Die perverse Phantasie der EU beim Schikanieren von Bürgern und Unternehmen kennt keine Grenzen. Derzeit läuft eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH), mit der verzweifelte Verbände von Lkw-Unternehmen sich gegen eine besonders irrsinnige EU-Richtlinie wehren, die vorschreibt, dass Sattelanhänger ihre CO2-Emissionen um zehn Prozent reduzieren müssen. Deshalb müssen seit letztem Jahr die Hersteller von Autoanhängern die Aerodynamik verbessern, weil der CO2-Ausstoß des Zugfahrzeugs durch einen höheren Luftwiderstand beim Fahren gesteigert wird! Selbst Fahrzeuge, die nicht einmal einen Motor haben, fallen damit unter die Fuchtel der EU-Bürokraten. Falls die absurden Vorschriften nicht eingehalten werden können, drohen, wie immer, drakonische Strafzahlungen. Ab 2030 müssen auch andere Anhänger ihre Emissionen um 7,5 Prozent reduzieren.
Bis 2029 sollen die Emissionen um 15 Prozent reduziert werden, ab 2030 um 45 Prozent und ab 2040 um 90 Prozent. Die Lkw-Firmen befürchten durch die hohen Strafen Mehrkosten von 40 Prozent pro Sattelanhänger, ab 2030 konkret „4.250 Euro pro Fahrzeug und Gramm CO2-Emissionen pro Tonne/Kilometer“. Die Unternehmen kritisieren vor allem das VECTO-Trailer-Modell, mit dem der Luftwiderstand gemessen werden soll. Theoretische Veränderungen wie eine abgesenkte Höhe würden besser bewertet werden, ohne die realen Auswirkungen, wie etwa weniger Ladefläche und mehr Leerfahrten, zu berücksichtigen.
Autoritäre Übergriffigkeit, Sinnlosigkeit und Weltfremdheit
70.000 Arbeitsplätze seien durch die Verordnung in ihrer jetzigen Form gefährdet, weil der Verkauf von Anhängern zunehmend unwirtschaftlich werde. Genau das ist das Ziel der EU: die Nutzung von Fahrzeugen soll so verteuert werden, dass ihre Anschaffung sich nicht mehr lohnt. Die wirtschaftlichen Folgen kümmern sie nicht. Die Verordnung, die sich auch auf Stadt- und Reisebusse bezieht, wurde verschärft, um „emissionsfreie“ schwere Nutzfahrzeuge zu fördern, also Elektro-Lkw und Elektrobusse. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor arbeiten, müssen „nachhaltige erneuerbare Kraftstoffe“ verwenden.
Die Richtlinie ist in ihrer autoritären Übergriffigkeit, Sinnlosigkeit und Weltfremdheit typisch für das gesamte Gebaren der EU, die sich zunehmend zu einem einzigen Alptraum für Europa entpuppt. In ständiger Ausdehnung ihrer Befugnisse maßt sie sich immer mehr Macht an, regiert und reguliert in jeden Lebensbereich hinein, ohne jede Rücksicht auf die Auswirkungen, die diese ständige Gesetzes- und Bürokratielawine hat. Wer nicht gehorcht, wird durch horrende Strafzahlungen ruiniert, wer dagegen aufbegehrt, wird zensiert und wegen „Hass und Hetze“ kriminalisiert. Die EU-Kommission muss endlich zurechtgestutzt werden und die Mitgliedstaaten müssen sich wieder die Souveränität über ihre eigenen Länder zurückholen, bevor sie endgültig zugrunde gehen. (TPL)























