Wenige Wochen nach seiner offiziellen Amtseinführung, hat der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar die Wogen zur EU weiter geglättet. Während die Brüsseler Eurokratur seinen ihr verhassten Vorgänger Viktor Orban mit allen Mitteln der Propaganda und der Blockade von Geldern bekämpfte, wurde nun die Freigabe von über 16 Milliarden Euro eingefrorener Finanzmittel angekündigt – und zwar aufgrund der angeblich in kurzer Zeit erzielten „großen Fortschritte“ bei wichtigen Reformen, wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Magyar behauptete.
Es müssten „weitere Schritte“ getan werden, „aber wir sind auf dem richtigen Weg“, fügte sie hinzu und bewies damit abermals ihre unerträgliche Arroganz, mit der sie sich zur Gouvernante Europas aufwirft, die Lob und Tadel verteilt und Wohlverhalten mit Geldgeschenken belohnt, die aber mit weiteren Ermahnungen verknüpft sind. „Wir haben uns auf einen soliden Rahmen geeinigt, der sicherstellen soll, dass Ungarn die Probleme im Zusammenhang mit Korruption und Rechtsstaatlichkeit angeht“, so von der Leyen weiter.
…und die Gegenleistung?
Gegenüber ihrem Busenfreund, dem bis über beide Ohren im Korruptionssumpf steckenden ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, hört man solche kritischen Bemerkungen nicht. Ihm, dessen Land nicht einmal EU-Mitglied, werden Milliarden und Abermilliarden nachgeworfen, während Ungarn immer noch auf Bewährung ist, weil es sich unter Orban 16 Jahre lang weigerte, den EU-Forderungen nach Massenmigration und wokem Irrsinn nachzugeben, die den Rest Europas in den Wahnsinn, ins Chaos und in bürgerkriegsartige Spaltungen getrieben haben.
Magyar sprach von einem „historischen Tag für Ungarn“ und betonte, sein Team habe „um jeden Europa-Cent gekämpft“. Es fragt sich nur, welche Gegenleistungen er dafür erbringen muss. Bisher dürfte das Geld vor allem die Belohnung dafür sein, dass er Orban aus dem Amt gejagt hat. Ob er dessen Lebenswerk nun zunichtemacht, indem er Ungarn auf EU-Kurs und damit auf den Pfad der Selbstzerstörung führt, bleibt abzuwarten. (TPL)























