Selbst Berliner Verfassungsschutz muss eingestehen: Linksextremismus ist die am stärksten wachsende öffentliche Bedrohung

Obwohl der Rechtsextremismus bekanntlich offiziell die angeblich die größte Gefahr im Land ist, kommen selbst die Vertreter des Landes Berlin nicht um das Eingeständnis herum, dass der Linksextremismus im Shithole an der Spree im vergangenen Jahr am meisten gewachsen ist. Das geht aus dem Verfassungsschutzbericht hervor, den SPD-Innensenatorin Iris Spranger am Dienstag gemeinsam mit Michael Fischer, dem Leiter des Verfassungsschutzes, vorstellte. Dem Linksextremismus werden 3.950 Personen zugordnet, 150 mehr als 2024. Erstmals seit mehreren Jahren sei auch der gewaltorientierte autonome und postautonome Teil der Szene gewachsen. Verdeckt agierende Kleingruppen würden Gewalt gegen staatliche Einrichtungen, Unternehmen und kritische Infrastruktur verüben. Der folgenreichste Brandanschlag fand am 9. September 2025 im Ortsteil Johannisthal statt und führte dazu, dass zehntausende Berliner tagelang ohne Strom waren. Die zugrunde liegende Ideologie des „Öko-Anarchismus“ habe spürbar zur Radikalisierung beigetragen, hält der Bericht fest.

In der islamistischen Szene zählt der Verfassungsschutz 2.590 Personen, 150 mehr als im Vorjahr. Hier sei der Anstieg vor allem auf salafistische Bestrebungen zurückzuführen. Internationale Terrororganisationen und salafistische Prediger hätten ihre Online-Aktivitäten intensiviert und professionalisiert. Die Propaganda erreiche über soziale Medien vor allem immer mehr junge Menschen und habe sich zu einem zentralen Radikalisierungstreiber entwickelt. Im Bereich des auslandsbezogenen Extremismus hat man rund 1.700 Personen gezählt, ein Anstieg um 20. 1.100 davon werden der PKK zugerechnet. Prägend sei hier eine israelfeindliche Szene, zu der unter anderem das Vereinigte Palästinensische Nationalkomitee, BDS Berlin und die Gruppierung Young Struggle gehörten. Es gehe diesen Akteuren nicht nur um Solidarität mit den Palästinensern, sondern vielmehr darum, „Israel zu dämonisieren und zu delegitimieren und damit das Existenzrecht Israels anzugreifen“, so Fischer.

Linke verüben die mit Abstand schwerwiegendsten Anschläge

Auf dem letzten Platz folgt dann der Rechtsextremismus. Hier gibt es 1.480 Personen, 30 mehr als im Vorjahr. Hier wurde erstmals eine digitale Jugendszene unter der Bezeichnung „Gewaltorientierte rechtsextremistische Netzkulturen“ als eigene Kategorie erfasst. Diese Szene präge die öffentliche Wahrnehmung des Rechtsextremismus zunehmend, weil sie aggressiver auftrete und Inhalte in jugendaffinen Formaten verbreite. Dabei würden sich rechtsextreme Akteure nicht nur klassischer Propaganda, sondern auch moderner Medienformen wie Memes, Reels, Storys, Podcasts oder Musiktracks bedienen. Verbreitet werden demnach rassistische, NS-verherrlichende und queerfeindliche Botschaften, die auf Jugendliche zugeschnitten seien und eine eigene digitale Szene-Sprache hervorgebracht hätten. Zu den zentralen Akteuren zähle unter anderem „Der III. Weg“, die „Nationalrevolutionäre Jugend“, „Die Heimat“ sowie die verfassungsschutzrelevante „Neue Rechte“, die jedoch nicht näher definiert wird.

Den größten Personenanteil weist also der Linksextremismus auf, den stärksten Zuwachs gab es in der islamistischen Szene und auch im Bereich des auslandsbezogenen Extremismus gibt es mehr Personen als im Rechtsextremismus. Trotzdem wird dieser nach wie vor als die Gefahr dargestellt, gegen die alle staatlichen Mittel aufgeboten werden müssen. Dabei sind es Linke, die im Namen des Klimawahns die mit Abstand schwersten Anschläge verüben, wie sich auch zu Jahresbeginn zeigte, als rund 45.000 Berliner fünf Tage lang ohne Strom auskommen mussten. Die größte Gefahr für Leib und Leben geht von Linken und der stets latenten Terrorbedrohung durch Islamisten aus. Es wäre endlich an der Zeit, dass dieser Staat seine Prioritäten endlich an den realen Bedrohungen ausrichten würde, als alles gegen den rechten Popanz zu mobilisieren. (TPL)