Geldverbrennung nach Habeck-Manier: Der Skandal Northvolt steht für die grüne Energiewende-Geisterfahrt beispielhaft (Foto:Imago)
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Unter den Teppich gekehrtes grünes Desaster: Northvolt, Märchenonkel Habeck und das 300-Millionen-Grab

Grüne Träume und schwarze Bürgschaften, die zu einem Millionengrab wurden: Eigentlich sollte das Habecksche Vorzeigeprojekt Northvolt im schleswig-holsteinischen Heide ein Leuchtturm der grünen “Energiewende” und der europäischen Batterieproduktion werden. Mit hohen Subventionen von Bund und Land wollte man die Abhängigkeit von asiatischen Herstellern reduzieren und den Boom der Elektromobilität mit heimischen Zellen befeuern. Heute bleibt vor allem ein riesiges Loch in den öffentlichen Kassen – und viele offene Fragen zur Verantwortung. In einer aktuellen Analyse zeichnet “Nius” das beispiellose Desaster nun noch einmal nach, das bis heute von den Habeck-verliebten deutschen Medien natürlich gar nicht oder nur mit Samthandschuhen angefasst wird, um den unfähigsten und gemeingefährlichsten Ideologen, der in diesem Land je Wirtschaftsminister war und den sie so gerne sogar als Kanzler gesehen hätten, und eine Hoffnung auf ein etwaiges “Comeback” dieses Dampfplauderers ja nicht zu beschädigen.

Einst als „schwedisches Tesla“ gefeiert, erhielt Northvolt von der KfW auf Habecks Druck eine Wandelanleihe über 600 Millionen Euro, abgesichert je zur Hälfte von Bund und Land Schleswig-Holstein. Dazu kamen weitere Förderzusagen von insgesamt rund 700 Millionen Euro sowie ältere Bürgschaften aus dem Jahr 2020. Das Ziel: Eine “Gigafactory”, die Batteriezellen für bis zu eine Million E-Autos pro Jahr produzieren sollte. Grünsozialistische CDU-Täuschkörper wie Daniel Günther präsentierten das Vorhaben als “Zukunftsinvestition”. Doch die Risiken waren früh erkennbar. Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel und die Investitionsbank Schleswig-Holstein warnten bereits 2023 vor wirtschaftlichen Problemen bei Northvolt. Der VW-Konzern, damals Großaktionär, hatte seine Beteiligung deutlich abgewertet. Dennoch flossen die Mittel – nach dem Prinzip Hoffnung, wie später der Bundesrechnungshof kritisierte. Wesentliche Risiken seien unzureichend geprüft worden. Im November 2024 beantragte Northvolt in den USA Gläubigerschutz (Chapter 11), im März 2025 folgte die Insolvenz in Schweden. Die deutsche Tochter war formal nicht betroffen, doch der Schaden für den Steuerzahler ist immens. Von den 600 Millionen Euro KfW-Mitteln droht ein Großteil verloren zu gehen. Was am Ende übrig blieb, beziffert ein Gutachten: Der aktuellen Wert des teilweise bebauten Geländes in Heide wird auf nur mehr rund 31 Millionen Euro taxiert – bei Investitionen von etwa 300 Millionen. Der reine Grundstückswert liegt laut der Wirtschaftsberatung KPMG sogar bei nur noch knapp 12 Millionen Euro.

Wie üblich nur rhetorische “Verantwortung”

Die US-Firma Lyten übernahm 2025 große Teile der Northvolt-Assets in Schweden und Deutschland. Das rettet zumindest einige Arbeitsplätze und Know-how, ändert aber nichts am finanziellen Desaster für deutsche Steuerzahler. Hinzu kommt eine weitere mögliche Belastung: Die 2020 übernommenen 80-Prozent-Bürgschaften für Kredite von 525 Millionen US-Dollar. Experten sprechen von potenziell weiteren Hunderten Millionen Euro Risiko. Das Landesverfassungsgericht in Schleswig-Holstein stellte kürzlich fest, dass die Landesregierung das Parlament unzureichend über die Risiken informiert hatte. Die Opposition fordert Konsequenzen, unter anderem den Rücktritt von Staatskanzleichef Dirk Schrödter (CDU). Ministerpräsident Günther übernahm – wie üblich – zwar rhetorisch “Verantwortung”, doch spürbare Folgen blieben aus. Vor allem der Kinderbuchautor und Märchenonkel Habeck verteidigte die Förderung uneinsichtig weiter als notwendigen Schritt zur “strategischen Unabhängigkeit”, als sich das Scheitern bereits abzeichnete.

Das skandalöse Desaster mit Ansage wirft ein grundsätzlich fragwürdiges Licht auf die grün-schwarze Industriepolitik: Ambitionierte Ziele bei der Energiewende und E-Mobilität treffen auf harte wirtschaftliche Realitäten – hohe Lohnkosten, technische Herausforderungen bei der Hochskalierung und starke asiatische Konkurrenz. Northvolt produzierte nie in der geplanten Menge, litt von Beginn an unter Qualitätsproblemen und Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten. Doch Europas Grünideologen wollten schnell “unabhängig werden”.  Zahlen darf am Ende der Steuerzahler. So führt auch dieser grüne Giga-Flop bestenfalls zu teuren Lehrstücken. Die wichtigste Lektion daraus, die gleichwohl bis heute nicht gelernt wurde: Statt blinder Subventionen braucht es nüchterne Risikoanalysen, klare Exit-Strategien und weniger ideologisch getriebene Eile. Der Steuerzahler hat bereits genug Lehrgeld gezahlt. Vor allem jedoch dürften Totaldilettanten und Ahnungslose wie Robert Habeck – der die Politik stets als großes Abenteuer und Bühne zur Selbstverwirklichung verstand, um eine ganze Industrienation zur Laboranordnung seiner Weltverbesserungsphantasien zu machen – in Deutschland nie mehr in Schlüsselpositionen gelangen. Sonst passiert genau das, was bei Northvolt unvermeidlich eintrat. Dabei handelte es sich nicht einmal um einen Einzelfall. Was zeigt, dass wolkige Träumereien keine nachhaltige Industrie bauen; sie beschleunigen die Zerstörung der vorhandenen. (JS)

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