Unterirdische Hetze – damals gegen Ungeimpfte, heute gegen “dumme“ AfD-Wähler: System-Propagandatröte Bosetti (Foto:Imago)
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Primitiv, talentfrei, ungebildet – dafür umso überheblicher: ZDF-Zumutung Bosetti darf mal wieder gebührenfinanziert abhetzen

Kaum ist vom linken Hetzer Jan Böhmermann einmal kurzeitig kein neuer Eklat zu vermelden, springt seine ZDF-Kollegin Sarah Bosetti in die Bresche und sorgt dafür, dass man nicht vergisst, welche Gestalten bei diesem Sender auf Kosten der Zwangsgebührenzahler ihr Unwesen treiben dürfen. Diesmal waren es die immer höheren Umfragewerte der AfD in Sachsen-Anhalt, die Bosetti zu einer weiteren Entgleisung brachten. In ihrer Sendung „Bosetti will reden“ verkündete sie: „Aktuelle Umfragen zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeigen, dass menschliches Handeln zu doof ist für die Demokratie. Die AfD zu wählen ist vieles – zum Beispiel moralisch so mittel. Aber es ist auch einfach dumm. Denn wenn man kein reicher, weißer Nazi ist – mit Betonung auf reich – tut man sich selbst keinen Gefallen damit“. Allein dieses unerträglich dumme Gefasel legt wieder beredtes Zeugnis für die komplette intellektuelle Verwahrlosung dieses Milieus ab, das mit dem Wort „Nazi“ um sich wirft, ohne dessen Bedeutung zu kennen und damit zur völligen Bagatellisierung des Nationalsozialismus beiträgt.

Konkreter Anlass für diese Tirade war die AfD-Forderung, den staatlichen Schulzwang in Sachsen-Anhalt abzuschaffen und Eltern die Möglichkeit zum Heimunterricht zu geben – auch und gerade, um Kinder vor der Indoktrinierung durch linke Fanatiker zu schützen. Denen fällt dazu aber natürlich nur ihre übliche Leier über Ungleichheit ein, da sich angeblich nur reiche Eltern guten Heimunterricht leisten können. Zwar sei Heimunterricht nicht pauschal zu verurteilen und könne durchaus funktionieren, gestand Bosetti großzügig zu, jedoch würde sich das Risiko erhöhen, dass sich die Gesellschaft weiter in Echokammern aufspalte. Außerdem bedeute Heimunterricht zwangsläufig, dass ein Elternteil zu Hause bleibe. Die AfD ziele deshalb indirekt darauf ab, die Mutter an das Kind zu binden und damit ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit zu untergraben. Mütter, die sich zuhause um ihre Kinder kümmern, sind natürlich das uralte Feindbild der Linken, so wie die ganze bürgerliche, heterosexuelle Familie, die sie mittels „Ehe für alle“ und alles ersetzen wollen.

Derweil bei der ARD: Schröder-Hetze gegen Höcke

Aber auch bei der ARD läuft die Anti-AfD-Hetze auf Hochtouren: Dort arbeitet sich der nicht weniger unsägliche „Kabarettist“ Florian Schröder noch immer am Interview des Podcasters Ben Berndt mit Björn Höcke ab. Nachdem er dies unter anderem mit den Worten „Mit einem Loch im Hinterkopf wären manche Menschen wenigstens noch als Nistkasten zu gebrauchen“, kommentiert hatte, unterzog er das Gespräch nun noch einmal einer peinlich genauen Exegese, in der er sich unter anderem darauf kaprizierte, dass Höcke das Wort „Machenschaften“ verwendet habe – welches, so Schröder völlig lost, dem “Vokabular der konservativen Revolution“ der 1920er-Jahre entstamme, hier konkret dem Werk des zeitweise mit den Nazis sympathisierenden Philosophen Martin Heidegger. Auch dies wieder eine unerträglich halbgebildete, faktenfreie Behauptung – denn der Begriff entstand bereits um 1720 im mitteldeutschen und schweizerischen Sprachraum als Substantiv zum Verb „machen“ und bedeutete ursprünglich wertneutral „Verrichtung“, „Geschäft“ oder „Vereinbarung/Kontrakt“, ehe er einen Bedeutungswandel erlebte und im Sprachgebrauch seit dem 19. Jahrhundert – lange vor Heidegger – bis heute unverändert – als fester Terminus im abwertenden Sinne etabliert ist, um Ränke, Intrigen oder illegitime Pläne zu beschreiben – und genau das hat Höcke getan.

Doch das übersteigt offenbar den Horizont der Haltungsbrechtüte Schröder, der alles daran setzt, um (übrigens korrekte und völlig unverfängliche) Aussagen Höckes ins rechte Zwielicht zu rücken. Es ist einfach nur lächerlich, dieser absurden Wortklauberei zuzuhören, zugleich aber auch ein weiterer entlarvender Einblick in das, was in solchen Gestalten vorgeht. Bosetti und Schröder bestätigen, dass der ÖRR aus seinen ständigen Skandalen einfach nichts lernt und seinen Sendeauftrag weiter mit Füßen tritt, indem er zulässt, dass solche Demagogen die Menschen gegeneinander aufhetzen. (TPL)

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