Die große deutsche Neidkultur schlägt erbarmungslos zu. Die Miesepeter der Nation reden zusätzlich diejenigen klein, die unseren Wohlstand retten könnten. Ein Elon Musk hätte hier keine Wurzeln schlagen können. “Amerika, du hast es besser”, schrieb Goethe 1827.
Am 12. Juni 2026 hat SpaceX wieder einmal gezeigt, wie echtes Wachstum aussieht: Rund 4.400 seiner ganz normalen Mitarbeiter wurden beim Börsengang zu Millionären. Schweißer, Techniker, Ingenieure. Kein Ministerium, kein Arbeitskreis, keine Berliner Lenkungskommission war dafür nötig. Einfach nur ein Unternehmen, das seinen Mitarbeitern vor 20 Jahren schon Beteiligung zusicherte. In Deutschland würde man zuerst fragen, ob der Reichtum auch „gesellschaftlich verträglich“ ist, ob genug Steuern abfließen und ob man nicht besser eine Task-Force gegen „übermäßigen Erfolg“ einsetzen sollte. Während anderswo gefeiert wird, suchen deutsche Redaktionen das Haar in der Suppe und finden meistens gleich den ganzen Igel.
Die verpassten Riesen sind eine deutsche Demütigung
Amazon, Google, Tesla, Netflix, Nvidia, PayPal, Uber, Airbnb, Apple, Microsoft, Facebook, Visa, Mastercard, eBay, YouTube, WhatsApp, Intel, Oracle, Salesforce und SpaceX. Die Liste der Weltkonzerne, die es bei uns nie gegeben hat, liest sich wie hundert Ohrfeigen. Nicht einer davon kam aus Deutschland. Nicht aus Berlin, nicht aus München, nicht aus dem Ruhrgebiet.
Hätte je ein junger Deutscher 1994 Amazon erfinden können? Die Familie hätte besorgt geguckt, die Bank hätte abgewinkt, die Behörden hätten nach Gewerbeanmeldung, Mehrwertsteuervoranmeldung, Verpackungsverordnung und Datenschutz gefragt. Und die Nachbarn hätten schon die Unterschriftensammlung gegen „zu viel Lieferverkehr“ gestartet. Die Idee ist noch warm, da hat die Bürokratie sie schon erstickt.
Der deutsche Neid sitzt mit am Tisch
Wir wollen sichere Jobs, gute Löhne, volle Rentenkassen. Aber wehe, jemand kann Arbeit „geben“. Dann wird der Unternehmer sofort misstrauisch beäugt. Er schafft Arbeitsplätze? Schön. Aber zahlt er auch genug CO2-Abgaben? Er wächst schnell? Verdächtig. Er wird reich? Dann muss er sich erklären, spenden, kleinlaut werden und bloß nicht zu sehr glänzen.
Das ist die deutsche Spezialität: Den Ochsen melken wollen, selbst wenn er keine Kuh ist und keine Milch gibt. Erfolg wird nicht gefeiert, sondern kleingeredet. Scheitern wird hämisch belächelt, Gewinnen wird verdächtigt.
Schule und Medien – die Fabriken des Mittelmaßes
Schon in der Schule beginnt die Dressur aufs Mittelmaß. Bloß nicht zu ehrgeizig sein. Alle bekommen das Abitur. Bloß nicht gewinnen. Bundesjugendspiele werden so lange „inklusiv“ gemacht, bis jeder eine Teilnahme-Urkunde bekommt und keiner mehr weiß, was Leistung eigentlich ist.
ÖRR, ZEIT und Spiegel. Geschrieben von schlecht bezahlten Schreibern, die selbst nie etwas riskiert haben. Statt Mut zu machen, schreiben sie Tag für Tag, warum alles schwierig, ungerecht und eigentlich unmöglich ist. Statt Gründer zu feiern, zerpflücken sie sie. Statt Aufbruch zu predigen, säen sie Zweifel und Neid. Und deswegen fließen Milliarden Euro Gewinne nach USA.
Die großen Entmutiger der Nation
ÖRR, ZEIT und Spiegel. Geschrieben von schlecht bezahlten und neidischen Leuten, die selbst nie etwas riskiert haben. Statt Mut zu machen, schreiben sie Tag für Tag, warum alles schwierig, ungerecht und eigentlich unmöglich ist. Statt Gründer zu feiern, zerpflücken sie sie. Statt Aufbruch zu predigen, säen sie Zweifel und Neid.
Solange Medien die Stimmung im Land vergiften, wird Deutschland nicht aufholen. Erst wenn ZEIT und Spiegel anfangen, Menschen zu ermutigen statt sie systematisch kleinzuhalten, erst dann kann sich etwas ändern.
Unser größtes Problem ist die innere Haltung
Zu viele reden unsere Marktwirtschaft kaputt. Zu viele sehen im Unternehmer nur die Melkkuh. Kein Wunder, wenn der Großteil der Studenten „beim Staat unterkommen will“. Ein Land, das Leistung misstraut, bekommt weniger Leistung. Ein Land, das Gründer bremst, bekommt nur noch Beamte und Verwalter. Ein Land, das seine Besten kleinredet, endet mit leeren Hallen und vollen Sozialämtern.
Deutschland braucht wieder Stolz auf seine Macher. Wir müssen wieder lernen, Erfolg zu gönnen. Nicht aus Romantik, sondern aus purem Überlebenswillen. Wer jeden Ochsen vom Feld jagt, darf sich später nicht wundern, wenn nur noch der leere Acker übrig bleibt. Und dann kommt die wirklich bittere Frage: Wer beaufsichtigt eigentlich diesen Acker, und warum wächst da nichts mehr? Elon Musk könnte mit seinen Satelliten die Brachen kartografieren.






















