IDAHOBITA*-Aufrufe allerorten zum gestrigen neuen Jahrestag des genderwoken “Antidiskriminierungs”-Events (Symbolbild:ScreenshotX)
[html5_ad]

“IDAHOBITA“: Der Regenbogenfaschismus hat mal wieder Hochkonjunktur

Am gestrigen Sonntag fand wieder einer jener albernen woken Pseudo-Feiertage statt, für die sich zwar kein Mensch interessiert, die aber politisch vorgeschrieben sind und deshalb gehorsam befolgt werden müssen: Diesmal war es der „Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asexuellenfeindlichkeit”, mit der geistreichen Abkürzung IDAHOBITA* bedacht, die zwar eher als Titel einer Computermesse im US-Bundesstaat Idol erinnert als an den nächsten genderpropagandistischen heißen Scheiß der queerwoken globalen Lobby, aber umhinterfragt rücksichtslos in die Köpfe gehämmert wird. Natürlich wird dieser neue kreative Krampf auch und gerade im Sport wieder exzessiv praktiziert, freilich weniger von den Akteuren und Athleten als von den systemhörigen Funktionären. Von denen wissen zwar die wenigsten, wofür eigentlich LBGTQIA+, FLINTA oder TERF stehen, doch das hindert sie nicht, gleich die nächste politisch korrekte Buchstabensuppe zu löffeln. Jetzt also IDAHOBITA*; interessant ist , dass die Akronyme in dem Maße immer länger, sperriger und bekloppter werden, wie der wahnhafte Zwang zur “Abbildung” möglichst vieler Minderheiten an Intensität zunimmt.

Von Deutschem Fußballbund samt aller namhaften Bundesligavereine bis hin zu unbedeutenden Sportarten beteiligten sich alle Vereine und Akteure auch an dieser zeitgeisttotalitären Selbstgleichschaltung. Als Grund dafür wird – gähn – mal wieder die Behauptung  immer angeführt, dass „LSBTIQ*-Athlet*innen“ noch immer “Vorurteile und Ausgrenzung” erlebten, sei es auf dem Spielfeld, in der Umkleidekabine oder in ihrem Alltag. Deshalb hatte etwa auch der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) für gestern dazu aufgerufen, „am 17. Mai auf den IDAHOBITA* aufmerksam zu machen und Solidarität sowie Sensibilität im Sport sichtbar zu zeigen“. Als Tips hierfür wurde unter anderem folgendes empfohlen: “Fragt eure Freund*innen, Familie und Kolleg*innen, ob sie den IDAHOBITA* kennen, tauscht euch über das Thema aus und macht auf ihn aufmerksam“ oder „Macht mit bei der Kampagne „Demokratie ist Teamsport des Queeren Netzwerks NRW und des Landessportbundes NRW“.

Deformation nicht nur der Sprache

Unter dem Motto „At the heart of democracy“ setzte die Aktion ein – na was wohl – “Zeichen”, und zwar diesmal “für demokratische Werte und Vielfalt im Sport“. Außerdem wurde empfohlen, „genderbewusste Sprache aktiv zu verwenden“, da sie angeblich dazu beitrage, „alle Menschen unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität anzusprechen, sichtbar zu machen und respektvoll einzubeziehen“. Ironischerweise zeugt der Text der Pressemeldung selbst, der von Binnenmajuskeln, Gendersternchen, Abkürzungen und Denglish-Sprachverhunzung nur so strotz, beredt down, wie sehr diese “genderbewusste Sprache” inzwischen die deutsche Muttersprache deformiert und ruiniert hat. Tatsächlich geht dieses schauderhafte Kauderwelsch jedem Normaltickenden nur noch auf die Nerven – und selbst die, die seine Verwendung erzwingen wollen, benutzen ihn im Alltag nicht, weil kein Mensch, der noch bei Trost ist, in einer solchen Idiotensprache kommunizieren würde, allenfalls vielleicht sich als winselnde Füchse oder Kleiderschränke definierende und sich als solche verkleidende nonbinäre Psychiatriekandidaten der they-them-ens-Sekten.

Der „IDAHOBITA*“ ist nichts als ein weiterer woker PR-Schwachsinn, an der rein niemand innerlich Anteil nimmt und der zum Kampf gegen die größtenteils imaginäre Diskriminierung erfundener Opfergruppen aufruft. Und alle machen sie mit, obwohl jeder klar denkende Menschen schon intuitiv das Ausmaß dieser kollektiven Neurose durchschut. Jeder weiß oder ahnt zumindest, dass diese “Diskriminierung” im Alltag eine Geistererscheinung ist, und so wie tatsächlich stattfindet, geht sie – wie auch die Fälle von Antisemitismus – ganz überwiegend von muslimischen Zuwanderern aus, konsistent mit den Zuständen in den Herkunftsländern dieser “neu Hinzugekommenen” (schon der Begriff “Ausländer“ erfüllt praktischerweise ja bereits den Tatbestand der “Diskriminierung”). Offen aussprechen aber, wer hierzulande für die realen Fälle von homophober Gewalt verantwortlich ist, fiele unter die woke Kategorie „antimuslimischer Rassismus“ und wurde erfolgreich tabuisiert bis kriminalisiert. Clever eingefädelt von den linken Sprachwächtern… Chapeau!

Dort schweigen, wo es darauf ankäme

Zu den institutionellen Vollopfern, die sich freiwillig zu Mittätern dieser zunehmenden Indoktrination und Politisierung aller Lebensbereiche machen, gehören natürlich auch Fußballvereine wie Bayern München oder auch die Deutsche Fußball Liga (DFL), die in den sozialen Medien servil und kreuzbrav den „IDAHOBITA*“ anpriesen und feiert – bezeichnenderweise wieder einmal nicht jedoch auf ihren arabischsprachigen Kanälen, wo aus Rücksicht auf die sprenggläubige Umma die Regenbogenagenda vermieden wird; auf den deutschsprachigen Social-Media-Format wurde zudem die Kommentarfunktion stark eingeschränkt. Man kennt diese verlogene Doppelmoral von Unternehmen, die zum „Pride Month“ im Juni ihr Firmenlogo in Regenbogenfarben präsentieren, dies aber auf Länder beschränken, wo die Gleichstellung von Homosexuellen längst eine Selbstverständlichkeit ist – während sie in der islamischen Welt, wo solche Appelle eigentlich nötig wären, aus Angst um ihre Absatzmärkte feige schweigen.

Dass nicht nur Unternehmen, sondern auch Vereine, der gesamte Medien- und Kulturbetrieb und die Sportwelt nebst und anderen Institutionen peinlich genau darauf achten, dass sie mit ihrem verlogenen Engagement keinen Unmut auslösen – oder wenn doch, dann nur beim eigenen Anhang in Deutschland, den man dann als „rechts“, „rassistisch“ und so weiter brandmarkt – ist Ausweis der bereits erfolgten ideologischen Gleichschaltung unter der Regenbogenfahne. Und wie unter allen Fahnen inszenieren Vereine, Parteien und Firmen ihren Gratismut, um zu profitieren oder zumindest keinen Schaden zu nehmen, während sie die Augen vor den wahren Problemen verschließen. Die “sichtbar gemachte” Zugehörigkeit zum Lager der „Guten“ ersetzt konkretes Handeln im allgemeinen Interesse. (OG)

c6337aed88db4f599201cbe0eb6d2260
image_printGerne ausdrucken

Themen