Der mit Riesengetöse eingeführte zweimonatige Tankrabatt ist ein ebensolcher Rohrkrepierer, wie alles, was diese Regierung anpackt. Spürbare Entlastungen bei den Spritpreisen gibt es nicht, die Logistikbranche geht sogar davon aus, dass sie nach dem Ende des Rabatts wieder massiv nach oben schießen. Frank Huster vom Bundesverband Spedition und Logistik, befürchtet einen Bumerangeffekt. Vor allem der Straßenverkehr sei doppelbelastet, da er über die Lkw-Maut mit einem CO2-Preis belegt werde und auch noch über jeden getankten Liter Diesel. Eines von beiden müsse die Bundesregierung streichen, forderte er. Das Wichtigste sei jedoch, dass die Preise einigermaßen stabil bleiben, etwa auch durch einen langfristigen Tankrabatt.
Tatsächlich müssten die ruinösen und völlig sinnlosen Klimabelastungen endlich komplett abgeschafft werden. Allerdings spülen sie dem immer übergriffiger und dysfunktionaler werdenden Staat Milliarden in die dennoch immer klammen Kassen. Der Tankrabat bietet bestenfalls minimale Entlastungen, die jedoch in der allgemeinen Kostensteigerung sofort aufgefressen werden. Laut einer Befragung des Verbraucherzentrale Bundesverbands spüren mehr als 80 Prozent so gut wie gar nichts von den Entlastungen wie dem Tankrabatt und der 12-Uhr-Regel. Eine Mehrheit befürwortet dauerhaft wirksame Entlastungen, wie eine Absenkung der Stromsteuer. Der Verband erwartet daher, dass die Politik sich schon jetzt Gedanken macht, wie es nach Ende des Tankrabatts weitergeht, da die Energiepreise anhaltend hoch bleiben dürften.
“Unsinniges Strohfeuer”
Statt den Tankrabatt dennoch als zwar minimales, aber wenigstens merkliches Entlastungsmoment anzuerkennen und zu verlängern, wird in diesem kaputten Statt vielmehr die Tatsache zum Skandal erklärt, dass es überhaupt einen solchen Rabatt gab. Natürlich darf dabei auch die medial omnipräsente, ansonsten aber von niemandem ernstgenommene „Energie-Expertin“ Claudia Kemfert nicht fehlen, die sich mit einem ihrer unsinnigen Statements zu Wort meldete. „Insgesamt kann man sagen, der Tankrabatt war ein teures Strohfeuer. Wirklich sinnvoll sind gezielte Entlastungen für Menschen mit niedrigem Einkommen und vor allen Dingen Investitionen in eine bezahlbare und klimafreundliche Mobilität“, ließ sie verlauten. Konkret will Kemfert den öffentlichen Nahverkehr ausbauen und Social-Leasing-Angebote schaffen, damit auch ärmere Menschen ein E-Auto fahren können.
Es ist das immer gleiche absurde, völlig lebensfremde Gefasel, das von solchen Gestalten kommt, die in den Medien als „Experten“ angepriesen werden. Woher das Geld für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und die Energie-Infrastruktur für das Laden der E-Autos kommen soll, erklärt Kemfert nicht – wahrscheinlich durch immer neue Steuererhöhungen. Es ist ein einziger Irrsinn, der in diesem Land regiert und der die Bevölkerung in die Verarmung treibt, während Politiker und Pseudo-Experten solche Schwachsinnigkeiten zusammenschwadronieren. (TPL)






















