Ständig wird politisch und medial das alberne Ammenmärchen verbreitet, Russland bereite einen Großangriff auf die NATO vor, mit dem spätestens 2029 zu rechnen sei und auf den Europa sich gar nicht schnell und entschlossen genug vorbereiten könne. Angesichts der enormen Schwierigkeiten, die Russland schon allein mit der völlig vom Westen abhängenden Ukraine hat, ist es absolut lächerlich, dass es ausgerechnet das mächtigste Militärbündnis der Welt angreifen und damit seine sichere atomare Auslöschung heraufbeschwören würde. Damit die Kriegsstimmung und der Russland-Hass nicht nachlassen, den die gescheiterten Eliten Europas brauchen, um ihre Völker in Angst zu halten, hält man aber trotzdem an diesen unsinnigen Behauptungen fest.
Ausgerechnet Alexus Grynkewich, ein US-General und oberste NATO-Kommandeur in Europa, hat vor wenigen Tagen klargestellt, dass Russland „keinen Konflikt“ suche, wie er auf der Luft- und Raumfahrtmesse ILA in Berlin sagte.
Er beobachte die Geheimdienstlage sehr genau, und Russland verstehe, dass die NATO ein Verteidigungsbündnis sei und über militärische Vorteile verfüge. Deshalb werde es das Risiko eines Angriffs auf Bündnisstaaten nicht eingehen. „Mein Job ist es, sicherzustellen, dass Russland versteht, dass es keinen Erfolg haben wird, falls es etwas in den baltischen Staaten versucht“, so Grynkewich. Auch der russische Präsident Wladimir Putin hat einen russischen Angriff auf NATO-Staaten als „Unsinn“, „absurd“ und eine „bewusste Provokation“ bezeichnet, „um eine Bedrohung zu schaffen, die es in Wirklichkeit nicht gibt, und die Bevölkerung dazu zu bringen, mehr Geld für Verteidigung auszugeben“.
Popanz der russischen Angriffsgefahr
Dennoch behauptete Christian Freuding, der Generalinspekteur des Heeres, letzte Woche erneut, es gebe unter den NATO-Staaten einen breiten Konsens darüber, dass Russland bis 2029 die Fähigkeit entwickeln könnte, Bündnisgebiet anzugreifen. „2029 ist keine deutsche Zeitlinie. Es handelt sich um eine von der NATO abgestimmte Geheimdienstbewertung“, sagte er. Alle 32 NATO-Partner würden darin übereinstimmen, dass Russland 2029 die Fähigkeit haben könnte, ein NATO-Land anzugreifen. Und weil Russland auch früher handeln könne, müsse Deutschland seine Verteidigungsfähigkeit deutlich schneller ausbauen. Auch der britische Premierminister Keir Starmer erklärte, Russland könne bereits bis 2030 eine direkte Bedrohung für NATO-Staaten darstellen. Britische Geheimdienste und andere Bündnisstaaten gingen davon aus, dass Moskau innerhalb weniger Jahre die Fähigkeit entwickeln könnte, das Bündnis unmittelbar herauszufordern. Und in der “Tagesschau” schwadronierte Carsten Breuer, dem seine Verdienste bei der Etablierung des Corona-Regimes die Beförderung zum Generalinspekteur der Bundeswehr eintrug: „Die Bedrohungslage, die insgesamt da ist, könnte bedrohlicher nicht sein“, während seine Soldaten nur zehn Kilometer von der belarussischen Grenz entfernt, eine Übung abhielten.
Die europäischen NATO-Staaten brauchen den Popanz einer angeblichen russischen Angriffsgefahr unbedingt, um das totale innen- und außenpolitische Scheitern ihrer Eliten zu verschleiern. Ein äußerer Feind bietet sich dafür an. Angesichts der realen Stärke Russlands ist dies absolut lächerlich. Das alles sind Propagandatricks gescheiterter Regierungen und ihrer Zuträger, mit einer realen Bedrohung hat dies nichts zu tun. Die wahre Gefahr für Europa kommt in Form von Millionen kulturfremder Gefahren über das Mittelmeer, nicht aus dem Osten. Aber diese Gefahr kann oder will man nicht bekämpfen, deswegen faselt man russische Großangriffspläne herbei, denen sogar der oberste NATO-Befehlshaber öffentlich widerspricht. Das ist der ganze Hintergrund dieser gefährlichen Farce.






















