Anatolische Gesänge: “Die Optimistinnen"-Regisseur Murat Yeginer (Foto:ScreenshotYoutube)
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„Die Optimistinnen“: Islamisch-sozialistischer Kulturkampf für die Theaterbühne

Zu allererst sei gesagt: Nein, ich selbst – als der Autor dieser Zeilen – habe das linke politische Theaterstück „Die Optimistinnen“ nicht gesehen. Ich kann mich nur von meinem männlich-westlichen Vorurteilen leiten lassen, die mir diverse Internetseiten, Youtube-Trailer und die allgemeinen Eindrücke des Theaterstückes nach dem Roman von Gün Tank bieten. Im Prinzip möge sich bitte jeder selbst eine Meinung verschaffen – ich werde trotz allen Verständnisses für den künstlerischen Ausdruck und fremde Kulturen dennoch kein Theaterticket lösen.

Manipulation, Kulturkampf, der Besatzer schreibt die Geschichte neu? Alle diese Eindrücke gewinnt man schnell, wenn man sich die Texte zu dem neuen Theaterstück durchliest, dass die angeblich ach so starken Frauen aus den islamischen Gastarbeiterländern in den Mittelpunkt rückt. Diese haben bekanntermaßen im Schweiße ihres Angesichts unserem Staat nach dem Krieg zu Ansehen und Wohlstand zurück verholfen. Und selbst wenn Herkunftsländer wie etwa die Türkei, Marokko und Tunesien bis heute marode und korrupte Schwellenländer oder sogar Dritte Welt-Staaten sind, so hat man damals sämtliche Intelligenz und Arbeitskraft in das ehemalige Naziland entsendet, um mit vereinten Kräften den Wiederaufbau zu gestalten. Obwohl die Gastarbeiterinnen laut der Beschreibung jung, motiviert und optimistisch waren, wird Deutschland als großes Dorf erlebt, in dem die Bezahlung schlecht ist und die Arbeitsbedingungen zu wünschen übrig lassen. Leider gibt es kein Land in dieser Welt, und vermutlich selbst die Türkei nicht, die Fabrikarbeiterinnen oder Putzfrauen fürstlich entlohnt und sie dank Islambonus zu VIPs macht wie heutzutage. Noch dazu spielt die Geschichte in den Siebzigerjahren, wo Deutschland längst wieder aufgebaut war und noch ohne fremde Hilfe wirtschaftlich boomte. Im Gegensatz zu ihrer alten Heimat, wo Frauen unterdrückt, verschleiert und gesteinigt werden, dürfen sie sich hierzulande im Enpowerment üben, sich an Frauenstreiks beteiligen und für ihre Rechte lautstark auf die Barrikaden gehen. Theater hat eben nicht nur stets etwas Märchenhaftes, die politische Bühne braucht auch gerne ein dankbar dummes Publikum, das alles glaubt, was man ihm vorsetzt.

Türkisch, “divers“ und möglichst kulturfremd

Selbstredend wurde „Die Optimistinnen“ von einem türkischen Regisseur – Murat Yeginer – inszeniert und mit etlichen Landsleuten besetzt. Die Einleitung dazu ist ebenfalls in Türkisch verfasst und wer sich die Gästeliste des Stuttgarter Theaterhauses anschaut, wo das Stück im Juni und im Juli zu sehen ist, der weiß schnell, aus welcher linkspolitischen Richtung der Wind weht: Als Redner sind unter anderem Sidar Carman (Geschäftsführerin Verdi Stuttgart), Hülya Özen-Sattler (ehemalige Diversity-Managerin), Süheyla Ince Demir (Deutsch-Türkisches Forum Stuttgart) und Nora Yildirim (Geschäftsführerin AWO Stuttgart) eingeladen. Moderiert werden die Polittalks von Kerim Arpad (Geschäftsführer Deutsch-Türkisches Forum Stuttgart). Dazu gibt es jede Menge anatolische Musik, wie die Trackliste auf Spotify beweist. Der Kulturkampf ist also in vollem Gange und bezieht sich längst nicht mehr nur auf gemeinsames Fastenbrechen oder die Ramadan-Beleuchtung in den Innenstädten.

Bereits zum dazugehörigen „RiotNow – Tag widerständiger Optimistinnen am 9. Mai 2026“ ist von migrantischen Arbeitskämpfen, Erinnerungskultur und „optimistischem Widerstand“ der türkisch-stämmigen Arbeiterklasse die Rede. Als „historisches Ereignis“ wird ein wilder Streik von 1973 genannt, der davon ausging, dass migrantische Frauen beim Automobilzulieferer Pierburg bei gleicher Arbeit weniger Gehalt bekamen als deutsche Angestellte. Dabei ist der Generalangriff auf die Köpfe der Deutschen bereits in vollem Gange: Intelligenzabtötung, Seelenzerstörung, moralische Verdrehung, Desinformation, ein verworrenes Freund-Feind-Bild, Selbstverleugnung etc. Alles das sind die Resultate des neuen Kulturmarxismus, der in einem identitätslosen wie kulturschwachem Land wie dem unsrigen auf einen fruchtbaren Boden stößt. Traurig genug, dass in angeblich bunten und vielfältigen Zeiten für wahre Kunst und Kultur nicht nur kein Platz mehr ist, sondern diese auch noch systematisch zerstört wird.

 

 

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