Hat er als einer der letzten noch nicht weggebissenen ÖRR-Normalos die Lizenz zum Aussprechen “toxischer Wahrheiten"? Thomas Berbner bei seinem “Tagesthemen”-Kommentar von Samstagabend (Foto:ScreenshotARDMediathek)
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Will NDR-Journalist Thomas Berbner seine Frühpensionierung erzwingen? Knallhart-Kommentar in den „Tagesthemen“ gegen FDP-Chaos, linke Politik und NGO-Filz

Ein oder zwei Mal im Jahr lässt die ARD es zu, dass in ihrem Tagesthemen-Kommentar die Wahrheit ausgesprochen wird. Dann darf gesagt werden, was ansonsten als mindestens „rechtspopulistisch“ gilt und verdammt wird. Am Samstag war es der NDR-Journalist Thomas Berbner, dem dieses seltene Privileg zuteil wurde. Die Farce um die Wahl von Wolfgang Kubicki, bei der die unsägliche Marie-Agnes Strack-Zimmermann wieder einmal ihre ganze Verkommenheit demonstrierte, indem sie völlig überraschend eine eigene Kandidatur anmeldete und 40 Prozent der Stimmen erhielt, obwohl sie zuvor ausdrücklich erklärt hatte, nicht gegen Kubicki anzutreten, nahm Berbner zum Anlass auszuführen, wie eine FDP aussehen müsste, die sich den Missständen in Deutschland annehmen könnte. Viele Menschen würden sich nach einer „Stimme der Vernunft sehnen“, einer Stimme, die ausspreche, dass es eine Rückkehr zu den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft brauche, sagte er zu Beginn. Die Union habe viel Vertrauen verspielt, als sie zuerst solide Staatsfinanzen versprochen und dann nach der Wahl neue Schuldenberge anhäuft habe; die SPD, die immer noch glaube, dass man Geld verteilen könne, das zuvor nicht erwirtschaftet worden sei, taumele weiterhin am Abgrund.

Gerade hart arbeitende Bürger, wie Handwerker, Bauern und mittelständische Unternehmer seien frustriert und wollten endlich von „bürokratischem Unsinn“, von zu hohen Steuern und Sozialabgaben. Der „Irrweg“, im Namen einer grünen Utopie Energie künstlich zu verteuern, vernichte Tausende Arbeitsplätze und treibe Unternehmen ins Ausland. All das könnte die FDP adressieren, so Berbner – erst recht in einer Zeit, in der die Meinungsfreiheit in Gefahr sei, wie lange nicht mehr. Wenn legitime Kritik an der Regierung strafrechtlich verfolgt werde und staatlich alimentierte sogenannte Nichtregierungsorganisationen für „Spitzeldienste“ mit Steuergeld bezahlt würden, sei es an der Zeit, dass dies auch aus der politischen Mitte heraus benannt werde. Hier läge das Potential für die FDP. Während andere Parteien sich hinter Brandmauern einmauern und den Kontakt zu großen Wählergruppen verlieren würden, könnte die FDP einen echten Neustart wagen – wenn sie glaubhaft versichern könnte, dass sie mit einer Stimme spreche.

Schon 2024 erfrischend offen gegen die Ampel gepoltert

Was Berbner hier in knapp über zwei Minuten pointiert auf den Punkt brachte, gilt in der ARD und den anderen Haltungsmedien eigentlich als „AfD-Sprech“. Dass er es dennoch einmal aussprechen darf, liegt natürlich an seinem Status als unkündbarer Mitarbeiter, vor allem dient es aber dazu, um nach außen die Illusion von Meinungsvielfalt innerhalb der ARD zu vermitteln und all den vermeintlich böswilligen Verleumdern entgegenzutreten. Berbner durfte bereits Ende 2024 einen Kommentar sprechen, in dem er vernichtende Kritik an der gerade geplatzten Ampel-Regierung übte. Die einst konservative „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ hatte diese wahren Worte damals als „Stammtisch-Jargon“ und „undifferenziertes Bashing“ eingestuft, unter anderem, weil er „polterte“, die Koalition habe „unserem Land schwer geschadet“, „unsere Wirtschaft an den Rand des Abgrunds geführt“ und der damalige Wirtschaftsminister Robert Habeck betreibe „Klimaschutz mit der Abrissbirne“, weil ihm seine „grüne Ideologie wichtiger war als das Wohl des Landes“. Dies war selbst damals schon zu viel selbst für die „FAZ“ – obwohl jedes Wort Berbners stimmte.

Auch diesmal sahen die linken Medienwächter rot: Für seinen jüngsten “Tagesthemen”-Kommentar wurde Berbner auf dem linksinzestuösen Biotop “Bluesky” als „ultrarechter Hetzer“ gebrandmarkt. Kein Wunde: Das Aussprechen von Fakten und Appelle an elementarste Vernunft sind in diesem Land zu einem Sakrileg geworden. Berbner, der vermutlich eher im linksliberalen Spektrum zu verorten ist, gilt mittlerweile als Rechter. Klardenkende Menschen wie er waren bis vor 20 Jahren wahrscheinlich in der klaren Mehrheit bei ARD und ZDF. Heute dient er als Alibi-Kommentator und zugleich als Prügelknabe. Da man ihn nicht einfach absägen kann, wie man es beim NDR mit Julia Ruhs machte, deren „umstrittenes“ Sendeformat „Klar“ Berbner mitkonzipiert hat, benutzt man ihn als Feigenblatt, das den Zwangsgebührenzahlern zeigt, dass auch nicht-linke Meinungen bei der ARD ausgesprochen werden dürfen. Zugleich dürfen die Linken inner- und außerhalb der ARD ihren Hass an ihm austoben. Selbst damit zeigt man also nur die Linkslastigkeit dieser Anstalten. (TPL)

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