Als ob Deutschland noch nicht genug Probleme hätte, haben ein paar vollends durchgeknallte Gutmenschen auf der linksradikalen Plattform Campact eine Petition gestartet, die fordert, dass Hape Kerkeling -der, gemeinsam mit Herbert Grönemeyer-penetranteste linke Haltungskünstler des Landes-, von den Fraktionen der „demokratischen Parteien“ für das Amt des Bundespräsidenten vorgeschlagen wird. Deutschland brauche an der Spitze „keine Parteitaktik, sondern eine Persönlichkeit, die unser Land würdig repräsentiert und gesellschaftlichen Zusammenhalt stiftet“. Der Bundespräsident sei das lebendige Symbol unseres Staates – er müsse die Herzen der Menschen erreichen und gleichzeitig eine moralische Instanz sein, heißt es in dem Text. Kerkeling habe bewiesen, dass er diese “Tiefe” besitze. Seine Rede in der Gedenkstätte Buchenwald am 12. April 2026 habe „viele von uns erschüttert und gleichzeitig inspiriert“. Kerkeling habe klargemacht, dass unsere Demokratie tägliche Pflege und eine lebendige Erinnerungskultur brauche. Wer unsere Geschichte als „Vogelschiss“ bezeichne, greife laut Kerkeling das Fundament unserer Republik an. Das sei der Kompass, den wir im Schloss Bellevue brauchen.
Was Kerkeling weiterhin für das höchste Amt im Staate qualifiziere, sei, dass er nicht belehre, sondern die Menschen auf Augenhöhe mitnehme – egal aus welchem Milieu sie kämen. Er verkörpere „ein modernes, weltoffenes Deutschland, das seine Wurzeln sowie seine humanistischen, demokratischen und christlichen Werte nicht vergisst“; verbinde in Krisenzeiten die Sprache der Bürger mit der Würde des Amtes – und mache beides stärker. Und schließlich sei er kein Spaßkandidat, sondern „ein Brückenbauer für eine verunsicherte Gesellschaft“. Geben wir unserer Demokratie dieses starke Signal, heißt es am Schluss.
Vom begnadeten subversiven Komiker zum systemtreuen linken Haltungsheuchler
Jemand wie Kerkeling wäre tatsächlich genau das, was „unsereDemokratie“ braucht – ein millionenschwerer Heuchler, der aus seiner abgeschotteten Blase heraus den Moralapostel spielt, ständig gegen die AfD, Donald Trump und alles, was irgendwie rechts-konservativ ist austeilt, offensichtlich nicht weiß, was in diesem Land vorgeht, aber vor Selbstgefälligkeit platzt. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein, als dass ausgerechnet Kerkeling nicht belehrt, sondern die Menschen auf Augenhöhe mitnimmt, egal aus welchem Milieu sie kommen. Tatsächlich geriert gerade er sich permanent als Erzieher und Weltversteher, der dem irregeleiteten Volk den richtigen Weg weist und das Land vor dem Abgrund retten will, womit er natürlich die AfD meint. Kerkeling ist, seiner ganzen Erscheinung nach, ein aufgeblasener Wichtigtuer, der ein perfekter Repräsentant des Milieus ist, das diese absurde Petition verfasst hat. Diese hat jedoch insofern Recht, als dass Kerkeling tatsächlich zumindest nicht schlimmer wäre als der derzeitige Amtsinhaber Frank Walter Steinmeier, der sich auch als Oberlehrer des Volkes versteht und es in gut und böse einteilt, anstatt sich gegen die politisch-medial betriebene Spaltung zu stemmen.
Kerkeling erklärte mit Blick auf eine mögliche Bundespräsidentschaft dann auch tatsächlich -und offenbar ernsthaft: „Vor zehn Jahren hätte ich Ihnen gesagt: ,Nein, das ist nicht möglich!’ Ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen nach all dem, was in der Welt geschieht, und wenn ich mir angucke, wer so an der Spitze von Nationen steht: Ich schließe nichts mehr aus”. Er hält sich also tatsächlich für geeignet, an die Spitze des Staates zu rücken. Angesichts dessen, was in diesem Land politische Ämter ausübt, käme es darauf zwar nicht mehr an, es zeigt aber auch, von welch einer grenzenlosen Arroganz dieser Mann befallen ist. (TPL)























