Wann setzt die große Umetikettierung ein? (Symbolbild:Grok)
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Frühlingserwachen unter blauer Flagge: Umerziehungsfreizeit für 480.000 Mitglieder von CDU und CSU?

Das große politische Frühlingserwachen unter neuer blauer Flagge steht vor der Tür. Hunderttausende von CDU/CSU-Wählern müssen umtrainiert werden, denn die Hirten kennen ihre Schafe.

In manchen Familienchroniken ist es schwarz auf weiß verzeichnet: Da diente ein Vorfahre bis 1919 dem Kaiser. In der Weimarer Republik füllte er seine Stelle genauso pflichtbewusst aus. Und wie könnte es anders sein, war er doch ab 1933 in einer warmen Stube weiterhin tätig. Nach 1945 wirkte sein Nachfahre im Osten nahtlos weiter unter Ulbricht und Honecker bis zum Mauerfall 1990.

Anpassung, wie immer leichtgemacht

Dessen Umschulung und die von Millionen Werktätigen erfolgte völlig problemlos. Tote gab es keine! Die Brandmauern in den Köpfen zerfielen immer schnell zu Staub.

Niemand starb an einem plötzlichen Systemwechsel, alle blieben kerngesund. Das altbekannte Motto „Wessen Brot ich ess’, dessen Lied ich sing’“ hat sich eben millionenfach bewahrheitet. Und so sind die Eifrigen aller Jahrzehnte heute wieder eifrig in „unserer Demokratie“.

Brandmaueraufräumkommando

Wer seit 2013 als Brandmauergeselle auf dem Gerüst stand, hat nun die einmalige Gelegenheit, sich wie 1945 zu fühlen. Die alten Brandmauersteine werden sauber geklopft, um aus Ruinen wieder ein neues Land zu bauen. Man tut es mit Freude und auch heute braucht man überhaupt keinen Zwang auszuüben. Die Verwandlung der Gegenwart vollzieht sich bei bester Laune, gutem Essen und dem befreienden Gefühl, dass am Ende doch zusammenwächst, was im Grunde schon immer zusammengehörte.

Ist nicht die AfD die gute alte CDU von Ludwig Erhard?

Dieser neue Wechsel gleicht vielmehr einem sommerlichen Betriebsausflug. Unter dem Motto „Kraft durch Spaß“ trifft man sich für 14 Tage in idyllisch gelegenen Ferienlagern und schönen Ecken des Landes. Diese erfüllten schon zu früheren Zeiten nützliche Zwecke. Die alten Christdemokraten spüren in dieser lockeren Seminaratmosphäre eine plötzliche, wunderbare Leichtigkeit des Seins. Es ist wie ein Urlaub von den eigenen, anstrengenden Scheuklappen der letzten Jahre. Man wendet sich aus tiefster Überzeugung und nicht nur den Kopf. Erneut auf der Sonnenseite der neuen Mehrheit zu stehen, bei den Fleischtrögen er Macht, verschafft nun mal Seelenfrieden.

Mea Culpa auf christdemokratisch

Die letzten 13 Jahre waren schließlich eine wilde Zeit, in der man sich im Eifer des Gefechts so manches harte Wort (und Gegenstände) an den Kopf geworfen hat. Die Brandmauergesellen und all die politischen Hilfsarbeiter, die jahrelang fleißig an den Absperrungen gezimmert haben, stehen nun da und müssen ihren Karren wenden. Und die abendlichen feucht-fröhlichen Gelage fördern den Geist der neuen Zeit erst so richtig.

Doch unter dem blauen Himmel der neuen Epoche werden diese alten Angriffe gegen die AfD mit einem herzlichen Lachen weggewischt. Die ehemaligen CDU-Mitglieder haben die besten und lustigsten Ausreden parat, um ihre gestrigen Attacken in einem völlig neuen Licht erscheinen zu lassen.

Hirten kennen ihre Schafe

Nimmt man die Programme der beiden Parteien genau unter die Lupe, stellt man fest, dass die Unterschiede ohnehin nur winzige Kleinigkeiten waren. Gratis auf Steuerzahlerkosten: Umerziehungsfreizeit für 480.000 CDU/CSU-Mitglieder

Das große politische Frühlingserwachen unter neuer blauer Flagge steht vor der Tür. Hunderttausende von CDU/CSU-Wählern müssen umtrainiert werden, denn die Hirten kennen ihre Schafe.

Anpassung, wie immer leichtgemacht

In manchen Familienchroniken ist es schwarz auf weiß verzeichnet: Da diente ein Vorfahre bis 1919 dem Kaiser. In der Weimarer Republik füllte er seine Stelle genauso pflichtbewusst aus. Und wie könnte es anders sein, war er doch ab 1933 in einer warmen Stube weiterhin tätig. Nach 1945 wirkte sein Nachfahre im Osten nahtlos weiter unter Ulbricht und Honecker bis zum Mauerfall 1990. Dessen Umschulung und die von Millionen Werktätigen erfolgte völlig problemlos. Tote gab es keine! Die Brandmauern in den Köpfen zerfielen immer schnell zu Staub.

Niemand starb an einem plötzlichen Systemwechsel, alle blieben kerngesund. Das altbekannte Motto „Wessen Brot ich ess’, dessen Lied ich sing’“ hat sich eben millionenfach bewahrheitet. Und so sind die Eifrigen aller Jahrzehnte heute wieder eifrig in „unserer Demokratie“.

Brandmaueraufräumkommando

Wer seit 2013 als Brandmauergeselle auf dem Gerüst stand, hat nun die einmalige Gelegenheit, sich wie 1945 zu fühlen. Die alten Brandmauersteine werden sauber geklopft, um aus Ruinen wieder ein neues Land zu bauen. Man tut es mit Freude und auch heute braucht man überhaupt keinen Zwang auszuüben. Die Verwandlung der Gegenwart vollzieht sich bei bester Laune, gutem Essen und dem befreienden Gefühl, dass am Ende doch zusammenwächst, was im Grunde schon immer zusammengehörte.

Ist nicht die AfD die gute alte CDU von Ludwig Erhard?

Dieser neue Wechsel gleicht vielmehr einem sommerlichen Betriebsausflug. Unter dem Motto „Kraft durch Spaß“ trifft man sich für 14 Tage in idyllisch gelegenen Ferienlagern und schönen Ecken des Landes. Diese erfüllten schon zu früheren Zeiten nützliche Zwecke. Die alten Christdemokraten spüren in dieser lockeren Seminaratmosphäre eine plötzliche, wunderbare Leichtigkeit des Seins. Es ist wie ein Urlaub von den eigenen, anstrengenden Scheuklappen der letzten Jahre. Man wendet sich aus tiefster Überzeugung und nicht nur den Kopf. Erneut auf der Sonnenseite der neuen Mehrheit zu stehen, bei den Fleischtrögen er Macht, verschafft nun mal Seelenfrieden.

Mea Culpa auf christdemokratisch

Die letzten 13 Jahre waren schließlich eine wilde Zeit, in der man sich im Eifer des Gefechts so manches harte Wort (und Gegenstände) an den Kopf geworfen hat. Die Brandmauergesellen und all die politischen Hilfsarbeiter, die jahrelang fleißig an den Absperrungen gezimmert haben, stehen nun da und müssen ihren Karren wenden. Und die abendlichen feucht-fröhlichen Gelage fördern den Geist der neuen Zeit erst so richtig.

Doch unter dem blauen Himmel der neuen Epoche werden diese alten Angriffe gegen die AfD mit einem herzlichen Lachen weggewischt. Die ehemaligen CDU-Mitglieder haben die besten und lustigsten Ausreden parat, um ihre gestrigen Attacken in einem völlig neuen Licht erscheinen zu lassen.

Nur winzige Divergenzen

Nimmt man die Programme der beiden Parteien genau unter die Lupe, stellt man fest, dass die Unterschiede ohnehin nur winzige Kleinigkeiten waren. Größere Fehler lassen sich bequem einer einzigen Person anlasten. Jetzt, wo die blaue Partei mit am Steuerrad sitzt, erkennt das CDU-Mitglied mit freudigem Erstaunen, dass es seine politischen Koffer gar nicht groß umpacken muss. Man teilt dieselbe Liebe zu einem soliden Haushalt, günstiger Energie, dieselbe Sehnsucht nach Ruhe und Ordnung und denselben gesunden Patriotismus.

Koffer packen gar nicht nötig

Ohne jeden Druck gleiten die alten CDU-Mitglieder in ihre neuen Rollen. Das Land atmet auf, und man stellt fest: Das neue Lied singt sich nicht nur leichter, sondern es klingt im Chor auch gleich viel fröhlicher. Doch die erste Strophe ist weiterhin tabu.

Scheiterhaufen werden nicht gebraucht. Möglicherweise wanderten manche rechtzeitig nach Argentinien aus.Jetzt, wo die blaue Partei mit am Steuerrad sitzt, erkennt das CDU-Mitglied mit freudigem Erstaunen, dass es seine politischen Koffer gar nicht groß umpacken muss. Man teilt dieselbe Liebe zu einem soliden Haushalt und zu günstiger Energie, dieselbe Sehnsucht nach Ruhe und Ordnung und denselben gesunden Patriotismus

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