Jung, migrantisch, vormittelalterlich-asozial: Talahons dominieren die Jugendkultur (Screenshot:TikTok)
[html5_ad]

Leute zusammenschlagen, wo andere Urlaub machen: Talahon-Gewalt ruiniert beliebten Adria-Ferienort

Schön war die Zeit, als man noch ins Freibad ging, um richtig Spaß zu haben. Im Mittelmeer wurde ausgiebig getanzt und gefeiert – doch ausgerechnet dort, wo der gepflegte Europäer früher Party und Erholung suchte, werden die Regionen und Orte immer mehr zu großflächigen NoGo-Areas. Jesolo in der Nähe von Venedig war einstmals ein beliebtes Urlaubsziel in der Adria. Doch wo man sich früher zu Pizza und Badeurlaub traf, machen heute Jugendbanden mit Migrationshintergrund die Stadt unsicher. Was man bei uns als Talahons bezeichnet, nennen die Italiener „Maranza“: Sich ständig zusammenrottende Jugendliche ohne Jobs und ohne Zukunft, die offenbar nur gekommen sind, um nicht nur das soziale Niveau herunter zu ziehen, sondern auch, um für Angst und Schrecken in Form von dumpfer wie bedrohlicher Bandengewalt zu sorgen.

Vorbilder sind die so genannten brasilianischen Favela-Gangs, um dabei genauso großkotzig mit Messern, Knarren und geleasten Luxusschlitten angeben. Gerade mal 13 bis 17 Jahre alt sind die Maranzas, um schon in vielen Städten Italiens wie etwa Rom, Mailand, Turin oder Florenz ein immenses Problem darzustellen. Doch mittlerweile sind auch idyllische Touristengegenden wie der Gardasee, Südtirol oder eben Jesolo immer mehr davon betroffen. Erst in den vergangenen Wochen hatte es in Jesolo zwei größere Schlägereien zwischen minderjährigen Bandenmitgliedern gegeben, was die Behörden zu der Einführung von roten Sicherheitszonen bewogen hat. Auf diese Weise sollen Einheimische und Touristen besser vor den Talahons geschützt werden. Anstatt die Typen einfach auszuweisen, entscheid man sich auch in Italien für solche halbgaren Lösungen und wundert sich dann, wenn man nicht für voll genommen wird.

Über TikTok organisierte Zusammenrottungen

Sinn und Zweck ist es, Leute mit Vorstrafen oder aggressivem Auftreten leichter aus stark frequentierten Gebieten wie dem Stadtzentrum verweisen zu können. Zudem soll es zu mehr Kontrollen an sensiblen Bereichen wie dem städtischen Bahnhof kommen. Und auch der Strand soll künftig frei von so viel Folklore und kultureller Bereicherung bleiben. Jedoch erinnert das gesamte Szenario irgendwie an den Horrorklassiker „Der Weiße Hai“, in dem der profitgeile Bürgermeister die Strände trotz mehrerer Hai-Attacken immer noch nicht schließen will. Dabei wurde eindeutig von Ausschreitungen berichtet, an denen sich bis zu 30 Jugendliche beteiligt hatten und die wohl in der Lage sind, das friedliche Zusammenleben in der rund 27.000 Einwohner zählenden Kleinstadt massiv zu beeinträchtigen. Die Aufrufe zu den Zusammenrottungen finden oftmals über die sozialen Medien wie etwa TikTok statt. Auch Alkohol soll dabei im Spiel sein. Gerne sucht man sich junge Opfer im Alter zwischen 14 und 20 Jahren, die einfach mal nur „schief geschaut“ haben. Auch Touristen gerieten schon ins Visier, rund 500 Tatverdächtige wurden bereits untersucht. Wie immer kommen viele aus den sozial schwachen Familien und haben ihren Ursprung in Nordafrika.

Allgemein hat Italien einen starken Anstieg an Jugendkriminalität seit 2021 zu verzeichnen. Rund 25.000 Anzeigen gegen minderjährige Straftäter gab es bislang. Mord, Vergewaltigung und Erpressung sind für diese bildungsfernen, in Parallelgesellschaften leben Neubürger keine Fremdworte. Genauso wenig wie Bandenkriege und Gruppengewalt, die sich vornehmlich gegen Menschen aus dem Gastgeberland richtet.

e3966df661824e05b2be81a4f564a467
image_printGerne ausdrucken

Themen