Schön war die Zeit, als man als Jugendlicher noch jedes Wochenende auf die Piste ging, um Party zu machen, miteinander eine gute Zeit hatte, Probleme ganz nonchalant löste und sich die Themen vorwiegend um Beziehung und den nächsten Urlaub – wahlweise zum Snowboarden oder auf einer Partyinsel im Mittelmeer – drehten. Heute wird mal als junger Mensch gerne mal zum Mitläufer der Antifa gemacht, um nachts Autos abzufackeln oder sich als vermeintlicher Klimakleber auf der Straße mit Pattex zu fixieren und sich so zum öffentlichen Ärgernis zu werden. Muslimische Jugendliche radikalisieren sich gerne und planen schon mal Anschläge im Namen des IS anstatt ein konstruktiver Teil der westlichen Gesellschaft zu werden.
Das jede Zeit auch ihre Zeitgeister hat, mag durchaus richtig sein, doch wurde in der Epoche der Perspektivlosigkeit und der gesellschaftlichen Spaltung nicht annähernd so viel Welt verbessert, wie man sich das in seinen sozialromantischen Träumen gerne ausgemalt hätte. Nun hat der Verfassungsschutz völlig richtig erkannt, dass er Extremismus unter Jugendlichen immer weiter zunimmt und dass die Socia Media-Kanäle eine tragende Rolle dabei spielen. Im Linksextremismus hat beispielsweise die Gewaltbereitschaft in Sachen Umweltpolitik zugenommen. Ein Beispiel ist die Denkmalzerstörung im Namen der Klimarettung: Wenn hirnlose Kulturmarxisten sich ans Werk machen, dann geraten schon mal staatliche Einrichtungen, Unternehmen, aber auch kulturelle Stätten ins Visier der selbsternannten Weltverbesserer. Beliebt sind unabhängige Kleingruppen, die Gewalt propagieren und auch solche ausüben. Gestiegen sei die Zahl der Linksextremisten auf 3950 registrieret Personen, was ein Plus von 150 Mitläufern bedeutet. Umschrieben wird deren Ideologie als „Öko-Anarchismus“, worunter von Friday For Future bis Extinction Rebellion alles dazu gehört.
Zukunftsbilder einer extremistischen Jugend
Doch auch die salafistische Szene verzeichnet weiter Zulauf, zu der offizielle 2.590 Personen dieser Szene zugerechnet werden. Auch hier ist ein Wachstum zu verzeichnen, wobei sich vor allem in Internet Ideologien, religiöse Inhalte und Terrorpläne immer schneller verbreiten lassen, zumal oft international agierende Organisationen dahinter stecken. Auf lange Sicht soll die Bevölkerung eingeschüchtert, die klassische Demokratie abgeschafft und staatliche Institutionen geschwächt werden. Vor allem das Gewaltpotential, aber auch die Vernetzung der linken wie islamischen Szene wird als extrem hoch eingestuft. Propaganda, die sich gegen den deutschen Staat, den Westen und den Kapitalismus richtet, ist ein beliebtes Mittel, um immer weitere junge Menschen mobil zu machen. Verfassungsfeindlichkeit, Hetze, Menschenverachtung, Scharia, Dschihad, Kalifat: Alsp das sind die Zukunftsbilder der extremistischen Jugend, die sich keinen Frieden herbeisehnt, sondern zum Werkzeug finsterer Kräfte machen lässt.
Ganze Städte sollen lahmgelegt, Israel natürlich vernichtet werden. Gerne werden dabei die sozialen Medien mit Narrativen geflutet, um dabei ein Zerrbild der Realität zu entwerfen, dass jedoch der eigenen politischen wie illusorischen Haltung entspricht. Rechte, Trump und Israel werden verdämonisiert, Linke als Robin Hood, Muslime und Afrikaner als ewiger Opfer dargestellt. Eine kranke Gut-Böse-Verdrehung entsteht, bei der man es nicht nur bei leeren Worten belässt.























