Terrorangriff auf Studentenwohnheim in Luhansk: Wenn die Ukraine Zivilisten massakriert, bleibt der „Werte-Westen“ stumm
In der Nacht vom 21. auf den 22. Mai 2026 wurden beim ukrainischen Drohnenangriff auf ein Studentenwohnheim der Fakultät von Starobilsk der Pädagogischen Hochschule von Luhansk 18 junge Frauen und drei junge Männer im Alter zwischen 18 und 22 Jahren getötet und 42 verletzt. Der Aufschrei über dieses militärisch völlig sinnlose Massaker blieb natürlich aus. Eher sah man darin eine gelungene Machtdemonstration des ukrainischen Militärs, das nun endlich auch verstärkt in der Lage sei, russisches Gebiet anzugreifen. Kriegstreiber wie Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Roderich Kiesewetter dürften die Freudentränen gekommen sein. Die 21 schlafenden jungen Menschen, die bei diesem Terrorangriff umkamen, interessieren im Westen nicht.
Starobilsk war erst nach dem russischen Angriff unter russische Verwaltung gekommen, zuvor gehörte die Kleinstadt zur Ukraine.
Der ukrainische Generalstab erklärte, man habe das Hauptquartier des „Rubikon“-Zentrums getroffen, einer im August 2024 gegründeten russischen Eliteeinheit. Doch Belege dafür, dass die angegriffenen Wohn- und Lehrgebäude irgendwie militärisch genutzt wurden, legte man nicht vor. Auch ukrainische Journalisten bezweifeln die offizielle Darstellung. Die Schlafsäle der Jugendlichen wurden präzise und absichtlich beschossen, von einem tragischen Versehen kann auch nicht glaubwürdig gesprochen werden. 21 Menschenleben wurden ausgelöscht, weil man es konnte. Irgendwelche Skrupel scheint es nicht gegeben zu haben.
Keine kritische Einschätzung
Ausführliche Berichte über diesen Vorfall sucht man vergebens. Die medial omnipräsenten „Sicherheitsexperten“ haben keine kritische Einschätzung über den Angriff anzubieten. Der „Werte-Westen“ bleibt still und zeigt wieder einmal seine selektive Pseudomoral. Opfer müssen zu den offiziell gebilligten Sympathieträgern gehören, ansonsten ist ihr Tod egal. Von der UNO, NGOs, den Grünen und den anderen Berufsempörten kam keinerlei Kritik. Genau westlichen Medien und Politiker , die damals beim bis heute ungeklärten Massaker von Butscha Russland anprangerten und verteufelten, schweigen nun. Es sind dieselben Kreise, die sich mit Empörung über russische Drohnenangriffe überbieten und beim israelischen Kampf gegen den palästinensischen Terror gebetsmühlenartig „Genozid“ schreien. Von ihnen hört man kein Wort zu Starobilsk.
Die Ukraine genießt auch hier völlige Narrenfreiheit und muss sich für nichts rechtfertigen. Sie kann politisch und militärisch schalten und walten, wie sie will, westliche Gelder in Milliardensummen in ihren dubiosen Korruptionskanälen versenken und auch so viele Zivilisten töten, wie sie will. Der vermeintlich edle Zweck rechtfertigt die Mittel, ist die westliche Haltung, die hier genauso verloren ist, wie überall sonst auch. (TPL)
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