Kaum ein Tag vergeht, an dem es auf einer linksextremen Plattform wie Indymedia nicht zu einer Solidaritätsbekundung mit RAF-Terroristin Daniela Klette kommt. Generell scheinen die linken Anti-Demokraten Verbrecher gerne zu mögen: Antifa-Schlägerin Maja T., George „I can´t breathe!“ Floyd, der afro-amerikanische Polizistenmörder Mumia Abu-Jamal und eben die Klette, die im Namen der Roten Armee Fraktion drei Anschläge durchführen wollte. Hauptsache, es geht immer schön gegen den eigenen Staat, das System, den Westen und den Kapitalismus. Dann scheint die Verehrung des Bösen auch bei den vermeintlichen Gutmenschen und selbsternannten Demokraten keine Grenzen mehr zu kennen.
Erst vor Kurzem wurde bekannt gegeben, dass RAF-Unterstützer Proteste im Rahmen des Klette-Prozesses in Frankfurt durchführen wollen. Linke Gewalt gilt dabei als vorbildlich, genauso wie die Ikonen-hafte Rolle der 67-Jährigen Karlsruherin. Klette wurde 2024 als eines der letzten von noch drei flüchtigen RAF-Mitgliedern festgenommen. Am 27. Mai 2026 wurde sie zu einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren verurteilt. Sieht so ein Idol der heutigen Jugend aus? Die Terroristin und Schwerverbrecherin wird zur dritten Generation der linksextremistischen Organisation RAF zugerechnet. Schuldig gesprochen wurde die 67-Jährige wegen sechs bewaffneter Raubüberfälle, die sich gegen Geldtransporter und Supermärkte richteten. Eine Beute in Gesamthöhe von rund zwei Millionen Euro war das Resultat. Dabei kamen auch die Schusswaffen sowie ein Panzerfaust-Attrappe zum Einsatz, so dass zahlreiche Opfer bis zum heutigen Tage unter psychischen Folgeschäden zu leiden haben, ja, sogar zum Teil arbeitsunfähig sind.
Regelrechter Fanclub
Die Überfallserie ereignete sich zwischen 1999 und 2016 in Nordrhein-Westphalen, Niedersachen und Schleswig-Holstein. Zu Klettes Komplizen gehörten Burkhard Garweg und Ernst-Volker Straub, die bis heute nicht gefasst sind. Alle drei wurden 2020 auf die Liste der meistgesuchten Verbrecher Europas gesetzt. Während linke Prozessbesucher immer wieder lautstark „Freiheit für Daniela!“ skandierten, wurde die Angeklagte von der Staatsanwaltschaft als „Schwerverbrecherin“ bezeichnet und des versuchten Mordes beschuldigt. Hinzu kommen erpresserischer Menschenraub und Verstöße gegen das Waffengesetz. Zudem droht Klette ein weiteres Gerichtsverfahren, bei dem sich der Mittäterschaft für drei Anschläge zwischen 1990 und 1993 verantworten muss. Ihre jugendliche, geistig verwirrte Fangemeinschaft wird dann mit Sicherheit mit großen Daniela-Solidaritäts-Bannern vorm Prozessgebäude warten oder „Free All Antifas!“ an die Knastmauern sprühen.
Schon während der ersten Urteilverkündung kam es zu lauten Tumulten im Gerichtssaal. Es ist ein regelrechter Fanclub, der um Daniela Klette betrieben wird. Was früher ausschließlich Hollywood- und internationalen Popstars wiederfuhr, hat sich nun auf das linksextreme Spektrum ausgeweitet. Dabei ist Klette schon seit 1975 in diversen linksextremen Gruppen zugange, 1978 erfolgte der Beitritt in die Rote Hilfe in Wiesbaden. Die besagten Anschläge richteten sich gegen Technische Zentrum Eschborn, die amerikanische Botschaft in Bonn und die JVA in Weiterstadt.






















