Ausreiseverbot für Identitären-Sprecher Maximilian Märkl: Die Mauer ist zurück

Die Willkür des deutschen Staates gegenüber den eigenen Bürgern hält unvermindert an. Die Bundespolizei hat Maximilian Märkl, dem Bundessprecher der Identitären Bewegung Deutschland, nun die Ausreise nach Porto untersagt, wo er an einem „Remigrationsgipfel“ teilnehmen wollte, den er mitorganisiert hatte und bei dem er eine Podiumsdiskussion moderieren sollte.  Dies könnte jedoch “dem Ansehen der Bundesrepublik” schaden, lautete die offizielle Begründung für die Beschränkung von Märkls Reisefreiheit. Diese wurde direkt von der Bundespolizeiinspektion. Mit Bemühungen um eine richterliche Verfügung hielt man sich gar nicht erst auf. Stattdessen wurde er am Münchner Flughafen festgenommen, damit er das Land nicht verlassen könne, wie Märkls auf X berichtet.

Jeder Europäer könne die verheerenden Folgen des Bevölkerungsaustauschs mit eigenen Augen sehen, deshalb setze die EU jetzt auf „pure Repression“, kritisierte er. Strafrechtlich liegt nicht das Geringste gegen ihn vor. In der Begründung für das Ausreiseverbot heißt es: „Die Verschwörungstheorie des ‚Großen Austauschs‘ wird genutzt, um die Ansicht zu verbreiten, dass politische Eliten absichtlich Masseneinwanderung fördern, um die einheimischen Völker und Kulturen Europas zu ersetzen“ – und das wenige Tage, nachdem die deutsche Arbeitsministerin und SPD-Co-Vorsitzende Bärbel Bas in aller Öffentlichkeit erklärt hatte, die Massenmigration sei nötig, um das „einheitsbraune“ deutsche Volk endlich zu verdrängen.

Eingesperrte Reste von Vernunft

Märkls aktive Teilnahme hätte „die internationalen Verbindungen der Identitären Bewegung in Europa“ gestärkt und die „identitäre Interpretation des Begriffs Remigration“ verbreitet, wird weiter behauptet. Dabei ist die „identitäre Interpretation des Begriffs Remigration“ ganz einfach, die, die der Begriff bedeutet: nämlich die Rückführung illegaler Migranten in ihre Herkunftsländer. Bereits vor einem Jahr waren am Münchner Flughafen acht Aktivisten der „Identitären Bewegung“ festgenommen worden, als sie zu einem „Remigrationsgipfel“ in Mailand reisen wollten. Dies wurde unter dem grotesken Vorwand verhindert, dass eine „Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung“ von ihnen ausgehe.

In Wahrheit geht die größte Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung von einer wahnsinnigen Migrationspolitik aus, die Europa ins Chaos gestützt hat und die solche Remigrationsgipfel, auf denen erörtert wird, wie dieser verbrecherische Irrsinn beendet werden kann, überhaupt erst nötig macht. Und was das Ansehen der Bundesrepublik betrifft, ist dieses durch ihre Politiker in den letzten 15 Jahren auf einen beispiellosen Tiefpunkt gesunken. Die Teilnahme Märkls an dem Gipfel in Porto hätte Deutschland wahrlich nicht geschadet, sondern eher gezeigt, dass es hierzulande noch Reste von Vernunft gibt – wenn auch nicht an der Spitze des Staates. (TPL)