Nachdem es am 3. Juni in Würzburg zu erschütternden Vorfällen kam, weil ein Influencer namens „Jacky barca“ die Stadt mit seinem Besuch beehrte, hat die Polizei nun eine Kommission eingerichtet, die die ungeheuerlichen Vorfälle aufklären soll und wegen Landfriedensbruch, Sachbeschädigung und Ladendiebstahl ermittelt. Rund 120 Personen, überwiegend Jugendliche mit Migrationshintergrund waren an jenem verhängnisvollen Tag zu Monatsbeginn auf der Suche nach dem 24-jährigen Influencer, dessen Besuch auf TikTok angekündigt worden war. Als sie ihn schließlich fanden, wurde er von der Menschenmenge erst verfolgt, dann stark bedrängt und sogar angegriffen, sodass er selbst den Notruf wählen musste, um sich von einer Polizeistreife befreien zu lassen.
Im Folgenden zogen die Jugendlichen dann marodierend durch insgesamt sechs Geschäfte, wo es zu Sachbeschädigungen und Diebstählen kam. Der genaue Beute- und Sachschaden ist bis heute nicht beziffert. Es wird weiterhin nach Zeugen gesucht, denen die Jugendlichen in den betroffenen Geschäften oder in der Innenstadt aufgefallen sind oder die mögliches Videomaterial zur Verfügung stellen können.
Völlige Dekadenz und allgegenwärtige Verrohung
“Jacky barca” verdankt seine Bekanntheit den Inhalten, die er auf TikTok vor allem zum Thema Fußball veröffentlicht. Seit April postet er regelmäßig Videos aus deutschen und europäischen Innenstädten, wo er auf öffentlichen Plätzen meist Jugendliche zu intensiven Eins-gegen-eins-Duellen herausfordert und sie dabei nach Kräften provoziert und beleidigt. Mit seinen beiden TikTok-Accounts kommt er auf über 50.000 Follower und über 3,7 Millionen Likes. In Würzburg konnte er seine geplanten Duelle jedoch nicht austragen, da ihm der Mob einen Strich durch die Rechnung machte. „So etwas habe ich noch nie erlebt. Ich komme in Würzburg an, mache keine drei Meter, ich konnte noch nicht einmal den Ball aus meiner Tasche herausholen, ungelogen 500 Menschen um mich herum“, schilderte er seine Erlebnisse. Das Problem sei nicht unbedingt die schiere Anzahl der Menschen gewesen, sondern dass diese ihm viel zu nahe gekommen seien. „In allen anderen Städten konnte ich wenigstens drehen und danach ist es vielleicht eskaliert, aber in Würzburg konnte ich nicht einmal drehen“, klagte er.
Dieser Vorfall unterstreicht zum einen die völlige Dekadenz dieser Zeit, in der ein junger Mann, der davon lebt, andere öffentlich zu verhöhnen, eine beachtliche Gefolgschaft kreieren kann, die ihn anhimmelt, wie einen Superstar; zum anderen zeigt sie auch die allgegenwärtige Verrohung. Wie viele der marodierenden Jugendlichen der bekannten migrantischen Problemklientel entstammten, ist nicht bekannt, dass es überhaupt zu derartigen Szenen kommt und der Besuch eines Influencers eine beschauliche bayerische Stadt binnen kürzester Zeit in Dritte-Welt-Verhältnisse stürzt, ist ein weiteres Zeugnis für den zivilisatorischen Verfall dieses Landes. (TPL)






















