Die Amokfahrt der EU unter der Führung von Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen setzt sich auf allen Ebenen fort. Nun hat man also tatsächlich Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und der Republik Moldau begonnen. Sollten sie tatsächlich der ohnehin bereits heillos überdehnten EU beitreten, womit bei dem nackten Wahnsinn der europäischen Politik zu rechnen ist, würden sich die Außengrenzen der EU bis in eines der gefährlichsten weltpolitischen Wespennester verschieben. Zudem würde man Europa zwei instabile und völlig korrupte Länder aufbürden, deren Mehrwert bei null liegt. Ein Frieden in der Ukraine ist nicht in Sicht, weite Teile des Landes sind zerstört, ihr künftiger Status ist völlig unklar, sie hängt total am Tropf westlicher Geldgeber und ist eines der korruptesten Länder der Welt.
Außer zu völlig unnötigen Problemen würden diese Beitritte also zu nichts führen. Aber das schreckt von der Leyen und die Brüsseler Nomenklatura natürlich nicht ab. EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos faselte, die Ukraine könne die Gemeinschaft sicherer machen, weil sie über viel Erfahrung in moderner Kriegsführung verfüge mit Drohnen- und KI-Einsatz, und auch wirtschaftlich könnte die EU von einer Erweiterung massiv profitieren: „Manche sprechen schon von dem nächsten Wirtschaftswunder wie in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg“, behauptete Kos allen Ernstes und gab damit einen weiteren Einblick in den besorgniserregenden Geisteszustand dieser Kaste. Acht nordische Staaten, darunter Finnland, Schweden und die baltischen Staaten, wollen, dass die Ukraine so schnell wie möglich EU-Mitglied wird. Bundeskanzler Friedrich Merz schlägt dagegen einen Sonderstatus ohne volles Stimmrecht für die Ukraine vor.
Stetige Ausdehnung des Einflussgebiets
Sein Freund, Präsident Wolodymyr Selenskyj könnte an EU-Gipfeln teilnehmen, es gäbe einen EU-Kommissar aus der Ukraine, aber „ohne Aufgabe und Stimmrecht, und auch Abgeordnete aus der Ukraine dürften nicht mit abstimmen“, so Merz. Das lehnt Selenskyj aber natürlich vehement ab. Mit seiner typischen Dreistigkeit fordert er einen schnellstmöglichen EU-Beitritt, damit er und seine Kamarilla endlich an weitere Fleischtöpfe, unter anderem gigantische Agrarsubventionen, kommen.
Wie lange die Beitrittsgespräche dauern werden, ist unklar, sie überhaupt zu beginnen, ist jedoch ein weiterer Irrsinn. Die EU dehnt sich direkt in russisches Einflussgebiet aus – sogar zum absoluten eigenen Schaden mit absehbaren riesigen defizitären Schadfolgen, denn sowohl die Ukraine als auch Moldawien wären korrupte und von Transferleistungen abhängige Hochrisikomitglieder, selbst ohne nennenswerte russische Bevölkerungsanteile mit riesiger Eskalationsgefahr gegenüber Russland. Wenn der Kreml auch stets signalisierte, dass er mit einem EU-Beitritt der Ukraine keine Probleme hätte, vermutlich, weil man in Moskau genau weiß, dass damit der Untergang der EU endgültig besiegelt wäre; ist und bleibt es absurd, eine Gemeinschaft, die jetzt bereits viel zu groß, zerstritten und kaum noch beschlussfähig ist, immer weiter auszudehnen und sich ein Ausmaß an Belastungen aufzuhalsen, ohne dass man auch nur den allergeringsten Vorteil davon hätte. Das einzig Gute daran wäre, dass das EU-Projekt, das schon jetzt de facto gescheitert ist, mit diesem Schritt unter seinem eigenen Gewicht zusammenbrechen und die Chance für einen vernünftigen Neuanfang gegeben wäre. (TPL)






















