Am Wochenende, nach einer kühlen und regnerischen Woche, hielt das Umweltministerium es für geboten, über alle Kanäle wieder einmal unterirdisch dumme Klimapropaganda abzusondern. „Tropische Nächte, überhitzte Städte: Besonders vulnerable Gruppen wie ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen sind stark betroffen“, wurde via Facebook mitgeteilt. Die Ursache sei bekannt. Versiegelte Flächen würden Hitze speichern und könnten nicht durch Verdunstung kühlen. Städte seien deshalb bis zu acht Grad wärmer als ihr Umland. Hinzu komme, dass Europa sich angeblich „mit +2,5 Grad fast doppelt so schnell erhitze wie der globale Durchschnitt (+1,4 Grad)“. Deshalb unterstütze man Kommunen „aktiv bei der Klimaanpassung – mit Förderprogrammen, die in grünere, kühlere Städte investieren“.
Dazu komme „unser Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz, das intakte Ökosysteme stärkt und damit überall für Abkühlung sorgt: in der Stadt und auf dem Land!“, teilte das Ministerium mit und verlinkte für weitere „Informationen“ auf die eigene Webseite. Dort findet man dann auch die erwartbaren Worthülsen aus dem Phrasen-Baukasten der Klimahysterie. Der Klimawandel beeinflusse „unsere körperliche und mentale Gesundheit auf vielfältige Weise“. Witterungs- und Klimaveränderungen könnten dazu führen, „dass Infektionskrankheiten sowie nicht-übertragbare Krankheiten wie Allergien zunehmen oder sich die Symptome bei Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen verstärken“. Auch die zunehmende Belastung durch UV-Strahlung und bodennahem Ozon könne sich negativ auf die Gesundheit auswirken.
Unfug wie aus der Feder von Lauterbach
„Extremereignisse“ wie Hitze, Stürme, Starkregen/Hochwasser, Lawinenabgänge oder Erdrutsche, so die ministeriellen Klimaalarmisten, seien „eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben“ und könnten „außerdem zu sozialen und psychischen Belastungen und Störungen wie Stress, Angstzuständen und Depressionen führen“. Diesen hanebüchenen Unfug, der direkt aus der Feder von Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach stammen könnte, kann man wohl kaum als „Information“ bezeichnen, sondern muss von Desinformation sprechen. Psychische Belastungen, Stress und Gefahren für Leib und Leben entstehen allenfalls durch die Klimahysterie und ihre konkreten politischen Folgen, wie etwa die Verschandelung des ganzen Landes durch Windparks, die eine permanente Gefahr für Mensch und Tier sind.
Während es in weiten Teilen des Landes teils heftig und anhaltend regnete und kaum irgendwo die 25-Grad-Marke erreicht wurde, schwadronierte man von Gluthitze in den Städten. Es werden völlig substanzlose Panikszenarien verbreitet, um die selbstmörderische und freiheitsfeindliche Klimapolitik zu rechtfertigen. Dass man dies ausgerechnet zu einem Zeitpunkt veröffentlicht, in dem der bisher ohnehin äußerst moderate Sommer noch kühler war als in den Wochen zuvor, zeigt wieder einmal, für wie grenzenlos dämlich SPD-Umweltminister Carsten Schneider und seine Bürokraten die Menschen halten, die allerdings bei jedem Wetter ohnehin kaum ihre Zeit damit verschwenden werden, die Verlautbarungen dieser Behörde zu konsumieren. (TPL)






















