeit ein 22 Jahre alter Syrer vor Gericht, der im vergangenen Jahr einen Anschlag geplant haben soll; seit September müssen sich vor dem Mainzer Landgericht zwei junge Männer wegen Verabredung zum Mord verantworten, die- ebenfalls aus Sympathie mit dem IS., einen Anschlag geplant haben sollen. Ein Dritter ist wegen Unterstützung angeklagt. Im letzten Dezember wurden fünf Männer aus Ägypten, Syrien und Marokko wegen mutmaßlicher Anschlagspläne auf einen Weihnachtsmarkt im Raum Dingolfing festgenommen; vor einem Jahr soll ein 36 Jahre alter Syrer als mutmaßlicher IS-Terrorist einen Messeranschlag vor einer Bielefelder Bar verübt haben, bei dem vier Menschen lebensgefährlich verletzt wurden und im Februar 2025 wurde ein 19-Jähriger in Berlin festgenommen, weil er einen Anschlag auf die israelische Botschaft geplant haben soll.

Dies sind -neben der Explosion der „normalen“ Kriminalität-, die weiteren Folgeerscheinungen der Massenmigration. Es sind buchstäblich tickende Zeitbomben, die sich im ganzen Land tummeln und die jederzeit hochgehen können. Wenn Dobrindts „Migrationswende“ irgendeine Substanz hatte, würde es längst täglich mehrere Abschiebeflüge für diese Klientel geben. Da dies nicht der Fall ist und sich in dieser Koalition auch nicht ändern wird, muss man weiterhin bei jedem Besuch des öffentlichen Raums um Leib und Leben fürchten. (TPL)

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