Sexuelle Gewalt gegen Senioren in der Pflege ist ein reales und ernstes Problem, das durch hohe Dunkelziffern, Machtmissbrauch und strukturelle Schwächen in Pflegeeinrichtungen massiv verschärft wird. Opportunistische Täter nutzen die Hilflosigkeit oft demenzkranker Frauen aus – doch die auffällige Häufung bei bestimmten Täterprofilen darf nicht länger ideologisch wegretuschiert werden / von Nicole Höchst
In Schweden dokumentierte Expressen konkrete Fälle wie Basir Yusuf (29, verurteilt zu neun Jahren wegen mehrerer Vergewaltigungen pflegebedürftiger Frauen) und Melsh Keleta (34, aus Eritrea, dreieinhalb Jahre wegen Vergewaltigung einer Alzheimer-Patientin). Es gab Hunderte Anzeigen. Der zuständige Kriminologe Anders Östlund reduziert die Taten auf rein situative Opportunismus und erklärt die Herkunft der Täter als „irrelevant“. Diese bewusste Blindheit der Behörden ist keine Neutralität, sondern politisch motivierte Vertuschung, die mögliche Muster aus bestimmten Herkunftsgruppen systematisch unsichtbar macht. Die Registerstudie Khoshnood et al. (2026) widerlegt diese Haltung klar: Persistente Überrepräsentation von Migranten, besonders bei später Zuwanderung, bleibt auch nach Kontrolle anderer Faktoren signifikant.
In Deutschland zeigt die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 bei Vergewaltigung und sexueller Nötigung 38,5 Prozent nichtdeutsche Tatverdächtige – bei nur etwa 15 Prozent Bevölkerungsanteil. Die Belastungszahlen sind bei jungen Männern aus Syrien, Afghanistan, Irak, Algerien oder Eritrea teilweise acht- bis vierzehnfach überhöht.
Empirisch unbestreitbare Überrepräsentation
Spezifische Statistiken zu Tätern im Pflegesetting fehlen bewusst oder werden nicht erhoben. Das SeGEL-Projekt des ZQP (2023) belegt zahlreiche Fälle sexualisierter Gewalt in Heimen, bleibt aber bei der Herkunftsfrage vage. Einzelfälle wie Ennepetal (51-jähriger Pfleger mit mindestens 14 Opfern), Duisburg (22-jähriger Mitarbeiter verurteilt) oder Schwerte (nordafrikanisch aussehender Täter) zeigen das Problem. Alternative Medien wie PI-News, Junge Freiheit oder Ansage.org benennen die Hintergründe öfter, während viele Mainstream-Medien zurückhaltend sind.
Die Überrepräsentation ist empirisch unbestreitbar und multifaktoriell. Neben Demografie (junge Männer), sozioökonomischen Faktoren und Integrationsversagen spielen kulturelle Unterschiede in Geschlechterrollen und Sexualnormen eine entscheidende Rolle. Bei einem großen Teil der überrepräsentierten Tätergruppen aus dem Nahen Osten und Afrika handelt es sich um Personen mit muslimischem Hintergrund. Genau hier wird die religiöse Dimension relevant.
Es darf keine Kompromisse beim Schutz vulnerabler Senioren geben!
Der Islam ist keine einheitliche Religion. Koranstellen wie Sure 4:34 (Schlagen widerspenstiger Frauen), Sure 4:24 und 23:5-6 („was die Rechte Hand besitzt“) sowie Abgrenzungsverse wie Sure 5:51, 3:28 oder 60:10 werden in traditionellen und salafistischen Auslegungen als Rechtfertigung für Hierarchie und Entwertung nicht-muslimischer Frauen herangezogen. BAMF-Studien und Pew Research belegen, dass konservative bis patriarchalische Rollenbilder bei relevanten Teilen der muslimischen Bevölkerung – besonders bei Zuwanderern aus bestimmten Regionen – deutlich stärker verbreitet sind. Islamkritiker wie Hamed Abdel-Samad (“Der islamische Faschismus”, 2014), Necla Kelek (“Die fremde Braut”, 2005), Ahmad Mansour (“Generation Allah”, 2015), Seyran Ateş (“Der Islam braucht eine sexuelle Revolution”, 2019), Mina Ahadi (“Ich habe abgeschworen”, 2008), Henryk M. Broder, Thilo Sarrazin (“Deutschland schafft sich ab”, 2010), Irfan Peci und Imad Karim weisen seit Jahren auf diese theologisch-kulturellen Risikofaktoren hin.
Opportunismus erklärt vieles, doch kulturelle und religiöse Prägung verstärkt das Risiko bei unzureichend integrierten Personen erheblich. Der Fachkräftemangel rechtfertigt keine Kompromisse beim Schutz vulnerabler Senioren. Notwendig sind: obligatorische erweiterte Führungszeugnisse mit Referenzprüfungen, striktes „nie allein arbeiten“ mit hilflosen Bewohnern, datenschutzkonforme Videoüberwachung, anonyme Meldesysteme, unabhängige Kontrollen und transparente Herkunftsstatistiken im Pflegesetting. Politische Korrektheit, die Herkunft als „irrelevant“ deklariert, ist keine Lösung, sondern Teil des Problems. Eine tabufreie, faktenbasierte Debatte ohne ideologische Scheuklappen ist überfällig – der Schutz der Schwächsten muss Vorrang vor Multikulturalismus-Dogmen haben.
Zur Person:
Nicole Höchst, Jahrgang 1970, ist AfD-Bundestagsabgeordnete aus Rheinland-Pfalz. Sie trat 2015 in die AfD ein und ist seit 2017 Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 201 (Bad Kreuznach/Birkenfeld). Dort ist sie unter anderem als ordentliches Mitglied und Obfrau des Bildungsausschusses und als Sprecherin der AfD-Fraktion für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung tätig. Ferner ist sie stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen für Familie, Senioren und Jugend sowie für Digitales. Höchst ist desweiteren Delegierte des Deutschen Bundestages in den Europarat für die AfD-Fraktion und stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Desiderius-Erasmus-Stiftung.
Bis 2012 unterrichtete sie als Studienrätin am Staatlichen Speyer-Kolleg, anschließend war sie bis Oktober 2017 Referentin am Pädagogischen Landesinstitut (vormals IFB). Höchst war 2015 Mitglied der AfD-Bundesprogrammkommission und ist stellvertretende Vorsitzende des AfD-Kreisverbands Speyer. Sie ist katholisch, hat vier Kinder und lebt mit ihrer Familie in Speyer, wo sie auch Stadträtin ist.
Auf jouwatch veröffentlicht Nicole Höchst alle 14 Tage die kritische Kolumne „Höchst brisant“ zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Der erste Jahrgang dieser Kolumnen ist auch in Buchform erschienen. Unter demselben Titel veröffentlicht sie in unregelmäßigen Abständen Videobeiträge auf ihrem YouTube-Kanal.























