Am 4. und 5. Juli findet der Bundesparteitag der AfD in der Erfurter Messehalle statt – vorausgesetzt, der vereinte Linksblock schafft es nicht, diese gesetzlich vorgeschriebene, demokratisch selbstverständliche Veranstaltung zu vereiteln. Die Antifa kündigt seit Wochen in aller Deutlichkeit an, den Parteitag durch Sitzblockaden verhindern zu wollen. Die Behörden lassen sie gewähren und sehen keinen Grund, gegen diesen Rechtsbruch mit Ansage vorzugehen. Lieber lässt man zu, dass die Polizisten den Kopf hinhalten müssen, wenn sie sich mit diesen totalitären Fanatikern herumschlagen, damit der Parteitag einer völlig legalen Partei stattfinden kann. Gewerkschaften wie Verdi und auch Grüne, aber vor allem hunderte Organisationen der sogenannten “Zivilgesellschaft“ machen mobil und organisieren bereits generalstabsmäßig die Aufbietung von Demonstranten
Aber nicht nur der Staat, auch die Kirche leiste hier wieder einmal ihren Beitrag zum vermeintlich antifaschistischen Werk, das sich in Wahrheit aber faschistischer Methoden aus dem Lehrbuch bedient: Ausgerechnet in der Erfurter Kaufmannskirche, einem der ältesten und geschichtsträchtigsten Gotteshäuser der Stadt, versammelten sich am Wochenende die Linksradikalen zu eigenen “Blockadetrainings”. Auch das Verhalten in (natürlich selbst herbeigeführten) “Stresssituationen” soll geprobt werden.
Wo einst Bach getauft wurde, proben jetzt Antifanten den Aufstand
Wenig verwunderlich, lässt es die weltanschaulich völlig abgedriftete evangelische Kirche zu, dass ein Sakralraum mit linken Parolen auf Großbannern verschandelt wird und dass sich Linksradikale auf dem Boden sitzend, darin üben, die Polizei zu bekämpfen, damit ein Parteitag nicht stattfinden kann. In der Kaufmannskirche predigte 1522 Martin Luther, der Vater der Reformation; die Eltern von Johann Sebastian Bach wurden dort getraut, die gesamte Familie war dieser Kirche über Generationen auf das Engste verbunden. Ihre Gründung geht mindestens auf das Hoch-, vielleicht aber sogar schon auf das Frühmittelalter zurück. Die Kanzel stammt aus dem späten 16., der Hochaltar aus dem 17. Jahrhundert.
An einem solchen Ort dürfen sich glühende linke Demokratiehasser in aller Selbstverständlichkeit tummeln und ihre gefährlichen Aktionen gegen Andersdenkende erproben. Was für eine Schande! Die EKD, die schon lange nur noch eine pseudo-religiöse Vorfeldorganisation von Links-Grün ist, lässt es zu, dass dieser Ort auf schamlose Weise entweiht wird und hat dabei zweifellos auch noch ein gutes Gewissen, denn der „Kampf gegen Rechts“ und der Kotau vor den Linken ist ihr schon seit geraumer Zeit viel wichtiger als die Verkündung des christlichen Glaubens, der ihr nur noch lästig ist. Der Anblick von Antifanten in dieser Kirche legt beredtes Zeugnis dafür ab, was aus diesem Land geworden ist. (TPL)






















