Immer mehr Ruinen eines einst effizienten und bezahlbaren Gesundheitssystems: Dystopische Zustände drohen durch das anhaltende Kliniksterben in Deutschland (Symbolbild:Grok)
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Kliniksterben in Deutschland: Höhere Beiträge, schlechtere Versorgung – ein System am Abgrund

In Westmittelfranken droht ein einschneidender Verlust: Die einzige Kinderstation der Region, „Station Wald“ der Klinik Hallerwiese samt bislang angeschlossener Cnopfschen Kinderklinik in Ansbach, soll Ende 2026 schließen. Der Träger Diakoneo steckt in massiven finanziellen Schwierigkeiten, zieht sich aus dem Gesundheitssektor zurück. Übernahmeversuche scheiterten. Damit gibt es ab 2027 in weiten Teilen Bayerns keine stationäre kinderklinische Versorgung mehr – nur noch eine ambulante Bereitschaftspraxis an Wochenenden. Die Aktionsgruppe „Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ schlägt Alarm: und moniert, dass der Landkreis Ansbach damit sogar jegliche Behandlungsmöglichkeit verliert. Sie wiederholt aus diesem dramatischen Anlass ihre seit Jahren auf taube Ohren in stoßende Mahnung, dass dBedarfsnotwendige Krankenhäuser kein Spekulations- oder auch nur Kalkulationsobjekt für gemeinnützige oder private Betreiber sein dürften.

Das Schicksal der Ansbacher Kinderstation ist kein Einzelfall. Das Kliniksterben in Deutschland nimmt immer dramatische Züge an: Allein 2025 schlossen 13 Krankenhäuser mit 1.287 Betten – betroffen waren vor allem Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Seit 2020 gingen 101 Kliniken und über 12.456 Betten verloren. Jährlich leben zehntausende Deutsche mehr mehr als 30 Minuten vom nächsten Krankenhaus und damit einer potenziell lebensrettenden Notfallversorgung entfernt – und die Ausdünnung hält an: Für 2026 und 2027 liegen bereits mehr Schließungsbeschlüsse vor als im Vorjahr. Die Krankenhausreform, einst als Rettung angepriesen, beschleunigt den Kahlschlag: Kleine Grundversorger im ländlichen Raum verlieren durch Leistungsgruppen und Fallpauschalen ihre Existenzgrundlage.

Immer prekärere Versorgung

Gleichzeitig schreiben 70 Prozent der Kliniken rote Zahlen; einem Drittel aller deutschen Krankenhäuser droht die Insolvenz. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) warnt vor einer zwischen Einnahmen und Ausgaben für die Patientenversorgung “klaffenden Lücke” von mittlerweile 10 Milliarden Euro; ab Herbst 2026 fehlen weitere vier Milliarden durch den Wegfall des Inflationsausgleichs. „Vielen Krankenhäusern droht die Insolvenz“, sagt DKG-Präsident Dr. Gerald Gaß. Die Reform vertage offene Finanzierungsfragen in die Zukunft – zulasten von Trägern, Kommunen und Patienten.

Diese Zerstörung einer einst vorbildlichen Infrastruktur geht einher mit ungebremst steigenden Krankenkassenbeiträgen. Der allgemeine Beitragssatz verharrt zwar vorläufig bei 14,6 Prozent, doch der durchschnittliche Zusatzbeitrag klettert 2026 erneut auf 2,9 Prozent – von 2,5 Prozent im vergangenen Jahr; einzelne Kassen verlangen gar bis zu 4,39 Prozent. Die Bundesregierung feiert ein „Sparpaket“ als Erfolg, das Beitragserhöhungen verhindern soll, obwohl es vor allem bei den Kliniken spart. Die Folge sind längere Wartezeiten, überlastete Notaufnahmen und immer längere Anfahrtswege für Notfälle. Kinder, Schlaganfallpatienten oder Schwangere in ländlichen Regionen sind besonders betroffen. Die Versorgung wird nicht besser, sondern schlechter – trotz höherer Abgaben der Versicherten und Arbeitgeber.

Politische Verschleuderung der vorhandenen Gelder

Dies erscheint schizophren und paradox, ist es aber nur vordergründig: Denn genau nach diesen fehlgesetzten Prioritäten handelt die Politik. Deutschland zuletzt, alles andere hat Vorrang. Tatsächlich ist das immer schiefere Preis-Leistungsgefälle im Gesundheitswesen die nur logische Folge einer anhaltenden Veruntreuung, Zweckentfremdung und Übernutzung jahrzehntelang bewährter Solidarsysteme durch ideologische linke Politik, die sich auch in allen anderen öffentlichen Bereichen wiederspiegelt: Steuern, Abgaben, Beiträge und Gebühren werden immer mehr – und immer weniger davon kommt beim eigentlichen Verwendungszweck an, weil die Gelder politisch verschleudert, an unberechtigt hier lebende und parasitäre Kommensalen oder gleich direkt ins Ausland verschenkt werden. Die Mitversicherung von immer mehr “neu Hinzukommenden” (samt vollem Zugriff auf umfassende Gesundheitsversorgung!), die nie in die Sozialsysteme auch nur einen Cent eingezahlt haben, gerät zur zunehmenden Hypothek und Kostenkeule, die inzwischen Ausmaße annimmt, die die Gesundheitsversorgung der versicherten Einheimischen ernsthaft gefährdet.

Abhilfe wäre dabei leicht möglich: Etwa durch sofortige Streichung sämtlicher Leistungen für ausländisch Nutznießer oder Finanzierung von deren Beiträgen zumindest über das Steuersäckel (obwohl letztere Variante letztlich ebenfalls die Gemeinschaft zur Mitinanzierung gegenleistungsfreier sozialer Wohltaten für jeden Dahergelaufenen und “Geduldeten” zwingt). Doch vor allem durch überfällige Einsparungen der bodenlosen Geldverschwendung ins Ausland ließe die sich Gesundheitsversorgung – und damit das Überleben zigtausender Deutscher jährlich – leicht sicherstellen: Alleine das Ausmaß der Ukraine-Hilfen übersteigt die Kosten einer theoretischen steuerfinanzierten Sanierung des gesamten deutschen Klinikwesens durch den Bund um ein Mehrfaches. Dass eine solche Option im Land der “Whatever it takes”-Alternativlosigkeiten nicht einmal diskutiert wird, zeigt die monströse Schieflage und systemische Verirrung der Politik.

Schluss mit dem Profitdenken im Klinikwesen

Die hält stattdessen lieber an der Privatisierung und am Outsourcing von gesellschaftlichen Elementaraufgaben fest, wo eigentlich hoheitliche oder zumindest staatliche Zuständigkeit Sinn macht. Während in immer mehr Bereichen nach dem Staat, nach Enteignungen und nach mehr Regulierung geplärrt wird, wird ausgerechnet im Gesundheitsbereich die freie Marktwirtschaft zelebriert, damit sich der Staat diesen Kostentreiber vom Hals hält. Schon seit den 1980er-Jahren öffneten Markt- und Renditeprinzipien (KHNG) den Sektor für private Konzerne; aus Kliniken wurden “Profitcenter”, Praxengemeinschaften durch oft ausländische Investorengesellschaften und Fonds führten zu Rationalisierungen, und renditefixierte Standortentscheidungen taten ihr Übriges zur Schwächung eines einst weltweit beneideten vorbildlich gesundheitlichen Versorgungsnetzes in Deutschland. Die Folge: Während profitable Kliniken Gewinne von bis zu 15 Prozent erzielen, sind die Grundversorger in “unattraktiven“ Regionen von Pleite bedroht.

Daran konnten weder die Ampel-Pseudo-“Reformen” unter dem unsäglichen Corona-Psychopathen und Dirigisten Karl Lauterbach etwa ändern noch deren Fortsetzung unter der aktuellen CDU-Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU), die vollmundig „Qualität durch Spezialisierung“ verspricht, während ihre Politik in Wahrheit zu einem weiterhin ungeordneten Sterben kleiner Häuser beträgt. Nicht ohne Grund fordert das Bündnis Klinikrettung konsequent eine Ende der Gewinnorientierung im Krankenhaussektor, bedarfsgerechte Planung und öffentliche Trägerschaft als Daseinsvorsorge.

Abkehr von der Ökonomisierung, zurück zu staatlich garantierter Grundversorgung

Allerdings ist den privaten Trägern wie Diakoneo oder Helios, die die Schließungen am Ende besiegeln, dabei nicht einmal ein Vorwurf zu machen: Sie kalkulieren nüchtern, stoßen unrentable Abteilungen an, denken ökonomisch – und nutzen nur die Handlungsspielräume, die ihnen eine verantwortungslose Politik gewährt hat. Es wäre Aufgabe des Staates, sozial und gemeinnützig zu denken und entsprechend zu handeln: Dort, wo Kliniken als Investment nicht taugen, müssten in jedem Fall die öffentliche Hand oder solide finanzierte freigemeinnützige Träger einspringen; Schließungen darf es nicht länger geben.

Dass es statt auskömmlicher Finanzierung und einer bedarfsorientierten Reform immer wieder nur neue Sparzwänge und Strukturbereinigungen gibt, ist allein das Resultat eines infamen Politikversagens auf allen Ebenen: Die Bürger zahlen immer mehr – und erhalten immer weniger. Zumindest das Kliniksterben ist aber kein Naturgesetz, sondern Ergebnis jahrzehntelanger Fehlsteuerung. Es ist daher höchste Zeit für einen Systemwechsel: weg von der Ökonomisierung, hin zu einer solidarischen, flächendeckenden Gesundheitsversorgung. Sonst verlieren nicht nur Regionen wie Westmittelfranken ihre Kinderstation – sondern ganz Deutschland seine Gesundheitsversorgung. Die Kostenantwort darauf liegt nicht in höheren Steuern und Gebühren – sondern darin, dass die vorhandenen Steuern und Gebühren endlich denen wieder zugute kommen, die sie aufbringen. Und nicht der Rüstungsindustrie, BlackRock, korrupten Mafiastaaten wie der Ukraine und schon gar nicht zur Alimentierung der illegalen Massenmigration. (AS)

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