Auch nach über drei Jahren ist der Schmerz geblieben: Opfervater Michael Kyrath wird vom Landesverfassungsschutz Sachsen-Anhalt indirekt zum Verfassungsfeind gestempelt (Foto:ScreenshotYoutube)
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Fall Kyrath: Ein Vater, der um seine von einem illegalen Migranten ermordete Tochter trauert, ist jetzt auch schon verfassungsfeindlich

Der Skandal von Brokstedt, wo 2023 in einem Regionalzug ein Teenagerpärchen von einem Merkelgast erstochen wurde, hält auch nach fast dreieinhalb Jahren an. Während die für auch dieses unermessliche Leid (neben so vielen weiteren Fällen) verantwortliche Altkanzlerin für ihre verbrecherische Grenzöffnungspolitik europaweit mit Orden behängt wird, versucht Michael Kyrath, der trauernder Vater eines der beiden Opfer, dem Andenken seiner Tochter dadurch Geltung zu verschaffen, dass er sich gegen die mörderischen Folgen der bis heute faktisch ungeprüften und bedingungslosen Massenaufnahme überwiegend “junger Männer“ als vermeintliche Schutzsuchende entgegenstellt – und über das Schicksal seiner Tochter aufklärt. In dem von verblendeten Fanatikern, moralisch völlig verwahrlosten Politikdarstellern und willfährigen Systembütteln zugrundegerichteten Linksstaat, zu dem dieses Land verkommen ist, geriet er damit jedoch ins Visier des Verfassungsschutzes Sachsen-Anhalt. Die oberste Staatsräson ist nämlich, unliebsame Kollateralschäden der großen Bereicherungsdoktrin unter den Teppich zu kehren und totzuschweigen.

Zu den besonders beflissenen Landesverfassungsschutzbehörden, die entsprechend der politischen Weisungen der regierenden Altparteien mit allen Mitteln versuchen, einer bevorstehenden Regierungsübernahme durch die letzte Bastion bürgerlicher Restvernunft, die AfD, Einhalt zu gebieten und dabei auf immer hysterischere Begründungen zurückgreift, gehört der die entsprechende Verfassungsschutz-Abteilung im von Tamara Zieschang (CDU) geführten Innenministerium von Sachsen-Anhalt. Der zuständige Abteilungschef Jochen Hollmann ist ein ebenso getreuer Domestik wie Ex-Bundesverfassungsschutzchef Thomas Haldenwang – und liefert genauso zuverlässig politisch erwünschte Expertisen ab wie jener. So hat er in seinem jüngsten Bericht den Landesverband der bei 42 Prozent stehenden AfD als – na was wohl – „gesichert rechtsextrem“ eingestuft. Beweise dafür? Natürlich Fehlanzeige; dafür führte seine Abteilung eine Reihe von Scheinbelegen an, die sogar den Grad an Schwachsinnigkeit des berüchtigten, gerichtlich zerpflückten 1.100-seitigen Bundesverfassungsschutz-“Gutachtens“ über die Bundes-AfD übertreffen. Darunter findet sich allen Ernstes ein Facebook-Post des AfD-Politikers Oliver Kirchner, der an die „ermordeten Kinder“ der „illegalen und unkontrollierten Zuwanderung“ erinnert und zutreffend feststellt, dieses Schicksal könne jeden treffen. Für diese Aussage wird man heute also behördlich als “Rechtsextremer” geführt.

Perverse Behördenlogik

Kyrath, Vater der 17-jährigen Ann-Marie, die zusammen mit ihrem unwesentlich älteren Freund Danny am 25. Januar 2023 in einem Regionalzug bei Brokstedt von einem illegalen angeblichen Flüchtling getötet wurde, nahm das persönlich. Zu Recht. Er engagiert sich in der „Trauerwache Deutschland“, unterstützt Hinterbliebene und spricht aus, was der Staat vertuschen will. Auf X schrieb Kyrath einen offenen Brief, der wie ein Aufschrei klingt: „Sehr geehrte Damen und Herren des Verfassungsschutzes Sachsen-Anhalt, Sie stufen mich allen Ernstes als verfassungsfeindlich ein, weil ich meiner am 23.01.2023 in Brokstedt ermordeten 17-jährigen Tochter Ann-Marie gedenke, die durch einen illegal im Land befindlichen, mehrfach vorbestraften, ausreisepflichtigen Palästinenser mit 26 Messerstichen in einem Nahverkehrszug niedergemetzelt wurde…? Schämen Sie sich nicht einmal ansatzweise unzähligen verwaisten Eltern so etwas an den Kopf zu werfen? Haben Sie nicht einmal mehr einen winzigen Funken Anstand, Empathie und Mitgefühl?“ Wenn, so Kyrath empört, trauernde Eltern kriminalisiert werden, verteidige der Verfassungsschutz mehr nicht die Verfassung, sondern eine „pathologische Ideologie“. Er ruft die Politiker auf: „Schämt Euch!!! Pfui! Pfui! Pfui!

Auch wenn Kyrath, wie er weiter klarstellte, nicht persönlich eingestuft wurde, zeigt doch die Aufnahme Kirchners in dem Bericht – der exakt in Kyraths Sinne und in dem der Hinterbliebenen zahlloser Opfer argumentiert hatte –, die perverse Logik der Behörde. Natürlich fühlt sich Kyrath hier mitgemeint. Tatsächlich ist dieser Vorgang ein moralischer und demokratischer Bankrott – und zeigt, wie von Grund auf degeneriert und völlig vom rechtsstaatlichen und menschlichen Pfad die ideologisch durchtränkte Politik dieses Landes abgekommen ist. Dass eine CDU-Innenministerin einen solchen bodenlosen Wahnsinn mitverantwortet, beweist, dass diese Partei ebenso hoffnungslos verloren ist wie der Rest des Altparteienkartells. Um ihren Machtverlust zu verhindern, greifen sie zu allen Mitteln. Sie schrecken nicht einmal davor zurück, die Opfer des von einer CDU-Kanzlerin eingeleiteten Großexperiments – der Flutung Deutschlands mit 4 Millionen Migranten aus gewaltaffinen und kulturfremden Ländern – zu instrumentalisieren und zu verhöhnen, um “Beweismaterial“ für ihre verleumderische Kriminalisierung der größten Oppositionskraft im Land zu sammeln.

Kriminalisierte Störer der großen Märchenerzählung

Eigentlich, sagt auch Kyrath, soll der Verfassungsschutz soll Feinde der freiheitlich-demokratischen Grundordnung beobachten – nicht Väter, denen der Staat den elementaren Schutz versagt hat. Ann-Marie und Danny starben, weil Behörden versagten: Der Täter Ibrahim A. war bekannt, straffällig, hätte abgeschoben werden müssen. Stattdessen erhielt er Bürgergeld, freie Fahrt im Zug und konnte ungehindert mit dem Messer in der Hand morden. Es folgte das übliche Ritual: Entsetzen, Blumen, „Einzelfall“, Schweigen – und sogleich die Umlenkung in den Protest gegen die “Instrumentalisierung von rechts”. Irgendwelche Konsequenzen für Politik oder Verwaltung? Natürlich keine. So läuft das in diesem Staat. Und der lässt dann auch noch seine zweckentfremdeten Sicherheitsbehörden von der Leine, um Kritiker und all jene zu drangsalieren und zu stigmatisieren, die die wahren Zusammenhänge zu nennen. Schlimmer noch: Statt künftige Opfer zu schützen und das Versagen aufzuarbeiten, stellt der Staatsschutz jene unter Generalverdacht und Beobachtung , die nicht vergessen wollen. Kyraths Engagement – Gedenken, Forderung nach Remigration, Kritik an importierter Gewalt – wird so zum Verdachtsmoment, pathologisiert durch einen “Verfassungsschutzbericht”, der die Erinnerung an reale Tote als „fremdenfeindliche Agitation“ framt. Wer die Umstände der Morde benennt – illegaler Aufenthalt, Vorstrafen, Abschiebungsversagen –, gilt als Störer der großen Märchenerzählung von der „bunten Vielfalt“. So ist dann plötzlich nicht mehr der importierte Täter, auch nicht die verantwortlichen Politik, sondern auf einmal der vor Trauer besinnungslose Vater das Problem. Welch eine perfide Umkehrung.

Besonders schäbig wirkt das Schweigen der etablierten Politik – allen voran von Innenministerin Tamara Zieschang (CDU). Denn klar ist eines: Ohne Rückendeckung aus den Ministerien wäre solch ein vorauseilender Behördenübereifer wie im Fall des unterirdischen Vorgehens Hollmanns nicht denkbar. Hier zeigt dezidiert, wie der Apparat nicht mehr den Bürger, sondern die eigene Migrationsagenda schützt. Kritik an offenen Grenzen, Kriminalität und dem Versagen bei Abschiebungen werden zum „Extremismus“ umdefiniert, normaldenkende, empathiefähige und rationale Stimmen werden zu “gesichert Rechtsextremen” gestempelt. Der Schmerz der Eltern stört die Harmonie der Narrative, also soll er in eine stille Gedenknische verbannt werden – ohne politische Folgen für die Verantwortlichen und ohne Bezugnahme auf die wahren Ursachen und Hintergründe. Dieser Staat hat Eden Scham und Anstand verloren. Verfassungsfeindlich ist nicht Kyrath, der den Namen seiner Tochter hochhält, und auch nicht Kirchner, der seiner ohnmächtigen Trauer Worte verleiht.  Verfassungsfeindlich ist ein System, das trauernde Bürger verdächtigt, weil deren Realität die Regierungspolitik demontiert. Nach Brokstedt, Solingen, Magdeburg und unzähligen weiteren Fällen bleibt die Antwort immer dieselbe: Weitermachen wie bisher. Die Lösung kann nur lauten: Entmachtet die Parteien, die uns all das eingebrockt haben. Wählt sie ab. Schmeißt ihre Apparatschiks aus allen Ämtern. Und jagt die bürger- und vernunftfeindliche Politik zum Teufel, die dieses Land zu einem gemeingefährlichen Irrenhaus gemacht hat. (TPL)

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