Während die Politik vor „antimuslimischem Rassismus“ warnt und Berlin einen „Aktions- und Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit“ eingeführt hat, sind Juden und Christen in Deutschland alltäglichen Bedrohungen ausgesetzt. Am Sonntag wurden während eines Gottesdienstes, an dem rund 200 Besucher teilnahmen, die Fenster der Heilig-Geist-Kirche im hessischen Hanau mit Stahlkugeln beschossen und durchschlagen. Laut Polizei bemerkten die Besucher den Vorfall durch „plötzliches Klirren und umherfliegende Glassplitter“. Eine Person wurde offenbar dadurch verletzt. In und vor der Kirche fand man mehrere „silberne Stahlkugeln mit einem Durchmesser von etwa fünf Millimetern“, die teilweise bereits verrostet waren, außerdem weiße Plastikkugeln mit einem Durchmesser von rund drei Millimetern. “Apollo-News” berichtete über den Vorfall.
Die Polizei entdeckte Einschusslöcher an mehreren Fenstern. Einige Kugeln hatten die Scheiben vollständig durchschlagen. Man vermutet, dass die Kugeln mit einer Zwille oder einer Softairwaffe verschossen wurden. Bisher wird der entstandene Schaden auf rund 5.000 Euro geschätzt. Hinweise auf die Täter gibt es bislang nicht. Anhaltspunkte für einen religiösen Hintergrund sieht die Polizei bisher nicht.
Deutschland Rekordhalter bei Anschlägen auf Kirchen
Allerdings fragt man sich, welchen Hintergrund eine solche Tat, bei der gezielt ein Sonntagsgottesdienst in einer Kirche voller Menschen attackiert wurde, sonst haben sollte. Um einen Dumme-Jungen-Streich dürfte es sich wohl kaum handeln. Wäre so etwas in einer Moschee geschehen, was kein Mensch in diesem Land, dem sein Leben lieb ist, wagen würde, wäre umgehend von einem „rechten Hassverbrechen“ die Rede und das schlimme Los der Muslime würde beklagt, noch bevor auch nur die geringsten Hinwiese über die Hintergründe vorlägen. Wenn es Christen trifft, ist man jedoch sehr vorsichtig mit vorschnellen Einschätzungen.
2024 gab es in Deutschland die höchste Zahl von Anschlägen auf Kirchen in Europa. Die „Beobachtungsstelle für Intoleranz und Diskriminierung von Christen in Europa“ (OIDAC) registrierte 33, wobei die Dunkelziffer erheblich höher liegen dürfte. Für ganz Europa wurden 516 antichristliche Hassverbrechen, zählt man Einbrüche und Diebstähle in kirchlichen Einrichtungen hinzu, steigt die Zahl sogar auf 1.504 Vorfälle. Aber offiziell hat das natürlich nichts mit irgendetwas zu tun, schon gar nicht mit der muslimischen Massenzuwanderung. (TPL)























