In der belebten Einkaufsmeile Zeil in Frankfurt am Main kam es gestern Abend mal wieder zu einer der zahllosen gewalttätigen Auseinandersetzungen, die dort das “multikulturelle“ Flair prägen und für echtes Bagdad-Feeling sorgen; der Nachrichtenwert dieser eigentlich alltäglichen Zustände liegt in diesem Fall in der Wahl der Waffen: Während der von laut Polizei bis zu zehn Männern ausgetragenen körperlichen Eskalation der üblichen Verdächtigen wurde ein Mann nämlich durch einen Machetenhieb schwer am Kopf verletzt. Das Opfer erlitt eine tiefe Schnittverletzung am Kopf und brach blutüberströmt zusammen. Der Mann und musste umgehend medizinisch versorgt werden. Der Bereich vor einem großen Kaufhaus wurde für mehrere Stunden weiträumig abgesperrt, Spurensicherer suchten nach Beweisen. Zeugen und Passanten sprachen von Szenen wie aus einem Horrorfilm.
Genauere Hintergründe zu den laut Zeugenaussagen orientalischen Tätern waren nicht zu erfahren. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, hieß es von einem Polizeisprecher einsilbig. Ob es sich um einen Streit aus dem Milieu, eine spontane Eskalation oder persönliche Feindschaften handelt, ist offen. Das also ist aus der Zeil geworden, einst eine der renommiertesten Flaniermeilen und beliebtesten und frequentiertesten Einkaufsstraßen Deutschlands. Tagsüber strömen hier zwar weiterhin Tausende Besucher, Touristen und Pendler durch die Geschäfte, Cafés und Restaurants.
Willkommen in Krankfurt
Doch allabendlich wird dieser Bereich der City zunehmend zur No-Go-Area. Deutsche muss man hier mit der Lupe suchen, und das Gesamtambiente zieht neuralgische Gruppen an, die auch Frankfurt weit über sein berüchtigtes Bahnhofsviertel hinaus zum veritablen Shithole machen. Immer wieder kommt es in der Mainmetropole, die zumeist nur noch “Krankfurt” genannt wird, zu Messer- oder Machetenvorfällen.
Die etablierten Parteien im Frankfurter Römer warten nur mit den üblichen hilflosen Phrasen und Tips auf: Die CDU fordert mal wieder, unheimlich originell, eine “Waffenverbotszone“ für die Zeil und mehr Videoüberwachung; die Grünen hingegen sprechen von “Panikmache” und setzen auf Prävention. Anwohner und Händler sind schon lange restlos bedient und haben die Hoffnung aufgegeben, dass sie ihr altes Frankfurt jemals wiederbekommen werden. Die Lösung darauf wird ohnehin nicht in der Stadt gegeben, sondern nur von Berlin – wenn dort endlich eine andere Politik herrscht. (TPL)






















