Weg mit dem Rotz... (Symbolbild:Imago)
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Nach 35 Milliarden Verlust und gigantischen Markeinbußen: Ford verabschiedet sich aus der E-Mobilität

Der US-Autoriese Ford hat nun auch seinen Rückzug aus der vermeintlichen Zukunftstechnologie der Elektromobilität vollzogen hat – nachdem dieser Irrweg ihm Verluste von mindestens 35 Milliarden Dollar eingetragen hat. Offiziell arbeitet man zwar weiter an E-Autos, Doug Field, der fünf Jahre lang an der Entwicklung erschwinglicher Modelle gearbeitet hatte, verließ den Konzern aber kürzlich. Im vergangenen Jahr nahm Ford sogar eine Abschreibung von 19,5 Milliarden Dollar vor, um wieder auf profitable Benzinmodelle umzusteigen. Fast 13 Millionen Fahrzeige mussten 2025 wegen Qualitätsmängeln zurückgerufen werden. Zudem sah man sich in den letzten Jahren gezwungen, mehrere E-Modell-Pläne zu streichen, darunter einen elektrischen SUV mit drei Sitzreihen.

Lee Zeldin, der Chef der Umweltschutzbehörde Environmental Protection Agency (EPA), erklärte: „Die Amerikaner haben sich klar geäußert: Sie wollen keine Elektrofahrzeuge aufgezwungen bekommen. Dieser Vorschlag zielt darauf ab, die EPA-Vorschriften wieder realistischer zu gestalten, die Wahlfreiheit der Verbraucher wiederherzustellen, gut bezahlte Arbeitsplätze in Amerika zu schützen und die globale Wettbewerbsfähigkeit der USA zu stärken, während die Behörde die Tier-4-Standards überarbeitet“.

E-Zug ins Nirgendwo

Was als Technologie der Zukunft galt, wurde -gerade von Ford-, bereits 1896 (!) verworfen, als kein Geringerer als der Erfinder Thomas Edison den Konzerngründer Henry Ford davon abbrachte, auf Elektrofahrzeuge zu setzen und sich stattdessen für Verbrennermotoren zu entscheiden. Damit begann die legendäre Erfolgsgeschichte des Unternehmens. Im Zuge des Klimawahns verfiel man aber auf die Wahnidee, diese bereits gescheiterte Technologie erneut aus dem Hut zu zaubern. Die Folgen waren ebenso desaströs wie für die Konkurrenz in Europa.

Auch deutsche Autohersteller sprangen blindwütig auf diesen Zug ins Nirgendwo auf und stehen nur vor den Trümmern dieser Entscheidung, die dazu geführt hat, dass sie ums nackte Überleben kämpfen und Abertausende von Mitarbeitern entlassen müssen. Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist dadurch quasi ausgelöscht worden. In den USA hat man zumindest eine Regierung, die die Rückkehr zur Vernunft fördert, während in Berlin und Brüssel weiterhin an diesem selbstmörderischen Irrsinn festgehalten wird. (TPL)

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