Wohin es führt, wenn der Anteil der Muslime in einem Land die kritische Masse überschritten hat, zeigt sich auch und gerade in Spanien.
In Barcelona fordert der muslimische Bürgermeisterkandidat Hasan Izquierdo, dass die Geschichte von Al Andalus, der von 711 bis 1492 dauernden islamischen Herrschaft über weite Teile Spaniens, stärker betont wird. Diese Epoche wird, auch von vielen westlichen Historikern, noch immer als Musterbeispiel für einen angeblich toleranten Islam, friedliches Zusammenleben und kulturelle Blüte verklärt – obwohl längt erwiesen ist (und bis vor einigen Jahren, vor der woken Selbstzensur, auch noch von linken Medien in Deutschland wie der ”Zeit” offen beschrieben werden durfte), dass dies ein geschichtlicher Mythos ist und der damalige Islam letztlich keinen Deut besser oder toleranter war als der heutige.
Der zum Islam konvertierte Izquierdo ist Chef der vor drei Jahre gegründeten Partido Andalusí, die sich für einen „andalusischen Nationalismus“ und einen „islamischen Nationalismus“ einsetzt. Aus Barcelona will er eine „multiethnische Stadt“ machen, in der der Einfluss von Al-Andalus auf Katalonien und auch der heutigen Muslime stärker repräsentiert wird. Er beklagt, dass die muslimische Prägung der spanischen Kultur zu sehr an den Rand gedrängt worden sei. Izquierdo meint, dass die demografische Entwicklung zu neuen Formen der Partizipation führen werde – im Klartext, dass der stetige Anstieg der muslimischen Bevölkerung auch die Politik in der Stadt prägen wird.
Trojanisches Pferd der Islamisierung
Der verkappt-islamistische Kandidat will sich natürlich besonders um die Anliegen von Muslimen und Migranten kümmern, weil diese Gruppen in den katalonischen Institutionen angeblich “unterrepräsentiert” seien. Konkret schwebt ihm vor, die 1914 erbaute Stierkampfarena zu einer Moschee und einem islamischen Kulturzentrum umzubauen. Stierkämpfe finden dort nicht mehr statt, sei sie vor 15 Jahren verboten wurden. Außerdem soll es in bestimmten Städten Bürgerbeauftragte aus dem Maghreb geben, die zwischen den Migranten und den Behörden vermitteln.
Es soll hier also ein islamisches Neben- und Sonderrecht etabliert werden, bevor der Islam dann endgültig die Herrschaft in der Stadt übernimmt. Dies ist die Entwicklung, die sich auch in Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Österreich abzeichnet. Die westliche Kultur wird rückabgewickelt, Muslime werden als marginalisierte Minderheit dargestellt, der endlich zu ihrem vermeintlichen Recht verholfen werden muss. Es ist das trojanische Pferd der Islamisierung, das überall von Linken gefördert und von Konservativen geduldet wird.






















