Möchtegern-AfD-Erklärbär Botsch (Foto:Wikipedia)
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Potsdamer “Extremismusexperte“ mit unterirdischen AfD-Anschuldigungen

Potsdam wird allmählich zum Hotspot ideologiegeladener und zunehmend unseriöser Pseudeowissenschaftler und System-“Forscher”: Neben dem dubiosen “Potsdam Institut für Klimafolgenforschung”, das das Narrativ des menschgemachten Klimawandels seit Jahren mit alarmistischen Warnungen verbindet, hat in der Brandenburgischen Landeshauptstadt auch einer der berüchtigtsten „Extremismusexperten“ seinen Sitz – und der verliert zunehmend an Glaubwürdigkeit. Die Rede ist von Gideon Botsch, Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam.+

Der warnt wieder mal vor einer angeblichen „Radikalisierung“ der AfD. Als Beleg verweist er diesmal auf einen Instagram-Beitrag des AfD-Landtagsabgeordneten Dominik Kaufner, der den 8. Mai 1945 als „Tag der Vernichtung“ bezeichnet hatte. Gleichzeitig räumt Botsch selbst ein, dass die Bereitschaft der Bürger, die AfD zu wählen, massiv gestiegen ist und das frühere Stigma einer AfD-Wahl zunehmend verschwindet. In aktuellen Umfragen erreicht die AfD bundesweit bis zu 29 Prozent.

“Karikatur eines Experten”

Der Landesvorsitzende der AfD-Brandenburg, René Springer bezeichnet Gideon Botsch als “Karikatur eines Rechtsextremismusexperten”, der seit acht Jahren vor der angeblich zunehmenden Radikalisierung der AfD warne, obwohl ihn außerhalb der politisch-medialen Blase in Potsdam schlicht niemand mehr ernst nimmt. Seine Forschung beschränke sich, so Springer, sich auf fruchtlose Bemühungen, die AfD und ihr Umfeld auszuforschen. Eine künftig AfD-geführte Regierung werde die Finanzierung dieser “Forschung” auf den Prüfstand stellen, kündigte er an.

Tatsächlich sind Botschs Unterstellungen gegenüber Dominik Kaufner absurd; bereits Theodor Heuss hatte 1949 davon gesprochen, dass Deutschland zugleich “erlöst und vernichtet” worden sei – und Heuss war genauso wenig rechtsextrem, wie es die AfD heute ist. Die Konstruktion eines angeblichen Neonazismus auf Grundlage solcher Formulierungen ist reines Hirngespinst, so Springer treffend: “Die AfD repräsentiert die Mitte der Gesellschaft!” Dass selbst Botsch inzwischen offen einräumen muss, dass die AfD trotz aller Kampagnen immer stärker wird, zeigt allerdings eines: Die Bürger lassen sich nicht länger in die Irre führen. (TPL)

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