Foto: Screenshot/X
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Treibt ein Foto die CDU jetzt endlich in den wohlverdienten Ruhestand?

An der CDU erkennt man am besten den maroden Zustand der Parteiendemokratie. Dieser Truppe geht es nur noch um sich selbst und nicht mehr um die Politik zugunsten des Landes und seiner Leute. Die CDU ist reiner Selbstzweck geworden, ein Sammelbecken macht- und postengeiler Leute, die ihre Oma verkaufen würden, um in die Regierungsverantwortung zu kommen – die sie dann lediglich verwalten statt mit Leben zu füllen.

Nun sorgt ein Videoausschnitt für Furore, das eigentlich den ganz normalen Umgang von Politikern – zumindest auf Landesebene oder in den Kommunen zeigt, das nun aber vielleicht sogar – wegen der bekloppten Brandmauer – zu einem Parteirauswurf führen könnte und gleichzeitig die Dämlichkeit mancher Politiker offenbart, die glauben auch in Zeiten von Handyaufnahmen, sich mit Lügen noch herauswinden zu können.

Nius schreibt, worum es geht:

Fröhlich lachend sitzen der AfD-Spitzenkandidat von Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, und CDU-Fraktionschef Guido Heuer Seite an Seite. Nachdem das Bild viral ging, sah sich Heuer schnell in Erklärungsnot: Er habe eine Falschaussage von Siegmund korrigieren wollen, behauptete er. Nun ist ein Video der Szene aufgetaucht, das zeigt: Die Vertrautheit zwischen den beiden war echt, selbst die CDU-Basis glaubt nicht wirklich an die Merz-Behauptung, die AfD stehe „in der Tradition“ des Holocaust – schließlich würde Heuer wohl kaum derart freundschaftlich mit echten Neonazis umgehen.

Julian Reichelt schreibt:

Ein Foto wird innerhalb von Stunden zum Politikum, weil es zeigt, was nicht sein darf. CDU-Fraktionschef Guido Heuer kumpelhaft mit AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund. Hand auf Hand, die andere Hand an der Schulter, ein Augenblick des normalen Umgangs in einer Demokratie. Nun wird das Bild von der CDU damit erklärt, dass Heuer angeblich nicht an das zweite Mikro rankam, das nur eine Armlänge entfernt stand: „Das Foto ist entstanden, weil es nur zwei Mikrofone gab und ich bei einer Falschaussage von Herrn Siegmund intervenieren musste. Ich habe Herrn Siegmund das Mikrofon aus der Hand genommen, und dabei ist diese unglückliche Aufnahme entstanden. Das war allerdings keine Kumpelei, sondern politische Konfrontation.“ Es ist das Prinzip Aktuelle Kamera: Den Menschen etwas einreden wollen, obwohl sie mit ihren eigenen Augen das Gegenteil sehen können. An solchen Momenten und Methoden zerbrechen Ideologien.

 

Jessie bringt den Schwachsinn auf den Punkt:

Das eigentliche Problem der CDU beschränkt sich keineswegs auf einzelne Landesverbände oder aktuelle Peinlichkeiten.

Die Partei trägt ein tiefes, strukturelles Defizit in sich, das sie sich über Jahre hinweg selbst zugefügt hat. Bereits unter Angela Merkel hat die CDU Deutschland erheblich geschadet – durch eine Politik der ideologischen Selbstentfremdung, der massiven Zuwanderung ohne Integrationswillen, der schleichenden Deindustrialisierung und einer fatalen Energiepolitik, deren Folgen das Land bis heute belasten.

Heute ist diese Partei weitgehend handlungsunfähig. Sie hat sich durch ihr eigenes, oft panisches und widersprüchliches Agieren systematisch in diese missliche Lage manövriert.

Statt Souveränität, strategische Klarheit und Prinzipientreue zu zeigen, produziert sie eine Peinlichkeit nach der anderen.

Der peinlich dilettantische Umgang mit scheinbar harmlosen Situationen, wie im Fall Sachsen-Anhalt, ist dabei nur ein Symptom eines viel größeren Zerfallsprozesses.

Die CDU bricht innerlich zusammen. Sie hat keine klare Identität mehr, keine überzeugende Vision und offenbar auch keine Führungspersönlichkeiten, die noch in der Lage wären, die Partei aus dieser Abwärtsspirale herauszuführen.

Was einst als Volkspartei der Mitte galt, wirkt heute wie ein orientierungsloses, selbstzerstörerisches Gebilde, das mehr mit sich selbst beschäftigt ist als mit den realen Problemen des Landes.

Das ist kein vorübergehender Tiefpunkt mehr – das ist der sichtbare Niedergang einer Partei, die sich selbst entkernt hat.

Solvoro schreibt:

Wer hätte das gedacht: Die CDU erklärt ein Foto weg — und das Video sieht plötzlich ganz anders aus. Guido Heuer wollte aus dem lockeren Auftritt mit Siegmund eine harte Konfrontation basteln. Blöd nur, wenn bewegte Bilder existieren. Aber wundert das wirklich jemanden? Merz predigt seit seinem Griff nach der Macht, die AfD sei der politische Hauptfeind. Die Linke schreit bei jedem Kontakt sofort „Brandmauer! Nazi! Untergang!“ Und die CDU bekommt wieder kollektiv Schnappatmung, knickt ein und rechtfertigt sich wie ein ertappter Schuljunge. Nicht das Foto ist das Problem. Das Problem ist eine CDU, die nicht mal mehr den Mut hat, zu einem normalen Gespräch zu stehen.

Michael schreibt:

Na sowas aber auch, die CDU Sachsen-Anhalt hat gelogen? Aber das konnte doch nun wirklich niemand ahnen.  Genau das ist auch das Problem der CDU, was wir hier erleben: die glauben einfach, dass von Veranstaltungen und Auftritten, wo sie sind, nichts nach außen dringt weil sie nicht begriffen haben, dass heutzutage einfach überall Kameras und Mikrofone sind – und somit ihre Lügen dokumentiert werden und auffliegen.
Christopher Pietsch schreibt:
Ich kann die Aufregung rund um die Szene immer noch nicht nachvollziehen. @GuidoHeuer @UlrichSiegmund Zu sehen sind zwei Männer, die trotz Meinungsunterschiede sich gesittet verhalten. Aber gut, für die „Unsere Demokratie“-Fraktion ist das natürlich ein Unding. Für die ist es erst dann Demokratie, wenn man sich bei Meinungsverschiedenheiten wie eine wild gewordene Horde von Brüllaffen gegenseitig an die Gurgel springt. Was das jedoch mit Demokratie zu tun hat, bleibt mir persönlich ein Rätsel.
Wie sehr, die Linken und Grünen in Panik sind, dass die anti-demokratische Brandmauer, die sie künstlich am Leben hält, irgendwann doch mal fällt, sieht man hier:
Bildschirmfoto 2026 06 15 um 04.56.12
Aber wie gesagt, die CDU ist die CDU und so wird sich diese Selbstzweckpartei wohl wieder den Linken und den Grünen beugen, um an der Macht zu bleiben.
Traurig, peinlich, der Demokratie unwürdig.

 

 

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