Den Linken eilt der Ruf voraus, dass die Massenvergewaltigungen von Mädchen, die die „falsche“ Abstammungsurkunde vorweisen, bei ihnen nur ein müdes Lächeln hervorruft.
In anderen Dingen allerdings zeigt sie sich vorbildlich engagiert:
Die Partei Die Linke fordert explizit einen gesetzlichen Schutz vor Diskriminierung aufgrund des Körpergewichts im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Im März 2026 (und erneut vor wenigen Tagen) hat die Linksfraktion im Bundestag einen Antrag gestellt, das AGG zu erweitern. Maik Brückner (Die Linke) schlug vor, Merkmale wie sozialer Status, Armut, Sprache, Elternschaft, geschlechtliche Identität und Körpergewicht aufzunehmen.
Diese seien bisher keine geschützten Merkmale, und es gebe Lücken im Diskriminierungsschutz. Die Forderung ist Teil eines breiteren Katalogs zur Stärkung des AGG (u. a. gegen Rassismus, aber auch allgemein).
Das ist keine Randposition einer Einzelperson, sondern offizielle Linie der Partei. Die Linke ist hier besonders aktiv, aber ähnliche Ideen gibt es auch bei anderen linken/grünen Gruppierungen: In Berlin haben z. B. Grüne und Teile der SPD (z. B. ASF Mitte) Beschlüsse für den Schutz vor „Gewichtsdiskriminierung“ im Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) gefasst. Es gibt eine organisierte Lobby wie die „Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung e.V.“ (GgG), die genau solche rechtlichen Änderungen fordert und mit linken/ progressiven Kreisen vernetzt ist.
Kritiker (z. B. AfD, aber auch liberale Stimmen) sehen darin eine weitere Ausweitung des AGG, die Freiheiten (z. B. bei Einstellungen, Versicherungen oder medizinischer Behandlung) einschränkt und biologische/realistische Unterschiede (Gesundheitsrisiken von Adipositas) ignoriert. Befürworter argumentieren mit Stigmatisierung und Benachteiligung dicker Menschen im Alltag (Job, Medizin, Alltag). (Quelle: GROK)
























