Eine vermeintlich aufschlussreiche parlamentarische Anfrage der Linksfraktion hat ergeben, dass „Geflüchtete gar nicht zur Kerngruppe beim Familiennachzug nach Deutschland gehören“, wie die gesamte Linkspresse triumphierend verkündet – weil damit die gesamte Diskussion um den Familiennachzug von Ausländern ja nun angeblich obsolet und ohnehin von Anfang an übertrieben gewesen sei. Allen Ernstes wird damit bejubelt und triumphierend verkündet, der wahre Familiennachzug betreffe Deutsche, die ihre Verwandten ins eigene Land zurückholen, und nicht die Migranten im Zuge der Neubesiedlung und faktischen Umvolkung dieses Landes. Zwischen Anfang 2025 und dem 23. April gab es insgesamt 177.382 Visa-Entscheidungen, die auf dem Familiennachzug basieren. Davon hätten aber „nur“ 23.273 -13 Prozent- den Familiennachzug zu Ausländern, die als Geflüchtete, Asylberechtigte oder mit einem anderen Schutzstatus in Deutschland leben, betroffen. In der Mehrheit der Fälle gehe es um Ehegattennachzug, nämlich bei rund 27.000 Entscheidungen zu einer oder einem Deutschen.
In 67.097 Fällen zu Ausländern, die mit einem anderen Aufenthaltstitel in Deutschland leben und in weiteren Entscheidungen sei es vor allem um Kinder von Ausländern gegangen, die nicht als „Schutzsuchende“ nach Deutschland gekommen seien, etwa 9.000 indische Ehepartner und rund 9.800 Menschen aus der Türkei nach Deutschland. Die Linken-Bundestagsabgeordnete Clara Bünger erklärte dann auch, der Familiennachzug zu Geflüchteten mache nur einen kleinen Anteil am Familiennachzug insgesamt aus. Trotzdem seien darüber in den vergangenen Jahren immer wieder „alarmistische Debatten“ geführt worden, mit denen dann anschließend Gesetzesverschärfungen legitimiert worden seien. Durch die Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte blieben viele Familien auf unabsehbare Zeit weiter getrennt, klagte sie. Im Juli vergangenen Jahres war der Familiennachzug zu Menschen mit eingeschränktem Schutzstatus in Deutschland für zunächst zwei Jahre gestoppt worden. Dies bezieht sich auf subsidiär Schutzberechtigte, die nur in „Härtefällen“ noch Ehepartner, minderjährige Kinder und im Fall unbegleiteter Minderjähriger die Eltern nachholen dürfen. Asylbewerber können aber nach wie vor ihre Familien nachholen, ob ihrem Antrag stattgegeben wird oder nicht.
Volksverdummung der Kategorie “Machen Deutsche auch”
In Wahrheit handelt es sich hier wieder einmal um eine weitere Variation des wohl dümmsten Arguments der gesamten Migrationsdebatte, das grob mit “machen Deutsche auch” umschrieben wird. Die mehr als irreführende und relativierende “Enthüllung” soll suggerieren, wenn Deutsche ihre Verwandten aus dem Ausland holen, sei dies mit dem massenhaften Zuzug der Angehörigen von Asylbewerbern gleichzusetzen, die größtenteils illegal ins Land gekommen sind. Das ist in doppelter Hinsicht unsinnig und absurd: Erstens werden dadurch nicht die Menschen aufgewogen, die jedes Jahr aus Deutschland auswandern, weil sie hier keine lebenswerte Perspektive mehr sehen; zweitens weiß man nicht, bei wie vielen der deutschen Staatsbürger, die Verwandte nachholen, es sich um blitzeingebürgerte Migranten handelt und drittens ist das Hauptproblem die seit 2015 allein durch den Familiennachzug erfolgte Einwanderung ganzer Großstädte nach Deutschland. Die Linken und ihre Medien tun aufgrund dieser Zahlen nun so, als ob es sich dabei um eine von Anfang an künstlich aufgebauschte Petitesse handelt, hinter der wieder die üblichen rechten Ausländerfeinde stecken.
Was hier verschleiert werden soll, ist der Umstand, dass diese millionenfache Massenmigration genau das ist, was die linken Parteien wollen, um das „einheitsbraune“ deutsche Volk endlich zu ersetzen, eine Formulierung, mit der SPD-Chefin Bärbel Bas diese Woche ihren eigenen und den in ihrem Milieu verbreiteten, von deutschem Selbsthass nur so strotzenden Ressentiments unmissverständlich Ausdruck verlieh. Es gibt also keinen Grund zur Entwarnung, zumal die Brandmauer-Union der SPD auch nur eine zweijährige Sperre für den Zuzug der Familien von „subsidiär Schutzberechtigten“ abringen konnte. Der Massenzuzug geht unvermindert weiter, und die Folgen dessen, was im letzten Jahrzehnt angerichtet wurde, sind irreversibel und machen sich jeden Tag drastischer bemerkbar.























