Es läuft eigentlich so ab wie immer: Irgendein Hansel „beleidigt“ einen Politiker. Dieser, oder irgendeine eifrige, aufmerksame Staatsanwaltschaft beantragt daraufhin einen Strafbefehl – und das Ding, also der angeblich beleidigende Begriff geht viral, ist in aller Munde, wird zum Hit und brennt sich in die Birnen der Bürger ein.
Eigentlich nicht Sinn der Sache, oder?
Wird aber immer wieder probiert, so wie jetzt gerade:
„Und alles wegen dem Lackaffen“ + drei Kotz-Emojis. Die Staatsanwaltschaft wertete das als strafbare Ehrverletzung, weil kein sachlicher Bezug zur Politik vorlag, sondern die persönliche Herabwürdigung im Vordergrund stand. Das Gericht verhängte 30 Tagessätze (Höhe der einzelnen Tagessätze bleibt geheim, da sie vom Einkommen abhängt).Der Strafbefehl ist noch nicht rechtskräftig. Der Betroffene hat Einspruch eingelegt → es kommt voraussichtlich zu einer Hauptverhandlung.
Zum Vergleich: In einem ähnlichen Fall („Pinocchio“) stellte die Staatsanwaltschaft das Verfahren ein – da sah sie noch zulässige (wenn auch derbe) politische Kritik.
Gut zu wissen: In Deutschland genießen Politiker (besonders hochrangige wie der Bundeskanzler) einen etwas stärkeren Schutz vor Beleidigungen als normale Bürger (§ 188 StGB). „Lackaffe“ wurde hier als überschreitend eingestuft. Die Grenze zwischen erlaubter scharfer Kritik und strafbarer Beleidigung ist oft fließend und wird im Einzelfall geprüft.
Ein Lackaffe ist ein umgangssprachlicher, abwertender Begriff für einen eingebildeten, eitlen, geschniegelten oder übertrieben schick gekleideten Mann, der sich wichtig nimmt und oft affektiert wirkt.
- „Schau dir den Lackaffen da drüben an – total überstylt für den Anlass.“
- „So ein eitler, aufgeblasener Lackaffe!“
Der Begriff ist typisch umgangssprachlich und negativ konnotiert und wird vor allem in Deutschland und Österreich verwendet. Er passt perfekt in die reiche Tradition deutscher Schimpfwörter für eitle Menschen.
Dieser gemeinsame Vorfahre lebte vor etwa 6–8 Millionen Jahren in Afrika. Er war weder ein moderner Mensch noch ein moderner Affe, sondern ein affenähnliches Säugetier.
Nach der Trennung entwickelten sich zwei Linien:
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- Eine Linie führte zu den heutigen Menschenaffen.
- Die andere Linie führte über zahlreiche Zwischenformen (z. B. Australopithecus, Homo habilis, Homo erectus) zum modernen Menschen.
Kurz gesagt: Wir sind selbst biologisch gesehen Menschenaffen.
Merz als „Lackaffe“ kostet 30 Tagessätze – Oder: Wie die weisungsgebundene Staatsanwaltschaft plötzlich superschnell arbeitet, wenn der Richtige beleidigt wird, während linke Kunst-Terroristen mit Ramelow-Anruf freigesprochen werden
Hallo ihr Realisten, willkommen im Land des betreuten Denkens.
Na endlich mal Tempo bei der deutschen Justiz!
Ein einfacher Bürger nennt Friedrich Merz einen „Lackaffen“ und schon rasselt der Strafbefehl über 30 Tagessätze ins Haus wie eine gut geölte Präzisionsmaschine.
Respekt.
Das hat die Geschwindigkeit eines Formel-1-Pitstops, nur dass hier nicht Reifen gewechselt, sondern Gefühle geschützt werden.
Gleichzeitig erinnert man sich wehmütig an das Zentrum für politische Schönheit, das monatelang gegen Björn Höcke hetzte, mit Aktionen, die jede Grenze sprengten – und plötzlich ruft Bodo Ramelow (oder seine Leute) beim Generalstaatsanwalt an, und schwupps:
Verfahren eingestellt, ermittelnder Staatsanwalt zur Seite geschoben, alles paletti.
Das war dann wohl „Satire“.
Oder Kunst.
Oder beides.
Hauptsache, es trifft die Falschen nicht.
Das hat den Charme eines Ampel-Ampelmännchens, das nur dann grün wird, wenn die richtige Partei drüberläuft.
Bei Merz wird sofort ermittelt, bei linken Aktionskünstlern wird das linke Auge zugedrückt, bis es fast aus der Höhle fällt.
„Es lebe die Demokratie“ – solange sie nur die Richtigen trifft.
Straftaten?
Klar erlaubt, aber nur gegen die Bösen.
Gegen die eigenen Leute?
Da wird schnell mal „politisch motivierte Kunst“ draus.
Man fragt sich ja schon, ob die Staatsanwaltschaft inzwischen eine Extra-Hotline für sensible Kanzler-Gefühle hat.
Währenddessen warten echte Opfer monatelang auf Bearbeitung.
Aber hey – Prioritäten.
Erst die empfindliche Politikerhaut, dann vielleicht irgendwann mal die Realität.
In diesem wunderbaren Rechtsstaat der selektiven Blindheit ist der Lackaffe jedenfalls nicht der mit der Krawatte.
Der sitzt gerade in der Justiz und entscheidet, wessen Ehre wirklich zählt.























