Polizei und Spurensicherung im Einsatz bei einem Bahnhofsverbrechen (hier in Hamburg) (Symbolbild:Imago)
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Vielleicht doch besser das Auto nehmen: Gewalt an Bahnhöfen in NRW explodiert

Nach den Freibädern wird nun auch der städtische Bahnhof zur NoGo-Area für den Deutschen gemacht: Wenn man nur eine einfache Zugreise antreten will und diese mit einem Messerangriff oder der Gewalt gegen die Bahnangestellten endet, dann läuft erneut eindeutig was schief in unserem Land. Auch in NRW scheint die Gewaltspirale außer Kontrolle zu geraten, in fünf Jahren haben sich die Vorkommnisse geradezu verdoppelt, was eine Anfrage der AfD im dortigen Landtag ergab. Waren es 2020 noch 2.325 Delikte, so wurden 2025 exakt 4.111 Straftaten registriert. Das entspricht einem Anstieg von 103 Prozent. Sogar um 162 Prozent sind hingegen die Sexualstraften angestiegen – hier wurden im letzten Jahr 442 Vergehen erfasst.

Als gefährlichste Bahnhöfe gelten der Dortmunder Hauptbahnhof, der sogar bundesweit regelmäßig Spitzenplätzeeinnimmt. Raub, Aggressivität, Alkoholeinfluss und Taschendiebstahl bestimmen das Tagesgeschehen in Köln. Wer sich nachts in Essen oder Düsseldorf herumtreibt, riskiert das Opfer eines Gewaltverbrechens zu werden, deren Ursprünge aus den Revierkämpfen der örtlichen Drogenszene herrühren. Auch Gelsenkirchen, Duisburg, Oberhausen und Münster sind auf den vorderen Plätzen zu finden.
Gerne wird in diesem Zusammenhang auch eine gewisse Schuld dem lokalen Party- und Karnevalsvolk zugeschoben, um erneut klar zu machen, wie schnell und gerne man doch Ersatzschuldige selbst jetzt noch an den Haaren herbeizieht.

Immer dasselbe Bild

Insgesamt stieg die Kriminalstatistik an allen Haltestellen um 57 Prozent, was 30.490 Straftaten in den letzten fünf Jahren ausmacht. Die Anzahl der Verdächtigen kletterte um 14 Prozent bei etwa 14.000 Personen an. Immer dasselbe Bild: Probleme mit Mehrfachtätern und eine gesunkene Aufklärungsquote werden genannt, die Herkunftsethnien der Täter mal wieder verschwiegen. Es wird schon seine Gründe haben.

Dabei werden nicht nur Reisende und Passanten, sondern auch Bahnmitarbeiter und Polizisten immer häufiger zu Opfern von Gewaltverbrechen – nicht nur in NRW, sondern auch im ganzen Land. Bundesweit an der Spitze liegt der Hauptbahnhof in Leipzig mit 859 Übergriffen im letzten Jahr, gefolgt von den Hauptbahnhöfen in Dortmund, Berlin und München. 2025 wurden insgesamt 27.800 Gewaltdelikte erfasst, davon 980 Messerattacken, 2.200 Sexualdelikte und 5660 Gewaltanwendungen gegen die Polizei und Bahnbeamte. Nicht-deutsche Tatverdächte sind alleine schon bei den sexuellen Übergriffen achtmal häufiger repräsentiert als Deutsche, bei den Messerattacken fünf Mal so oft.

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