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Kein Programm für „Rechtsextreme“: Verzichtet der MDR jetzt freiwillig auf die Zwangsbeiträge?

Ist MDR-Intendant Ralf Ludwig etwa in die AfD-Falle gelaufen?

In einem aktuellen Interview mit dem „Spiegel“ hat der feine Herr tatsächlich gesagt: Wir machen kein Programm für Rechtsextreme“. Im Kontext ging es um die AfD und mögliche Pläne eines AfD-geführten Sachsen-Anhalts, aus dem MDR auszutreten. Auf die Frage, ob der MDR sein Programm dann auf AfD-Wähler (bzw. Anhänger einer in Teilen als gesichert rechtsextrem eingestuften Partei) zuschneiden würde, antwortete Ludwig dann wie oben erwähnt.
Mal davon abgesehen, dass es dem Herrn Ludwig nicht zusteht, seine zwangbeglückten Zuschauer in rechtsextrem und sonstiges einzuteilen, verstößt Ludwig mit dieser Äußerung, die ja in Wirklichkeit ein Geständnis ist, gegen den Medienstaatsvertrag. In dem steht nämlich folgendes:

Der Rundfunkstaatsvertrag (heute Medienstaatsvertrag – MStV) enthält explizit den Auftrag, ein Programm/Gesamtangebot für alle Bürger bzw. die gesamte Gesellschaft zu machen.

„Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben die Aufgabe, ein Gesamtangebot für ALLEe zu unterbreiten.“

„Allen Bevölkerungsgruppen soll die Teilhabe an der Informationsgesellschaft ermöglicht werden. Dabei erfolgt eine angemessene Berücksichtigung aller Altersgruppen, insbesondere von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, der Belange von Menschen mit Behinderungen und der Anliegen von Familien.“
Also auch logischerweise für Rechtsextreme, die ja nun mal ein Teil der Gesellschaft sind, glaubt man den Linksextremen, also auch zum Beispiel den Ideologen des MDR.
Die Leute reagieren natürlich entsprechend:
StarFanMaster schreibt:
Naja, für den ÖRR ist halt alles rechtsextrem, was nicht linksextrem ist. Ich als konservative Mitte muß diesen „Schrott“ finanzieren.
Horst Emscher schreibt:
Also, wenn ich von der Zwangsabgabe befreit werde, darf mich die GEZ gerne als „Rechtsextremen“ bezeichnen. Deutschland immer zuerst, und Zwangsabgaben auf den Müll.
Chris Antidot schreibt:
Aber das Geld der sogenannten Rechtsextremen wollen sie trotzdem, sonst lassen sie sie wegsperren.
Thor Odinson schreibt:
Ich orakle mal, dass nach einem AFD Wahlsieg in Sachsen-Anhalt, Hunderttausende auch außerhalb Sachsen-Anhalts die Zahlung der Zwangsgebühren (Propaganda-Steuer) einstellen werden.
Vielleicht muss man aber gar nicht mehr so lange warten. Wenn der MDR sich weigert, für 45 Prozent der Bürger in Sachsen-Anhalt ein Programm zu machen, können Anwälte ihn bestimmt schon vorher arm machen lassen,
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