Dass sich Deutschland immer mehr in ein Irrenhaus verwandelt, wissen wir bereits. Allerdings scheint der Islamische Staat (IS) dringend Geld zu benötigen. Doch anstatt sich auf hochrangige Geldquellen und einflussreiche Finanziers zu verlassen, wurden der finanzielle Zuschuss in Höhe von 100.000 Euro gewaltsam bei einer Familie in Marzahn eingetrieben. Am Freitagabend vom 12. Juni gaben sich vier maskierte Männer, die mit Messern, Pistolen und Reizgas bewaffnet waren, als Polizisten aus, um bei einer Familie im 17. Stock eines Gebäudes in der Berliner Poelchaustraße vorstellig zu werden. Die Wohnung wurde regelrecht gestürmt, doch statt Beamten betraten vier maskierte Kerle die Räumlichkeiten, denen die Verbindung zum IS nachgesagt wird.
Zuerst wurde der Ehemann attackiert, dann die Mutter verletzt. Die 100.000 Euro Bargeld waren ursprünglich für eine Hochzeit geplant. Es soll aus den Einnahmen des Restaurants eines Bekannten stammen. Allerdings konnte der Sohn des Ehepaares einen der Täter festhlaten, bis die Polizei eintraf. Dabei handelt es sich um den 18-jährigen Deutsch-Mazedonier Jasin D., der den Behörden bereits wegen mehrerer Delikte bekannt ist.
Die üblichen Begleitumstände
Auf seinem Smartphone fanden die Beamten einen Chatverlauf, in dem bestätigt wurde, dass der terroraffine Neubürger nach Afghanistan auswandern und sich dort am bewaffneten Kampf beteiligen wolle. Zudem habe er mehrere Propaganda-Videos im Internet geteilt, unter anderem auch so genannte Nashids, bei denen es sich um islamisch-religiöse Gesänge handelt.
Bei einem weiteren Täter, der jedoch fliehen konnte, handelt es sich um den 17-jährigen Mansur D. aus Tschetschenien, der wegen Vergewaltigung, Körperverletzung, Erpressung und Drogenhandel ebenfalls polizeibekannt ist. Mansur soll in der Vergangenheit angedeutet haben, sich dem IS anschließen zu wollen. Mit dem Geld sollte ebenfalls die Ausreise finanziert werden.






















