Seedrohnen-Explosion in Constanta am Freitag (Foto:ScreenshotYoutube)
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Drohnen-Explosion in rumänischem Hafen: Die Ukraine wird immer mehr zum Terrorstaat

Die ukrainische Regierung nutzt die Narrenfreiheit, die sie im Westen und der EU ungebrochen genießt, weiterhin für rücksichtslose Angriffe auf die eigenen Verbündeten. Nun hat, nach Ungarn, der Slowakei und anderen EU-Staaten, auch Rumänien seinen “Nordstream-Moment”: Nachdem vorletzte Woche erst der Drohneneinschlag in ein rumänisches Wohnhaus (der nach bewährter Masche zunächst Russland angekreidet wurde, sich dann aber als ukrainische “Panne“ entpuppte) für Verdruss gesorgt hatte, explodierte nun im Hafen der rumänischen Schwarzmeerstadt Constanza
am Freitag eine Seedrohne in unmittelbarer Nähe eines Öl-Terminals. Nur mit unfassbarem Glück konnte eine humanitäre Katastrophe vermieden werden. Zunächst sah alles nach einer offen kommunizierten unbeabsichtigten und von Kiew unverschuldeten Sabotage durch den Kriegsgegner aus: Angeblich, so die ukrainische Marine, sei die Drohne durch „russische elektronische Kriegsführung“ fehlgeleitet worden, doch man habe die rumänische Seite rechtzeitig kontaktiert, um sie “zu warnen und Opfer zu verhindern”. Nach Angaben des rumänischen Verteidigungsministeriums gab es keine Verletzten. Das Gebiet sei vom rumänischen Geheimdienst, der Küstenwache und dem Verteidigungsministerium bereits vor der Detonation gesichert und abgesperrt worden. An der Küste sollen vier offenbar mit Sprengstoff beladene Boote entdeckt worden sein. Weiter hieß es, es habe sich um eine Drohne „eines im Krieg in der Ukraine eingesetzten Typs“ gehandelt.

Doch diese Sichtweise, die von westlichen Medien und in Deutschland (und natürlich auch vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk, hier insbesondere der blauäugigen und einseitigen “Tagesschau”) blind und ungeprüft nachgeplappert wird, wirft erhebliche Zweifel auf. Denn wahrscheinlicher ist, dass es sich bei dieser Darstellung um eine weitere lupenreine Desinformation handelt. Und dazu muss man nicht auf Verlautbarungen der russischen Seite hören – auch wenn Moskaus Botschaft in Bukarest dem Ministerium die „bewusste Verbreitung unvollständiger Informationen vorwirft“ und meldete, dass es sich um Drohnen gehandelt habe, die vom „Kiewer Regime“ eingesetzt würden, „um terroristische Akte gegen zivile Schiffe zu verüben und die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer zu gefährden„, weshalb Versuche, diese Drohnen mit Russland in Verbindung zu bringen, „völlig haltlos“ seien. Diese Aussagen an sich könnten auch reine Schutzbehauptungen sein. Doch eben nicht nur Russland, sondern auch Insider und Augenzeugen vor Ort in Rumänien widersprechen der offiziell verbreiteten Darstellung vehement. Nach in kritischen Netzkanälen kursierenden Informationen gehörte das im Hafen von Constanza explodiere Drohnenboot zu der Gruppe von insgesamt vier Booten – wobei die anderen drei mit je 100 Kilogramm Sprengstoff bewaffnet waren –, deren Aufgabe die Aufklärung eines türkischen Schiffes gewesen, das die ukrainische Regierung zur russischen Flotte rechnet.

Ein “Kriegsopfer“ bombt sich durch Europa

Die explodierte Drohne hätte das Schiff ausfindig machen sollen und sei dafür mit hochwertigen Kameras und Starlink ausgestattet gewesen. Weil das Gerät sich jedoch beim Durchfahren des Hafens in Hafeninstallationen verfangen habe und navigationsunfähig gewesen sei, habe das türkische Schiff den Hafen unbehelligt verlassen können. Eine Stunde später sei von ukrainischer Seite dann die Entscheidung zur Selbstzerstörung getroffen worden. Zuvor habe man die Rumänen lapidar zur Evakuierung des Hafengebiets aufgefordert. Was den Vorfall noch brisanter macht, ist, dass sich in der Nähe ein großes Lager für Stickstoffdünger befindet. Es hätte also zu einer gigantischen Explosion kommen können, die den gesamten Hafen und mindestens einen Teil von Constanza vernichtet hätte. Und das alles wohlgemerkt nur, weil die Ukraine sich anmaßt, auf dem Gebiet von Freund und Feind völlig skrupellos zuzuschlagen. Für die Ende Mai auf das Dach eines Hauses in der rumänischen Hafenstadt Galati gestürzte Flugdrohne wurde, wie oben erwähnt, von EU und NATO wurde natürlich ebenfalls umgehend Russland die Schuld zugeschoben – und die prompte Zurückweisung duch Moskau wurde automatisch als russische Propaganda abgetan, der grundsätzlich kein Glauben zu schenken sei, wie allem, was aus Russland kommt – bis die rumänische Regierung selbst die ukrainische Herkunft der Drohen bestätige. Doch egal, wie bunt es Kiew gegenüber seinen Zahleseln und eigenen Verbündeten treibt – die sklavische Nibelungentreue des “Wertewestens” steht fest: Nur, was aus Kiew, Brüssel und den anderen ukrainetreuen Hauptstädten vermeldet wird, ist demnach als wahr anzunehmen.

Das alles fügt sich nahtlos in ein Schema ein, das zeigt, wie rücksichtslos die ukrainische Regierung zur Finanzierung und Verlängerung dieses Krieges ohne das geringste Interesse an Entspannung und der einzigen realistischen Exit-Option aus diesem Konflikt, nämlich einer diplomatischen  Beilegung, vorgeht: Unter Missachtung der Souveränität und des Territoriums der eigenen Unterstützer, die sie zugleich unablässig um immer mehr Geld und Waffen anbettelt, übt sie rücksichtslose eigene Interessenpolitik aus. Die Sprengung der Nordstream-Pipelines vom September 2022, der schwerste kriegerische Akt und Angriff auf die deutsche Infrastruktur und Energieversorgung seit 1945, wird inzwischen selbst vom Bundesgerichtshof als ukrainischer Anschlag eingestuft. Das Ausbleiben von russischen Öllieferungen über die durch die Ukraine führenden Druschba-Pipeline hatte bereits im Februar zu massiven diplomatischen Verstimmungen geführt, als Ungarn und die Slowakei der Ukraine vorwerfen, die Lieferungen aus politischen Gründen absichtlich zu blockieren. Der ukrainische Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hatte behauptet, die Pipeline sei durch “russische Angriffe” zerstört worden, verweigerte aber bezeichnenderweise eine unabhängige Prüfung dieser Angaben – weil jedem klar ist, dass es mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit seine eigenen Truppen oder Geheimdienste waren, die hier wieder einmal tätig wurden.

Pathologische Bündnistreue

Die Ukraine geht also völlig rücksichtslos vor und nimmt sich das Recht heraus, sich durch Europa zu sprengen und zu bomben, wie es Selenskyj und seiner Kamarilla gerade in den Kram passt; wenn sie bei ihren Gaunereien erwischt wird, behauptet sie einfach, dass Russland dahintersteckt – und kann sich darauf verlassen, dass die europäischen Kriegstreiber-Staaten und die selbstgleichgeschaltete Mainstream-Journaille solche Behauptungen umgehend übernehmen und alles andere als „Desinformation“ brandmarken. Diese Skrupellosigkeit reicht länger zurück als der Krieg selbst. Im Lichte der Erfahren der letzten Jahre muss man auch, was den Abschuss des malaysischen Passagierflugzeugs MH-17 vor zwölf Jahren über der Ostukraine betrifft,  allen gegenteiligen offiziellen Beteuerungen zum Trotz realistischerweise davon ausgehen, dass ukrainische Freischärler dahinterstecken, zumal kein wirklich glaubwürdiger Gegenbeweis erbracht wurde. In dieselbe Kategorie der Rücksichtslosigkeiten fällt auch die Ermordung von Darja Dugina, der Tochter des rechtskonservativen russischen Ideologen Alexander Dugin vor vier Jahren, die nach der Überzeugung von US-Geheimdiensten auf das Konto der Ukraine geht, obwohl diese dies vehement abstritt.

Was sich Kiew seit Jahren leistet, erst recht unter dem demokratisch längst nicht mehr legitimierten Warlord Wolodymyr Selenskyj,hätte unter normalen Umständen schon längst zu einer sofortigen Einstellung der militärischen und finanziellen Unterstützung führen müssen – von den ungeheuerlichen Korruptionsskandalen ganz zu schweigen. Doch die politmediale Pro-Ukraine-Front steht felsenfest und stellt propagandistisch jede berechtigte Kritik an Kiews Machenschaften als “russische Desinformation” dar – als könne man nicht Russlands Angriffskrieg verurteilen und gleichzeitig auch die Ukraine als verbrecherisches Regime brandmarken. Der Feind meines Feindes muss mein Freund sein – nach dieser fatalen Logik hat sich Europa und vor allem das von verlogenen Dilettanten zugrunderegierte Deutschland in eine Abhängigkeit begeben, die Wohlstand, Sicherheit und Stabilität unseres eigenen Landes inzwischen existenziell gefährdet. Ein kleptokratischer Mafiastaat, der aberwitzige Summen aus dem Ausland kassiert und gleichzeitig seinen eigenen Verbündeten ungeheuren Schaden zufügt, wann immer er es für nötig hält, darf es nicht wert sein, die geostrategische, historische und ökonomische Bedeutung eines passablen Auskommens mit Russlands dauerhaft aufs Spiel zu setzen und für diese Erkenntnis muss man kein “Putin-Versteher” oder “russischer Propagandist” sein. Gründe, die pathologische Bündnistreue gegenüber de Ukraine sofort zu beenden, gibt es inzwischen genug – gerade für Deutschland. (TPL)

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