Zusätzlich zur „normalen“ Clan-Kriminalität, gerät Berlin zunehmend in die Fänge einer türkischen Mafia-Bande, die sich ironisch die „Daltons“ nennt, in Anlehnung an die unfähigen Gauner aus den „Lucky-Luke“-Comics. Damit endet aber auch ihr Humor, denn im Gegensatz zu den Comic-Daltons handelt es sich um brutale Verbrecher, die ihre Kriege mit der Konkurrenz auf offener Straße austragen und Unternehmer mit Schutzgelderpressungen heimsuchen. Seit 2024 wird das Vorgehen der Bande immer brutaler. Im vergangenen Jahr nahmen die Straftaten mit Schusswaffen um 68 Prozent zu. Die Behörden haben darauf mit der Einrichtung zweier Sonderheiten reagiert, denen sie die kreativen Namen „Ferrum“ (lat. Eisen) und „Telum“ (lat. Waffe) gegeben haben.
Tatsächlich konnte man einige hochrangige Informanten gewinnen, deren Angaben zu Erkenntnissen über interne Strukturen und Festnahmen führten. Die Reaktion der Mafia bestand offenbar darin, dass sie Todeslisten führt und Kopfgelder auf deutsche Staatsanwälte und Richter ausgesetzt hat. Auch einen Spitzel sollen die Clans bei der Berliner Polizei installiert haben, zudem soll ein leitender Beamter mit einem beschuldigten Mafia-Mitglied verwandt sein. Konsequenzen daraus wurden noch nicht gezogen. Offiziell will die Berliner Staatsanwaltschaft dies nicht bestätigen und erklärte, man habe „keine konkreten Erkenntnisse“ über Kopfgeld-Listen. Dennoch sollen die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt worden sein.
Folge des eingewanderten Wahnsinns
Der Ursprung der “Daltons” und anderer Clans liegt in Istanbul. Es handelt sich um Abspaltungen von der dortigen Mafia, die teilweise kooperieren, sich aber auch erbittert bekämpfen. Es handele sich nicht um einen klassischen Clan mit klarer Hierarchie, sondern um „flexible Gewalt-Netzwerke“, hieß es aus Ermittlerkreisen. Die Bosse sitzen im Ausland, wie etwa Beratcan Gökdemir, alias „Can Dalton“, der seit zwei Jahren in russischer Haft sitzt, aber bislang nicht an die Türkei ausgeliefert wurde, wo ihm wegen mehrerer Auftragsmorde eine Gesamthaftstrafe von über 1.200 (!) Jahren erwartet.
Am Beispiel der „Caspers“-Bande zeigt sich, wie die Clans strukturiert sind – und wie naiv die deutschen Behörden auch hier wieder sind. Der Boss ist Koray T., der 2022 nicht von seinem Freigang zurückkehrte, der dem verurteilten Mörder zur Einschulung seiner Tocher gewährt wurde und sich nach Dubai absetzte, wo er seither die Fäden zieht. Es gibt „Aufseher“, die vor Ort das Geschehen kontrollieren, „Shooter“, die für Schüsse auf Geschäfte oder Häuser zuständig sind und „Top-Shooter“ aus dem Ausland, die Morde ausführen, außerdem Fahrer und Logistiker, die Fluchtwagen anmieten, Waffen transportieren und Unterkünfte organisieren. Dafür werden auch gezielt Jugendliche angeworben, die mit Geld und Drogen gelockt werden. Dank der Massenmigration von Jungmännern aus diesem Kulturkreis herrscht hier auch kein Fachkräftemangel. Auch dies ist eine Folge der Wahnsinnspolitik der letzten Jahre und ein Vorbote für das, was kommt. Die Eroberer machen kurzen Prozess in dem Land, in dem sie gut und gerne leben, während die Ureinwohner jeden Tag darauf gefasst sein müssen, erschossen, vergewaltigt, verprügelt, bestohlen oder angepöbelt zu werden, wenn sie sich noch vor die Tür trauen. (TPL)























