Der Russische Bär steppt trotz Sanktionen weiter... (Symbolbild:KI)
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BMW made in Russia: Die verbotenen Luxus-SUVs rollen weiter – trotz Sanktionen

Man traut seinen Augen kaum: In Kaliningrad schrauben Russen weiterhin BMW X5, X6 und X7 zusammen, trotz totalem Produktionsstopp seit 2022. Günstiger als je zuvor und heiß begehrt bei russischen Autofans. Sanktionen hin oder her, der Bayer läuft!

Russland hat’s drauf: Was früher bei Avtotor in Kaliningrad als offiziellem BMW-Partner vom Band lief, wird jetzt einfach weiter genutzt. Alte Teilekits aus 2022 werden zusammengeschraubt und raus kommen echte X-Modelle.

Wer Panzer bauen kann, der kann auch dicke SUVs

Was fehlt, kommt von chinesischen Teilehändlern. BMW in München schüttelt zwar den Kopf und sagt: „Das sind nicht unsere!“, aber auf russischen Straßen sieht das keiner so eng. Die Dinger fahren, sehen geil aus und kosten nur die Hälfte.

Klingt erstmal wenig? 145 neue lokal montierte BMWs wurden 2025 zugelassen, dreimal so viele wie im Jahr davor!

Nur 145 Stück – aber mit Wumms!

Klar, im riesigen russischen Markt von über 1,3 Millionen Neuwagen jährlich ist das ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber im Premium-Bereich? Da machen die „russischen Bayern“ richtig Stimmung.

Vor allem, weil sie deutlich günstiger sind als die über China reingeschmuggelten Originale.

Die China-Flut

Über 20.000 deutsche Premium-Schlitten kamen per Umweg nach Russland. Während die 145 lokal montierten BMWs nur ein nettes Extra sind, kommen die echten Massen über Grauimporte aus China. Allein 2025 rollten fast 47.000 neue deutsche Premium-Schlitten (BMW, Mercedes, Audi, Porsche & Co.) auf russische Straßen, mehr als 20.000 davon direkt aus chinesischer Produktion.

Die BMW-Zentrale in München wollte das nicht, aber findige Importeure schafften trotzdem 64.000 Bayern (neu + gebraucht) nach Russland. Die Russen lieben ihre Bayern einfach, egal woher!

Made-in-Germany-Sehnsucht siegt über Brüssel

Sanktionen sollten Luxusautos stoppen. Stattdessen blüht der Markt kreativ weiter. Avtotor montiert heute weiter, hält die Hallen warm und zeigt: Russische Autofahrer wollen Qualität aus Bayern und finden immer einen Weg. BMW distanziert sich offiziell, keine Garantie, keine Haftung. Aber die Käufer? Die drücken einfach aufs Gas.

Trotz aller Politik: Der bayerische Stern strahlt in Russland heller denn je. Ob die Restkits irgendwann ausgehen? Dann wird’s spannend. Bis dahin genießen die Russen ihre „eigenen“ X5 und X6 – halb so teuer und doppelt so frech.

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