Der morbide Charme des sozialistischen Verfalls: Kuba-“Idylle” (Foto:Wikicommons)
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Kuba zu verschenken – und keiner will es haben

Cuba geht gerade vor die Hunde. Das sozialistische Kuba versinkt im totalen Kollaps. Ohne Strom, Sprit und Brot sperrt das Regime Verzweifelte ein. Ein Staat als Konkursmasse. Es herrscht der totale Kollaps im Alltag (hier ein aktuelles Video aus Havanna); dennoch werben Reiseveranstalter mit Nostalgie und Salsa. Die Realität der Kubaner abseits der abgeschotteten Touristen-Hotels ist brutal: In der Hauptstadt herrschen heute bis zu 22 Stunden am Tag Stromausfall.

Havanna versinkt nachts in totaler Dunkelheit. Lebensmittel verfaulen in unbrauchbaren Kühlschränken.  Ein Liter Benzin kostet auf dem Schwarzmarkt bis zu zehn US-Dollar. Das ist unbezahlbar bei staatlichen Monatslöhnen von umgerechnet 15 bis 20 Dollar. Busse und Taxis fahren mangels Treibstoff nicht mehr. Die Menschen kochen auf den Straßen auf offenen Feuern mit Altholz.

Überwachung wie bei der DDR-Stasi

Selbst in den Kliniken fehlt alles – von der Spritze bis zum Antibiotikum. Das Elend wird von einem brutalen Sicherheitsapparat verwaltet. Die Junta der Castro-Nachfahren hält das Land eisern im Griff. Ihr Geheimdienst kontrolliert die Bevölkerung lückenlos, genau wie einst die Stasi die DDR-Bürger. Informationen dringen kaum nach draußen.

Wenn die Handys mangels Strom sterben, regiert das älteste Netzwerk: Mundpropaganda. Nachts trommeln Menschen aus Verzweiflung auf leere Kochtöpfe. Das Regime antwortet auf diesen Hungerprotest mit nackter Gewalt. Sondereinheiten holen Kritiker nachts aus den Betten. Jugendliche, die Demos filmen, wandern für bis zu 20 Jahre ins Gefängnis.

Von der Revolution in die sozialistische Hölle

Das Versagen des Regimes hat eine lange Geschichte. Seit dem Sieg der kubanischen Revolution im Jahr 1959 klammert sich die Führung an ihre Ideologie. Die USA verhängten deshalb bereits ab 1960 schwere Sanktionen, um den Sozialismus in die Knie zwingen. Doch das Regime weigerte sich, wirtschaftliche Realitäten anzuerkennen.

Nach dem Wegfall aller Großspender wie der Sowjetunion und Venezuela steht Kuba vor den Trümmern. Statt des versprochenen Paradieses haben die Machthaber für ihr Volk die sozialistische Hölle geschaffen.

“Socialismo o muerte”

Die Führung hält bis heute starr an dieser alten Parole fest: Sozialismus oder Tod. Für die eigene Bevölkerung hat die Junta längst die zweite Option gewählt – den Tod auf Raten. Kuba ist eine humanitäre Katastrophe und wäre als Staat zu verschenken. Kostenlos, inklusive Geheimpolizei und ruinierter Infrastruktur. Doch kein Investor meldet sich.

Russland braucht sein Geld für eigene Kriege, China agiert zu pragmatisch für unrentable Investitionen. Auch westliche Salon-Sozialisten, die das System aus der Ferne romatisieren, schweigen plötzlich. Die Quittung zahlt allein die hungernde Bevölkerung..

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