Ver.di goes Antifa(Symbolbild: shutterstock.com/ geogif)
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Fremdfinanzierter Krawall: Verdi bezahlt Mitgliedern Fahrt zur Anti-AfD-Demo

Um den totalen Niedergang Deutschlands weiter zu forcieren, ist den roten Gewerkschaften wohl jedes Mittel recht: Wenn der AfD-Bundesparteitag am vierten und am fünften Juli in Erfurt stattfindet, dann werden rund 50.000 Demonstranten erwartet, die sich gegen die einzige Opposition in unseren Breitengraden stellen. Das Umfeld um den Veranstaltungsort der Erfurter Messe soll für drei Tage gesperrt bleiben. Während sich die Polizei, Behörden, die Stadtverwaltung, die Stadtwerke, die Messegesellschaft und Verkehrsbetriebe schon seit Monaten auf die Veranstaltung vorbereiten, wird deren Brisanz auch noch dadurch erhöht, in dem Gewerkschaften, Bündnisse und Parteien gegen den AfD-Parteitag mobil machen. Was eigentlich ein politisches Treffen zur Rettung Deutschlands wäre, bei dem es um die Sicherheit und den Wohlstand des einheimischen Bürgers geht, wird erneut zur linken Chaoten-Kirmes und zum Stelldichein der roten Demokratie-Abschaffer gemacht, wobei die Polizei vermutlich wieder die Hauptleidtragende sein wird. Sogar die Zeugnisse werden aufgrund der bevorstehenden Unruhen schon früher ausgegeben.

Wie nun bekannt gemacht wurde, zahlt Verdi seinen Mitgliedern die Fahrt nach Erfurt. Zudem plant das Aktionsbündnis „Widersetzen“ mit rund 15.000 Leuten Proteste, Kundgebungen und Sitzblockaden abzuhalten. Zufahrtswege sollen abgeschnitten, der reibungslose Ablauf des Parteitages verhindert werden. Bereits jetzt schon seien bis zu 10.000 Gespräche im Stadtgebiet angestrebt. In mehr als 100 Städten wurden Organisationsgruppen gebildet, von denen die Bustransfers nach Erfurt erfolgen werden. Für Verdi-Mitglieder sind diese Busreise kostenfrei, so hieß es. Über den Ticketshop von „Widersetzen“ kann die Anfahrt von mehreren Städten aus gebucht werden.

Rückkehr der Betriebskampfgruppen

Moralische Unterstützung fü diese Quasi-Rückkehr der antifaschistischen Betriebskampfgruppen à la DDR gab es sowohl vom früheren thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow als auch der Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek, welche die Aktionen als „demokratische Auseinandersetzungen“ und „Ausdruck der Zivilgesellschaft“ bezeichneten. Nach DDR-sozialistischer Arbeiterklasse klang hingegen die Stellungnahme von Verdi selbst: „Wer Beschäftigte spalten will, wer Solidarität infrage stellt und gesellschaftliche Gruppen gegeneinander ausspielt, trifft auf unseren Widerstand“, heißt es in einer Erklärung des Landesverbands Nordrhein-Westfalen. Und weiter: „Der Einsatz für Demokratie endet nicht am Werkstor.“ Gemeinsam Haltung zeigen, um eine „faschistische Zusammenrottung“ zu verhindern, war eine weitere Parole, die von der Gewerkschaft ausgerufen wurde.

Sogar einen historischen Hintergrund gibt es, denn das AfD-Treffen findet 100 Jahre nach einem NSDAP-Parteitag in Thüringen statt. Doch dieses Mal sind die wahren Faschisten außerhalb der Tore des Messegeländes zu finden. Ein weiteres Problem scheint Verdi auch mit der zunehmenden Akzeptanz der AfD, aber auch solchen Gruppierung wie dem Zentrum Automobil/Zentrum – Die alternative Gewerkschaft aus Stuttgart zu haben, die in der Wählergunst der Arbeitnehmer immer weiter aufholen, wohingegen man sich genau dort von den SPD-lastigen Gewerkschaften viel zu sehr allein gelassen fühlt ob der unsicheren Zukunft und den drohenden Entlassungswellen.

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